La Carolingia

In der Großstadt Mixco, die zum Ballungsraum der Hauptstadt Guatemalas gehört, steht die Kindertagesstätte „La Carolingia“. Der gleichnamige Stadtteil hat eine extrem hohe Kriminalitätsrate und wird in Teilen von kriminellen Jugendbanden (sog. „Maras“) mit Drogenhandel und Erpressung beherrscht. Rund 100 Kinder vom Vorschulalter bis zum Teenager werden hier von Carmen Barrios  und ihrem Team von ADECI betreut, die jüngeren davon ganztags.

ADECI-Leiterin Carmen Barrios bei einer Feier in „La Carolingia“

Hinter den großen Mauern der Kita hat sich ein Hort der Geborgenheit entwickelt. Dort erhalten die Kinder eine spielerische und schulische Förderung, eine warme Mahlzeit sowie Hausaufgabenhilfen für Lernschwache. Sie bekommen so Abstand vom Leben auf der Straße. Die Kinder erhalten Aufmerksamkeit und Zuneigung, ihren Eltern werden gezielt Werte zum friedlichen Umgang miteinander vermittelt. Viele Ehemalige helfen dabei mittlerweile selbst ehrenamtlich mit –  etwa durch Musik- oder Sportunterricht.

Die kontinuierliche Unterstützung der Jürgen Wahn Stiftung für dieses Projekt kam 2005 auf Vermittlung von Dr. Christian Aponte zustande, nachdem sich die Kindernothilfe hier zurückgezogen hatte.

Spiele sind wichtiger Teil des Betreuungsprogramms

Die JWS will nun den weiteren Ausbau der Betreuungskapazitäten finanzieren. Durch die Förderung von „La Carolingia“ sollen die Schülerinnen und Schüler später einmal die Chance haben, ein “normales” Leben zu führen. Zum Erfolg tragen seit Jahren immer wieder Praktikanten bei, die die Jürgen Wahn Stiftung e.V. dorthin entsendet. Sie selbst sammeln auf diese Weise Erfahrungen, die ihr ganzes Leben bestimmen.

 

 

Was wir hier tun und wobei Sie uns unterstützen können:

Die Kita von La Carolingia wird ausschließlich privat getragen. Größter Geldgeber ist die NRO von ADECI selbst, die sich aus Beiträgen der Eltern und privaten Spenden finanziert.  Unter drei deutschen Vereinen und einer Soester Familie, die den verbleibenden Mittelbedarf sicherstellt, leistet die JWS den größten Beitrag. Auf den gemeinsamen Schultern tragen diese Partner die Kosten für Personal, Räume, Ausstattung mit Lern- und Spielmaterialien sowie die Beköstigung.

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