Author Archives: Meinolf Schwefer

Die Klassenzimmer der Vorschule werden hergerichtet

Unsere nepalesischen Freunde berichten mit Fotos über die Ausgestaltung der Klassenräume der Ranubhubaneshwori Preschool in Devighat. Unter der Anleitung und Mithilfe von Sarita Chitrakar wurden die Wände von 3 Klassenräumen innerhalb einer Woche kindgerecht bemalt.

Spende zum Abitur 2017

Die Abiturienten des Conrad-von-Soest-Gymnasiums haben in ihrem Abiturgottesdienst mit Pfarrer Bernd-Heiner Röger 649 Euro für die JWS gespendet. Die Spende wird verwendet für die internationalen Projekte der Jürgen Wahn Stiftung. Wir danken für die Spende und die Übersendung des Fotos und wünschen für den weiteren Lebensweg alles Gute.

Wiederaufbau der Ranabhubaneshwori Schule

Die durch das Erdbeben vom 25.04.2015 zerstörte Ranabhubaneshwori-Gesamtschule wird mit der finanzielle Unterstützung durch Spendengelder der Jürgen Wahn Stiftung und tatkräftiger Eigenleistung wieder aufgebaut.
Wo vor einiger Zeit nur Schuttberge zu sehen waren, entsteht ein neues Schulgebäude.

Wie man nunmehr (s. oben) sieht, wird alles per Hand erbaut, mit Holzbrettern verschalt und mit ohne Maschinen auch im 1. Stock gebaut. Typisch ist der Einsatz von Frauen, die als Handlangerinnen  die Steine in einem Tragekorb an die gewünschten Stellen schleppen. Für die Frauen ist es eine Möglichkeit, an einem Arbeitsplatz außerhalb ihres Hauses oder ihrer Hütte Geld zu verdienen.

Verleihung des Spendensiegels 2017

Spendensiegel für 2017
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin hat der Jürgen Wahn Stiftung auch für 2017 das Spenden-Siegel wieder zuerkannt.
Das DZI prüft jährlich ausführlich und detailliert die Strukturen, Arbeitsweise, Spendeneinnahmen und insbesondere das Ausgabeverhalten der Stiftung. Für das Geschäftsjahr 2015 ergeben sich besonders positive Wirtschaftsindikatoren: Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben beläuft sich auf lediglich 4,16 %.
Die geringen Kosten sind insbesondere auch dadurch begründet, dass alle Vorstandsmitglieder vollständig unentgeltlich tätig sind und auch Fahrten zu den Projekten vollständig aus eigener Tasche bezahlt werden. Spendengelder werden hierzu nicht herangezogen.
In dem Spendensiegel des DZI heißt es: „Die Organisation Jürgen Wahn Stiftung e.V., Weslarner Weg 1 59494 Soest hat die Leitlinien für die Vergabe des DZI Spenden-Siegels als Grundlage ihrer Arbeit anerkannt. Sie hat bestätigt, dass sie alle dazu erforderlichen Angaben wahrheitsgemäß und vollständig nachbestem Wissen und Gewissen gemacht und belegt hat. Nach intensiver und umfassender Prüfung hat das DZI festgestellt, dass die Organisation die Spenden-Siegel-Standards erfüllt und erkennt ihr das DZI Spenden-Siegel für den Zeitraum vom 1.1.2017 bis 31.12.2017 zu.
Die Organisation ist berechtigt, das abgebildete Siegel-Emblem zu führen.“
Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab als niedrig ( „niedrig= unter 10 %) anzusehen.

Sie machen es zu ihrem Projekt:

Seit Februar ist die Ausbildungs-Schreinerei in Las Blancas/Mexiko in Betrieb. Mit den von der JWS und Norbert Röttger zur Verfügung gestellten Werkzeugen werden zunächst Werkbänke und Arbeitstische, Ablagen und Werkzeugschränke hergestellt. Richtige Basisarbeit also. Auf diese Weise lernen nun 7 interessierte Jugendliche aus dem Dorf im Bundesstaat Veracruz handwerkliche Fertigkeiten. Unter Anleitung von Herbert Efler müssen Einzelteile für einen Tisch zurecht gesägt, eine Zapfenverbindung hergestellt und ein Türrahmen passend gehobelt werden. Mit der Werkstatt werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ausbildung für die Menschen vor Ort und die nötige Versorgung mit Möbeln und Einrichtungsgegenstände, die dort sehr fehlen. Der Erlös fließt wieder in das Projekt.

Mingalaba = Das Glück in Dir – Begegnungsabend bei den Freunden der Völkerbegegnung

dorfinfo.de  03.04.2017

Hochsauerlandkreis. Meschede.
Mingalaba – Mit diesem Segenswunsch wird man in Myanmar, dem früheren Birma, begrüßt. Das berichteten am Dienstag dem 28.03.2017 Martina und Taisir Senge beim Vortragsabend der Freunde der Völkerbegegnung. Alles im Leben von Martina und Taisir Senge aus
Freienohl dreht sich um das Waisenhaus in Rangun. Diesen
Eindruck vermittelte glaubwürdig die Referentin, die zusammen mit ihrem Mann 2012 ein Hilfsprojekt begonnen hat. Frau Senge lernte ihren Mann, einen syrischen Leistungssportler, in
Deutschland während ihres Dienstes kennen. Ihr gemeinsames Leben führte sie in verschiedene außereuropäische Länder, in denen beide Partner immer schon ihr Hauptaugenmerk auf die Armut und die Situation der Kinder richteten.

In den ersten Jahren hatte das Ehepaar immer einige nützliche Geschenke im Gepäck. Bald darauf aber reifte die Idee, ein umfangreicheres Hilfsprogramm auf den Weg zu bringen. Nachdem die Bemühungen der beiden um ein Kinderheimprojekt in Syrien durch beginnende politische Unruhen ab 2011 scheiterten, fand das Ehepaar Senge 2012 in Myanmar ein Land, das sich, ihren Vorstellungen und Eindrücken entsprechend, für ein Hilfsprojekt eignete.
Durch einen heftigen Zyklon und einen jahrzehntelangen Bürgerkrieg gab es in Myanmar viele Waisen.

In Deutschland setzte sich das Ehepaar Senge mit staatlichen Organisationen (wie der deutschen Botschaft), mit der Gesellschaft für Indochina, mit verschiedenen Stiftungen oder mit Politikern in Verbindung, um Unterstützung für ihr Projekt zu bekommen. Schließlich waren ihre Bemühungen erfolgreich, aber nicht nur im Großen sondern auch im Kleinen. Ihre Begeisterung für Spenden sprang auch über auf hiesige Politiker, Firmen, Kindergärten, Nachbarn, Freunde und Bekannte.
Die zahlreichen gelungenen, bis heute durchgeführten Verbesserungen im Kinderheim in Rangun (angefangen bei Kleidungs- und Spielzeuglieferungen, über Medikamentenhilfe sowie die Anschaffung von Waschmaschinen, bis hin zum Bau zusätzlicher Toiletten- und Duschanlagen, eines Spiel- und eines Krankenzimmers sowie der Anschaffung eines Generators und der Anlage eines Spielplatzes) sind den vielen Förderern zu verdanken.

Für die Freunde der Völkerbegegnung war der Abend ein Beispiel gelungener Völkerverbindung. Sie erfuhren von einer Christin und einem Muslim, die sich in einem Waisenhaus engagieren, das von einem buddhistischen Mönch geleitet wird.
Mit großer Natürlichkeit brachte Frau Senge den Zuhörern nahe, die Menschlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und respektvoller Umgang mit den Menschen vor Ort Fortschritt und Glück, sowohl für die Helfer als auch für die
Beschenkten, bringen kann.
PM der Freunde der Völkerbegegnung (FdV)
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Er gibt doch noch schöne Bilder …

Es gibt doch noch schöne Bilder und gute Nachrichten aus Syrien. Diese Fotos schickte uns Abir Mohammad vom gemeinsamen Face-painting von behinderten und nicht-behinderten Kindern und Jugendlichen in Salamiyah. Dort und in Tartus unterstützt die Jürgen Wahn Stiftung seit vielen Jahren jeweils eine Tagesstätte mit intensiver therapeutischer Betreuung.

Das Benefizkonzert „La Notte de la Musica“ war ein großer Erfolg -Reinerlös 2.711,74 Euro-

Der Vorstand der Jürgen Wahn Stiftung bedankt sich bei

  • allen Aktiven des Konzerts
  • allen Spendern
  • allen fleißigen Helfern vor und hinter den Kulissen
  • insbesondere dem Cheforganisator Karl-Heinz Pröpsting

für ihr Engagement rund um das Benefizkonzert. Mit einem Reinerlös von 2.711,74 Euro wurden alle Erwartungen an der Veranstaltung gesprengt. Nachfolgend ein paar Schnappschüsse vom Abend (Fotos: Marita Panzek)

Neu St. Thomä Kirche

Muckefüchse (Musikschule)

Hellweg-Quartett

Trippenmekers Blasorchester (Aldegrevergymnasium)

Interessiertes Publikum

Sinfonisches Blasorchester Soest

Tonart – So singen Frauen

Abschließend gemeinsames Singen

Ein „Stilles Örtchen“ für die Schule in Kpaha

Die Schüler der Sekundarschule in Kpaha/Togo haben jetzt ein richtiges „Stilles Örtchen“. Die neue und für örtliche Verhältnisse moderne Toilettenanlage ist ein wichtiger Beitrag zur Hygiene und damit zur Gesundheitsvorsorge in Westafrika. JWS-Vertrauensmann Jacques M’Bata und der Schuldirektor inspizierten vor kurzem gemeinsam mit dem Bauunternehmer den von uns finanzierten Neubau. Jetzt geht es nicht mehr „Ab in die Büsche“ und vor allem steht nach dem Geschäft regelmäßig das Händewaschen an. Dafür muss allerdings Wasser aus der Zisterne per Eimer in den Behälter des Waschbeckens gefüllt werden, denn eine Wasserleitung gibt es dorthin nicht.
Herzlichen Dank allen treuen Togo-Spendern, die dieses Projekt ermöglicht haben.
Einen ausführlichen Bericht können Sie hier lesen: Bericht zum Neubau.