Category Archives: Devighat

Soester Handballjugend spielt für Nepalprojekt

Die A-jugendlichen Handballer des Soester Turnvereins wollen am kommenden Samstag, den 22.10.2011, eine möglichst große Gewinnsumme erspielen. Der Sponsor des Handballturniers, die CEMEX WestZement GmbH aus Beckum, stellt 6000 Euro als Gewinnsumme für die Jugendlichen zur Verfügung. Die Idee des damaligen Geschäftsführers Hans-Peter Oßner (2009): „Wir möchten Jugendliche dazu anhalten, über soziales Engagement nachzudenken.“ wird durch dieses Turnier hervorragend gefördert.

Die Soester Sportler wollen mit ihrer Gewinnsumme den Ausbau eines Sportplatzes und den dazugehörenden Utensilien (Bälle, Tore, Trikots etc.) in Devighat, Nepal unterstützen. Weiter Projektdetails sind unter diesem Link: Projektbeschreibung Nepal ersichtlich.

Die Kurzbeschreibung des Turniergedankens: Handballjugend spielt für karitative Einrichtungen ist unter diesem Link nachzulesen.

Reisebericht aus Nepal

Bericht unserer nepalesichen Freundin Situ Chitrakar über den Besuch des 1. Vorsitzenden der Jürgen Wahn Stiftung im September 2011. Bei seinem Besuch in Nepal konnte sich Klaus Schubert von der wirkungsvollen Arbeit unserer Partner überzeugen. Hier der Bericht  (englisch). : 2011.09_Devighat Report (7,5 MB pdf-Datei)

Projektbesuche in Nepal, Sambia und Togo

In diesem Jahr finden wieder Besuche unserer Projekte statt. Z.Z. ist der 1. Vorsitzende Klaus Schubert in Nepal um in Devighat das Projekt: Devighat Child Club zu besuchen. Im Gepäck hat er einen Vorstandsbeschluß über die Bewillung eines Anbaus über 3800 Euro. Für das Jugendzentrum soll ein Toilettengebäude mit Sanitärausstattung errichtet werden.

Natalie und Linda informieren sich z.Z. in Sambia über den Fortgang der Projekte in Kazama und Kazembe. Beide sind bereits zum zweiten Mal vor Ort. Hierzu auch der folgende Link: www.kindernhoffnungschenken.de.

Im Oktober fliegt unser Patenschaftskoordinator Klaus Dehnert mit Werner Gierhake nach Togo. Wie im letzten Jahr werden beide die Projekte vor Ort begutachten um nach Ihrer Rückkehr den Paten und Spendern ausführlich berichten zu können.

Alle Besuche werden durch die jeweiligen Besucher selbst finanziert. Sie gehen, wie immer, nicht zu Lasten der Spender. Nach der Rückkehr wird sicherlich reichlich Informationsmaterial zur Verfügung stehen.

Jugendliche des „Devighat Child Club“ vor dem noch nicht ganz fertig gestellten Jugendzentrum.

Jugendzentrum in Devighat fast fertig gestellt

Jugendliche des „Devighat Child Club“ vor dem noch nicht ganz fertig gestellten Jugendzentrum.

Jugendliche des „Devighat Child Club“ vor dem noch nicht ganz fertig gestellten Jugendzentrum.

Ramesh und Nasala Chitrakar berichten: „Obwohl das Gebäude des Jugendzentrums in Devighat noch nicht ganz fertig gestellt war, trafen wir uns dort im Oktober mit elf Jugendleitern und 18 Jungen und Mädchen des Ortes zu einer ersten Gesprächsrunde.

Wir diskutierten mit ihnen darüber, wie erfolgreich die Arbeit im Club bisher gewesen ist und drückten unsere Freude darüber aus, dass wir nun ein eigenes Gebäude mit einem großen Grundstück haben. Es wurde beschlossen, die letzten Arbeiten am Gebäude so schnell wie möglich auszuführen.

Aber wir mussten auch feststellen, dass es noch an Möbeln, Spielen und Musikinstrumenten mangelt. Trotzdem wurde entschieden, das Programm des Devighat Child Club wie beschlossen durchzuführen.

Dazu gehört das monatliche Treffen der Clubmitglieder und die Teilnahme am hinduistischen Tihar-Fest, einem 5-tägigen Festival, das jeweils Anfang November stattfindet. An drei Festtagen, „Deusi“ genannt, nehmen nur Jungen teil. Für die
Mädchen ist ein einziger Festtag vorgesehen, der „Bhailo“ genannt wird. Diese Begriffe bezeichnen Lieder, die von Kindern und Teenies gesungen und getanzt werden, während sie von Haus zu Haus ziehen, Geld und Nahrungsmittel einsammeln und dafür Glück und Segen wünschen.

Die 16-jährige Babita Chitrakar leitete für längere Zeit die Geschäfte des Devighat Child Club als Sekretärin. Nachdem sie jetzt den Abschluss des 10. Schuljahrs erreicht hat, möchte sie sich als Krankenschwester ausbilden lassen. Sie sagt: „Meiner Tätigkeit im Club
habe ich viel zu verdanken, denn bevor ich dem Devighat Child Club beitrat, war ich völlig unerfahren. Aber durch die Arbeit im Club habe ich viel gelernt, was mir jetzt weiter hilft.“ Der Vorstand der Jürgen Wahn Stiftung plant, Babita bei der Ausbidung finanziell behilflich zu sein.