Die Verbesserung der Lebensbedingungen für die Dörfer im Norden Togos steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Die Krankenstation (s. Extrapunkt) trägt dazu ganz wesentlich bei.
Ein weiteres Beispiel ist die Trinkwasserversorgung. Früher mussten in Animadé Frauen und Kinder Trinkwasser aus einem Tal heraus mühsam den Berg hinaufschleppen. Seit 2004 die Jürgen Wahn Stiftung gemeinsam mit dem BMZ eine Wasserversorgung für insgesamt 50.000 € einrichtete, gehört diese Mühsal der Vergangenheit an.
Die Bewohner des Dorfes hoben die Gräben für die Wasserleitungen selbst aus. Der versandete Brunnen wurde renoviert, neu eingefasst und mit einer soliden Handpumpe versehen. Das Wasser wird durch eine mit Solarenergie betrieben Pumpe in einen Wasserturm gefördert. 1100 m Wasserleitungen wurden verlegt und sechs Zapfstellen eingerichtet.
Die gesamte Dorfbevölkerung profitiert von der neuen Anlage. Ein Wasserkomitee kontrolliert die Verteilung. Wer es eben ermöglichen kann, zahlt ein kleines Entgelt für die Wasserentnahme. 2008 wurde das Projekt auf den Nachbarort Worodé ausgeweitet.
Eine Getreidemühle, die allen Dorfbewohnern zur Nutzung zur Verfügung steht, erleichtert das Leben der Frauen.
Was wir hier tun und wobei Sie uns unterstützen können:
Die Herausforderung bei der Wasserversorgung: Sie braucht regelmäßige und fachkundige Wartung. Denn die Pumpen setzen sich mit Schlamm zu und müssen aufwändig gereinigt werden. Hin und wieder wird auch der Komplettaustausch einer Pumpe fällig. Ähnlich ergeht es der Getreidemühle.


























































































