Mexiko

Hilfe für die Menschen in Huayacocotla, Bundesstaat Veracruz

Mexiko ist ein Land mit hohem wirtschaftlichem Standard. Doch gibt es ein sehr großes reich – arm Gefälle. In den abgelegenen Provinzen dominiert die Landwirtschaft und es gibt nur wenige Jobs mit gutem Einkommen. Die Armut all gegenwärtig und auch der Staat tut wenig für die Infrastruktur, etwa bei Schulen, Ausbildungsmöglichkeiten oder Betreuungen für Behinderte.

Der Computerraum in Las Blancas

Ein Beispiel hierfür ist die Region Huayacocotla im Bundesstaat Veracruz an den Hängen der Sierra Madre gelegen. In dem 600 Einwohner-Dorf Las Blancas begannen die Aktivitäten der Jürgen Wahn Stiftung mit dem Bau eines Computerraumes .  Der  Neubau wurde durch die JWS finanziert und in Eigenleistung der Bürger von Las Blancas innerhalb von 4 Monaten erstellt. In diesem Raum befinden sich 18 gespendete Computer zur Ausbildung. Bisher gab es keine Rechner oder Laptops in Las Blancas. Neuerdings ist ein Satelliten Internetzugang installiert; finanziert von der JWS. Hier steht nun das Tor zur Welt für diese verkehrlich so abgelegene Region auf 2.300 m Höhe.

Partner der Jürgen Wahn Stiftung in Mexiko ist der deutsche Unternehmer Herbert Efler, der gemeinsam mit seiner Frau Oliva alle Aktivitäten vor Ort angestoßen hat und kontinuierlich begleitet. Er stellte fest, dass das Angebot einer örtlichen Behindertenschule kaum wahrgenommen wurde. Die Ursachen liegen zum einen darin begründet, dass viele Eltern Behinderungen als Schande oder Strafe Gottes ansehen und behinderte Kinder im Haus verstecken, statt sie zu fördern. Zum anderen war der bauliche Zustand der Kita extrem schlecht.

Das ändert sich nun: Die Jürgen Wahn Stiftung hat die Finanzierung eines Neubaus in Huayacocotla bereit gestellt, der bereits im Herbst 2020 begann.

Weitere, teilweise bereits abgeschlossene Aktivitäten der JWS im Bundesstaat Veracruz

– Stipendiatenförderung:

Die JWS finanziert jungen, sehr guten Schülerinnen und Schülern ein Studium an Universitäten, die sie sich selbst nicht leisten könnten. Als Gegenleistung erbringen dann diese Stipendiaten Sozialleistungen im Heimatort.

– Schulspeisung:

Es werden ca. 40 bedürftige Kinder, die teilweise einen 1 bis 2 stündigen Schulweg aus entlegenen Häusern haben, mit einer kleinen Speisung versorgt. Die JWS übernimmt die Kosten für die Lebensmittel und Köchinnen.

– Schreinerlehrwerkstatt:

Jugendliche werden als Schreiner ausgebildet

Ein leerstehendes Gemeindegebäude wurde für eine Schreinerlehrwerkstatt, in Eigenleistung Dorfbewohner von Las Blancas eingerichtet. Die JWS finanzierte das Werkzeug, die Renovierung und zu Beginn die laufenden Kosten. Ziel war es, im Schreinerhandwerk in der Region auszubilden und gleichzeitig Holzprodukte für den örtlichen Bedarf herzustellen. Diese Ziel ist erreicht: Die Werkstatt trägt sich durch die verkauften Produkte mittlerweile selbst und braucht nach der Anschubfinanzierung keine weitere Hilfe.

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