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Resevortrag: Nepal

Dienstag, 24. Februar 2026, 20:00 Uhr
Steinhaus Bautzen
Steinstraße 37, 02625 Bautzen

Nachdem Andreas Neugebauer mit seinem Bruder 2013 den Kilimandscharo bestiegen hat, wollten die beiden noch ein Reiseziel realisieren. Ihre Wahl fiel auf das wunderschöne Nepal mit seiner atemberaubenden Bergwelt. Mit diesem Reisevortrag möchten wir Sie mitnehmen in die alte Hauptstadt Bhaktapur, danach zur Annapurna Umrundung in die Bergwelt der 8000-er und abschließend zu einen spektakulären Mountain Flug zum Mt. Everest. Es ist Andreas Neugebauer ein Herzensprojekt, mit diesem Vortrag Schulkinder in Nepal zu unterstützen.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit für Fragen und Austausch.

Einlass: 19:00 Uhr
Start: 20:00 Uhr
Abendkasse: 5,00 €
Reservierungen werden unter reservierung@steinhaus-bautzen.de entgegengenommen.

Andreas Neugebauer sammelt an dem Abend zusätzlich Spenden für den Jürgen-Wahn-Stiftung e.V., der Spendenzweck ist Schulgeld für Kinder in Nepal.

ALS-Spendenprojekt in Nepal

Für das ALS-Spendenprojekt wurde der Behindertenflügel der Chwadi-Schule in Majhitar ausgewählt. Hier sind15 behinderte Schüler untergebracht. Sie werden in grundlegenden Überlebensfähigkeiten unterrichtet, damit sie sich in die Außenwelt integrieren und mit ihr zusammenarbeiten können. Trotz staatlicher Unterstützung fehlen ihnen immer noch ausreichende Mittel, um sie mit angemessener Winterkleidung auszustatten. Sie kommen aus finanziell schwierigen Verhältnissen und sind daher ausschließlich auf staatliche Mittel und lokale Spenden angewiesen.

Da der Winter bereits begonnen hat, haben wir in der ersten Phase allen fünfzehn Schülern im Projektgebiet ein Paket mit grundlegender Winterkleidung zur Verfügung gestellt. Sobald es wärmer wird, werden Sommermützen, leichte Pullover, Baumwoll-T-Shirts und Hausschuhe verteilt. Außerdem haben wir einen Fernseher übergeben, der für Unterrichtszwecke genutzt wird.

Baufortschritt bei der Aufstockung

Unsere nepalesische Projektbetreuerin Situ Chitrakar berichtete uns, dass der erste Stock des Schulgebäudes in Chwadi fertiggestellt ist. Sie bereiten sich darauf vor, das Dach des Gebäudes zu betonieren. Anbei finden Sie Fotos, die den bisherigen Baufortschritt zeigen.

A.L.S.-Radmarathon erbrachte 3.500 € für Nepal-Projekt

Im Zusammenhang mit dem 6. A.L.S.-Radmarathon wurde Spenden gesammelt. Die Jürgen Wahn Stiftung e.V. erhielt aus dieser Sammlung einen tollen Betrag von 3.500 € für ein spezielles Schulprojekt in Nepal.

In der Chwadi Schule gibt es einen Spezialbereich, in dem 15 behinderte Kinder betreut werden. Die Schule heißt „Intellectual Disability Resource Class“. Für die Kinder die in diesem Projekt gefördert werden, werden warme Sachen wie Jacken, Mützen, Pullover etc. angeschafft, denn der Winter steht bevor. Des weiteren erfolgt die Beschaffung von Lernmaterial sowie audiovisuelle Lernprogramme.

Die Jürgen Wahn Stiftung bedankt sich für den Einsatz aller, die bei dieser tollen Aktion mitgewirkt haben.

5. Schule in Nepal in Betrieb

Die Unternehmensgruppe und die Familie Feldhaus haben es möglich gemacht: Ende des Jahres ging der Neubau der mittlerweile 5. von uns gebauten Schule in Nepal 🇳🇵 in Betrieb. Die Chuwadhi Secondary School hat 4 Klassenräume mit Sanitär- und Nebenräumen. Sie ersetzt einen älteren Komplex, der seit dem Erdbeben 2015 stark beschädigt und nur noch in Teilen nutzbar war. Wenn die Spender und Mitglieder des Vorstandes im Herbst nach Nepal reisen, wird die Schule offiziell eingeweiht.

WDR3 Lokalzeit Südwestfalen: JWS in Nepal

Am 13.01.2020 berichte WDR3 in der Sendung Lokalzeit Südwestfalen über die Eröffnung der 4. Schule die durch Spenden an die Jürgen Wahn Stiftung in Nepal errichtet wurde. Der Bericht lief in der Sendezeit von 19:30 Uhr – 20:00 Uhr.

Hier können Sie den Ausschnitt auf unserem YouTube-Kanal sehen.

2. Bericht der Praktikantinnen aus Nepal

Namaste aus Devighat!

Jetzt sind schon 3 Monate vergangen, seitdem wir hierhergekommen sind. Es ist schon so viel passiert und wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie es sein wird wieder nach Deutschland zurück zu kehren. Die Schüler*innen sind inzwischen zu unseren Freunden geworden. Manche konnten wir erst nach drei Monaten richtig kennenlernen.

Die Weihnachtsstimmung im hinduistisch geprägten Land Nepal war zuerst nicht zu spüren, aber am 24.12 hatten wir doch eine Weihnachtsfeier in der Schule. Mit den Schüler*innen haben wir Dekorationen und sogar einen Weihnachtsbaum gebastelt. Nach Schulschluss wurden Süßigkeiten an alle verteilt. Auch der Weihnachtsmann durfte natürlich nicht fehlen, deshalb hatte sich Manasi als dieser verkleidet.

Dann stand auch schon Silvester vor der Tür. Da wir unser Visum verlängern mussten, haben wir uns entschlossen Silvester in Kathmandu zu verbringen. So konnten wir auch endlich die Stadt und Situ Chitrakar kennenlernen. In den 5 Tagen haben wir die drei Städte des Tales Kathmandu, Lalitpur und Baktapur besucht und dabei 6 Weltkulturerbestätten besichtigt. Es waren unglaublich viele Eindrücke und vor allem Kathmandu war extrem chaotisch und die Luftverschmutzung deutlich zu spüren. Am letzten Tag haben wir noch wissenschaftliche Poster für die Klassenräume gekauft, die auch sehr gut bei der Schule ankamen.

Wieder in der Schule ging der Unterricht erstmal wieder normal weiter. Von der Englischlehrerin kam die Idee ein „English Environment“ zu erschaffen, sodass die Schüler*innen möglichst viel in den Pausen und auch miteinander auf Englisch sprechen. Außerdem setzt die Schule sich für eine saubere Umwelt ein. Es wurden mehrere Bäume gepflanzt und Müll vom Schulhof gesammelt.

Hier ist es weiterhin Winter, nachts liegen die Temperaturen bei 4 Grad und tagsüber wird es häufig nur bis zu 13 Grad. Ohne Heizung ist es deswegen sehr kalt.  Vor allem wenn man nur kaltes Wasser hat. Zum Glück konnten wir in Kathmandu endlich wärmere Kleidung kaufen.

Vor zwei Wochen hatten die Schüler*innen und wir Ferien. Doch davor wurde der Geburtstag des Königs der Nepal vereint hat gefeiert. Es gab ein großes Fest mit Tanzwettbewerb, bei dem unsere Schülerinnen mit traditioneller Kleidung getanzt haben. Das war ein tolles Erlebnis für alle.

Wir freuen uns bald wieder zu berichten und bis dahin genießen wir die Zeit in Nepal.

Manasi Palachandran und Lea Leisner

Bericht der Praktikantinnen aus Nepal

Namaste aus Nepal!

Inzwischen sind wir schon 1,5 Monate hier und die Zeit ist schnell vergangen. Wir haben viel erlebt, gesehen und uns an das doch sehr andere Leben hier gewöhnt.

Nach unsere Ankunft am Flughafen in Kathmandu sind wir direkt in den Ort Devighat, der ca. 4 Autostunden von der Hauptstadt entfernt liegt, gefahren. Dort angekommen wurden wir sehr nett von unserer Gastfamilie begrüßt, diese hat uns in den nächsten Tagen den Ort mit dem Tempel, dem Fluss und der Sanskrit Secoundary School gezeigt.

Am Anfang der nächsten Woche ging es dann direkt mit 25 Schüler*innen und einigen Lehrer*innen auf Klassenfahrt. Ziel war Darjeeling in Indien. So sind wir mit dem Bus 3 Tage lang durch den Süden Nepals gefahren bis wir die indische Grenze im Osten erreicht haben. Auf dem Weg haben wir uns Sehenswürdigkeiten wie einen Tempel und die längste Brücke Nepals angeschaut. Es war eine tolle Erfahrung den Südosten des Landes, der kaum touristsch erschlossen ist, so kennen zu lernen. Es ähnelt dort mehr Indien, ist sehr viel heißer und es herrschen andere Lebensverhältnisse, da hier hauptsächlich die ärmere Landbevölkerung lebt. Schließlich sind wir in einem Bergdorf nahe Ilam kurz vor der indischen Grenze angekommen. Von dort sind die Schüler*innen und Lehrer*innen für einen Tag nach Indien gefahren, wir könnten leider nicht mitkommen da wir kein Visum für Indien haben. Dafür haben wir uns die Teeplantagen in Ilam angesehen.

Nachdem wir wieder in Devighat angekommen sind, ging für uns die Schule richtig los. Wir wurden eingeteilt um die 6.,7. und 8. Klasse in Englisch zu unterrichten. Durch die Klassenfahrt hatten wir schon viele Schüler*innen und Lehrer*innen kennengelernt und uns mit ihnen angefreundet, dadurch viel uns der Start als Lehrerinnen leicht. Der Unterricht hier unterscheidet sich sehr von dem in unserer Schulzeit. Das Lernen besteht größten Teils aus Texte lesen und im Chor wiederholen was der*die Lehrer*in vorsagt. Wir versuchen die Schüler*innen dazu zu bringen möglichst viel zu frei zu sprechen und auch mehr kreativ zu schreiben. Am Anfang war das für viele Schüler*innen sehr ungewohnt, aber mittlerweile trauen sie sich immer mehr und auch einige Lehrer*innen haben unsere Methoden übernommen. So sind die letzen Wochen hier schnell vergangen, da wir jeden Tag von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr in der Schule sind. Samstags, dem einzigen freien Tag der Woche, ruhen wir uns entweder aus oder besuchen unsere befreundeten Lehrerinnen im Nachbarort um mit ihnen Ausflüge zu machen oder Momos zu essen.

Letze Woche hat ein Cricket-Turnier stattgefunden. Wir durften dabei sein und haben unsere Schulmannschaft angefeuert. Diese hat es dann sogar unerwarteter Weise bis ins Finale geschafft, worüber sich alle Spieler sehr gefreut haben. Jetzt sind alle sehr motiviert und würden sich deshalb sehr über eine neue Cricket-Ausrüstung wie Schläger, Schutzkleidung usw von der JWS freuen.

Da in dieser Woche jeden Tag Prüfungen geschrieben werden und deshalb kein Unterricht stattfindet, bemalen wir in der Zeit die Klassenzimmer der Schule. Mit einem sind wir bereits fertig, als nächstes kommt die Bibliothek dran.

Wir freuen uns sehr auf die kommenden Monate hier in Nepal, um noch mehr Fortschritte unserer Schüler*innen zu erleben und auch um das Land noch weiter zu bereisen.

Ganz liebe Grüße aus Devighat,

Manasi und Lea