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WDR3 Lokalzeit Südwestfalen: JWS in Nepal

Am 13.01.2020 berichte WDR3 in der Sendung Lokalzeit Südwestfalen über die Eröffnung der 4. Schule die durch Spenden an die Jürgen Wahn Stiftung in Nepal errichtet wurde. Der Bericht lief in der Sendezeit von 19:30 Uhr – 20:00 Uhr.

Hier können Sie den Ausschnitt auf unserem YouTube-Kanal sehen.

DZI Spendensiegel 2020

Wieder einmal, seit 1994 regelmäßig, hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) der Jürgen Wahn Stiftung e.V. das

DZI Spenden-Siegel: Zeichen für Vertrauen

für das Jahr 2020.

Aus dem Text des Spenden-Siegels:

„Die Organisation

Jürgen Wahn Stiftung e.V.
Weslarner Weg 1
59494 Soest

hat die Leitlinien für die Vergabe des DZI Spenden-Siegels als Grundlage ihrer Arbeit anerkannt. Sie hat bestätigt, dass sie alle dazu erforderlichen Angaben wahrheitsgemäß und vollständig nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und belegt hat. Nach intensiver und umfassender Prüfung hat das DZI festgestellt, dass die Organisation die Spenden-Siegel-Standards erfüllt und erkennt ihr das DZI Spenden-Siegel für den Zeitraum vom 1.1.2020 bis 31.12.2020 zu.

Die Organisation ist berechtigt, das abgebildete Siegel-Emblem zu führen. Berlin, den 30.01.2020“

Ergänzend hierzu teilt das DZI in seinem Prüfbericht mit, dass der Anteil der Werbeausgaben an den Sammlungseinnahmen im Jahr 2018 0,93 % (Vorjahr: 1,66 %) beträgt.

Ferner kommt das DZI zu dem Ergebnis:

„Der Jürgen-Wahn-Stiftung e.V., Soest, kann das DZI Spenden-Siegel erneut zuerkannt werden.

Die sieben Spenden-Siegel-Standards erfüllt der Verein wie folgt:

1. Die Organisation leistet satzungsgemäße Arbeit.

2. Leitung und Aufsicht sind angemessen strukturiert, klar voneinander getrennt und werden wirksam wahrgenommen.

3. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit informieren klar, wahr, sachlich und offen.

4. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig („niedrig“ = unter 10%). Die Wirksamkeit des Mitteleinsatzes wird überprüft, und die Ergebnisse werden dokumentiert und veröffentlicht.

5. Vergütungen (trifft nicht zu)

6. Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert und angemessen geprüft.

7. Die Organisation berichtet offen und hinreichend umfassend über ihre Arbeit, Strukturen und Finanzen.“

Die Jürgen Wahn Stiftung e.V. ist stolz, seinen Spendern diese erfreuliche Nachricht mitteilen zu können.

2. Bericht der Praktikantinnen aus Nepal

Namaste aus Devighat!

Jetzt sind schon 3 Monate vergangen, seitdem wir hierhergekommen sind. Es ist schon so viel passiert und wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie es sein wird wieder nach Deutschland zurück zu kehren. Die Schüler*innen sind inzwischen zu unseren Freunden geworden. Manche konnten wir erst nach drei Monaten richtig kennenlernen.

Die Weihnachtsstimmung im hinduistisch geprägten Land Nepal war zuerst nicht zu spüren, aber am 24.12 hatten wir doch eine Weihnachtsfeier in der Schule. Mit den Schüler*innen haben wir Dekorationen und sogar einen Weihnachtsbaum gebastelt. Nach Schulschluss wurden Süßigkeiten an alle verteilt. Auch der Weihnachtsmann durfte natürlich nicht fehlen, deshalb hatte sich Manasi als dieser verkleidet.

Dann stand auch schon Silvester vor der Tür. Da wir unser Visum verlängern mussten, haben wir uns entschlossen Silvester in Kathmandu zu verbringen. So konnten wir auch endlich die Stadt und Situ Chitrakar kennenlernen. In den 5 Tagen haben wir die drei Städte des Tales Kathmandu, Lalitpur und Baktapur besucht und dabei 6 Weltkulturerbestätten besichtigt. Es waren unglaublich viele Eindrücke und vor allem Kathmandu war extrem chaotisch und die Luftverschmutzung deutlich zu spüren. Am letzten Tag haben wir noch wissenschaftliche Poster für die Klassenräume gekauft, die auch sehr gut bei der Schule ankamen.

Wieder in der Schule ging der Unterricht erstmal wieder normal weiter. Von der Englischlehrerin kam die Idee ein „English Environment“ zu erschaffen, sodass die Schüler*innen möglichst viel in den Pausen und auch miteinander auf Englisch sprechen. Außerdem setzt die Schule sich für eine saubere Umwelt ein. Es wurden mehrere Bäume gepflanzt und Müll vom Schulhof gesammelt.

Hier ist es weiterhin Winter, nachts liegen die Temperaturen bei 4 Grad und tagsüber wird es häufig nur bis zu 13 Grad. Ohne Heizung ist es deswegen sehr kalt.  Vor allem wenn man nur kaltes Wasser hat. Zum Glück konnten wir in Kathmandu endlich wärmere Kleidung kaufen.

Vor zwei Wochen hatten die Schüler*innen und wir Ferien. Doch davor wurde der Geburtstag des Königs der Nepal vereint hat gefeiert. Es gab ein großes Fest mit Tanzwettbewerb, bei dem unsere Schülerinnen mit traditioneller Kleidung getanzt haben. Das war ein tolles Erlebnis für alle.

Wir freuen uns bald wieder zu berichten und bis dahin genießen wir die Zeit in Nepal.

Manasi Palachandran und Lea Leisner

Bericht der Praktikantinnen aus Nepal

Namaste aus Nepal!

Inzwischen sind wir schon 1,5 Monate hier und die Zeit ist schnell vergangen. Wir haben viel erlebt, gesehen und uns an das doch sehr andere Leben hier gewöhnt.

Nach unsere Ankunft am Flughafen in Kathmandu sind wir direkt in den Ort Devighat, der ca. 4 Autostunden von der Hauptstadt entfernt liegt, gefahren. Dort angekommen wurden wir sehr nett von unserer Gastfamilie begrüßt, diese hat uns in den nächsten Tagen den Ort mit dem Tempel, dem Fluss und der Sanskrit Secoundary School gezeigt.

Am Anfang der nächsten Woche ging es dann direkt mit 25 Schüler*innen und einigen Lehrer*innen auf Klassenfahrt. Ziel war Darjeeling in Indien. So sind wir mit dem Bus 3 Tage lang durch den Süden Nepals gefahren bis wir die indische Grenze im Osten erreicht haben. Auf dem Weg haben wir uns Sehenswürdigkeiten wie einen Tempel und die längste Brücke Nepals angeschaut. Es war eine tolle Erfahrung den Südosten des Landes, der kaum touristsch erschlossen ist, so kennen zu lernen. Es ähnelt dort mehr Indien, ist sehr viel heißer und es herrschen andere Lebensverhältnisse, da hier hauptsächlich die ärmere Landbevölkerung lebt. Schließlich sind wir in einem Bergdorf nahe Ilam kurz vor der indischen Grenze angekommen. Von dort sind die Schüler*innen und Lehrer*innen für einen Tag nach Indien gefahren, wir könnten leider nicht mitkommen da wir kein Visum für Indien haben. Dafür haben wir uns die Teeplantagen in Ilam angesehen.

Nachdem wir wieder in Devighat angekommen sind, ging für uns die Schule richtig los. Wir wurden eingeteilt um die 6.,7. und 8. Klasse in Englisch zu unterrichten. Durch die Klassenfahrt hatten wir schon viele Schüler*innen und Lehrer*innen kennengelernt und uns mit ihnen angefreundet, dadurch viel uns der Start als Lehrerinnen leicht. Der Unterricht hier unterscheidet sich sehr von dem in unserer Schulzeit. Das Lernen besteht größten Teils aus Texte lesen und im Chor wiederholen was der*die Lehrer*in vorsagt. Wir versuchen die Schüler*innen dazu zu bringen möglichst viel zu frei zu sprechen und auch mehr kreativ zu schreiben. Am Anfang war das für viele Schüler*innen sehr ungewohnt, aber mittlerweile trauen sie sich immer mehr und auch einige Lehrer*innen haben unsere Methoden übernommen. So sind die letzen Wochen hier schnell vergangen, da wir jeden Tag von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr in der Schule sind. Samstags, dem einzigen freien Tag der Woche, ruhen wir uns entweder aus oder besuchen unsere befreundeten Lehrerinnen im Nachbarort um mit ihnen Ausflüge zu machen oder Momos zu essen.

Letze Woche hat ein Cricket-Turnier stattgefunden. Wir durften dabei sein und haben unsere Schulmannschaft angefeuert. Diese hat es dann sogar unerwarteter Weise bis ins Finale geschafft, worüber sich alle Spieler sehr gefreut haben. Jetzt sind alle sehr motiviert und würden sich deshalb sehr über eine neue Cricket-Ausrüstung wie Schläger, Schutzkleidung usw von der JWS freuen.

Da in dieser Woche jeden Tag Prüfungen geschrieben werden und deshalb kein Unterricht stattfindet, bemalen wir in der Zeit die Klassenzimmer der Schule. Mit einem sind wir bereits fertig, als nächstes kommt die Bibliothek dran.

Wir freuen uns sehr auf die kommenden Monate hier in Nepal, um noch mehr Fortschritte unserer Schüler*innen zu erleben und auch um das Land noch weiter zu bereisen.

Ganz liebe Grüße aus Devighat,

Manasi und Lea

Cricket Nepal

In mid-October – thanks to the efforts of Mike Hay in Soest – we donated two bags of clothing and equipment to the German NGO, Jürgen Wahn Stiftung e.V, for their work with children and schools in Nepal. The kit had a distinctly northern feel to it and was part of the summer donations by Steve Archer at the Yorkshire Cricket Board, Sandy Mitchell at the Lancashire Cricket Foundation and Ian Wardle at the Northumberland Cricket Board.

In November, shortly after his return from Nepal, we received the following email from Klaus Schubert,
Chairman of the Juergen Wahn Foundation:
I want to thank you very much for the great and wonderful cricket equipment you offered to the
Foundation (www.juergen-wahn-stiftung.de) for the young generation of cricket players in Devighat,
Nepal. I thank also very much my friend, Mike Hay, from Soest who was the important and necessary
intermediary between your generous organization and our Foundation.
As Chairman of the Foundation, it was a great pleasure and a touching moment to hand over such
wonderful equipment. And you cannot imagine the great pleasure and the applause for these
moments!! Let me say it in Nepalese language: “Dherai, dherai dhanyabad!” Many, many thanks!
On the photo you see members of the Youth Club of Devighat, a small town in the mountains in the
district of Nuwakot, about 80kms from the capital Kathmandu.
Once more thank you very much. You made so many people really happy!

Spende von Cricketzubehör

Beim disjährigen Projektbesuches in Nepal überreichte Klaus Schubert im Namen von Projekt Front Foot und von Mikel Hay im Youth Center von Devighat Cricket-Schläger, -Helme, -Bälle und -Trikots. Diese wurden von den jungen nepalesichen Cricket-Spielern freudig in Empfang genommen.

Auf geht’s nach Nepal

Lea Meisner und Manasi Palachandran werden Ende Oktober nach Devighat reisen, um dort 6 Monate in dem von uns unterstützten Jugendclub und sicher auch in den benachbarten Schulen mitzuhelfen. Von Sport und Spiel bis zu Musik und wohl auch der einen oder anderen Unterrichtsstunde reicht das Aufgabenspektrum der beiden Alde-Abiturientinnen. Dafür hat Lea ihre Ukulele im Gepäck und Manasi Spiel- und Sportutensilien. Wir sind schon ganz gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte aus dieser für die beiden sicher ganz anderen Welt.

Mitgliederversammlung 2019

Bei der Mitgliederversammlung der Jürgen Wahn Stiftung am. 08.10.2019 im Petrushaus, Soest, gab es eine große Zustimmung für die Arbeit von Vorstand und Projektleitern! Nicht völlig überraschend wurde daher der komplette Vorstand einstimmig wiedergewählt. v.l. 2. Vors. Meinolf Schwefer, Schatzmeister Hans Pflüger, Dr. Hassan Daoud, Vors. Klaus Schubert, Thomas Frye, Helmut Schütz und Norbert Röttger. Es fehlt Prof. Dr. Volker Wahn.

Klaus Schubert mit Klaus Dehnert und seiner Ehefrau Ingeborg

Im Rahmen der Mitgliederversammlung ehrte Klaus Schubert den bisherigen Togo-Koordinator Klaus Dehnert für sein jehrelanges Engagement für Projekte der Jürgen Wahn Stiftung, insbesondere bezogen auf Togo. Er überreichte ihm eine Dankurkunde als PDF und seiner Frau einen Blumenstrauß.

 

WDR3 Lokalzeit Siegen berichtet über unsere Arbeit

Am 26.07.2019 berichte WDR3 in der Sendung Lokalzeit Südwestfalen über das 30-jährige Bestehen der Jürgen Wahn Stiftung aus Soest. Der Bericht lief in der Sendezeit von 19:30 Uhr – 20:00 Uhr.

Hier können Sie den Ausschnitt auf unserem YouTube-Kanal sehen.

 

Mit-i-Ma – Miteinander in Marokko

Marokko ist eines der bestentwickelten Länder Afrikas, hat aber dennoch mit vielen sozialen Problemen zu kämpfen. Zwei Herausforderungen sollen nun in einem neuen Projekt angegangen werden, das von der NRW-Staatskanzlei finanziert wird: Die Versorgung von Körperbehinderten mit den erforderlichen Hilfsmitteln und die Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit.

„Eine Reise von Tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an“, sagt ein arabisches Sprichwort. Doch für viele behinderte Menschen in Marokko ist das mangels Hilfsmittel unmöglich. Lis Hühnerbach aus Gladbeck ist oft unterwegs in dem Maghreb-Staat und kennt die Situation gut: „In Marrakesch sieht man immer wieder Menschen, die sich an Hauswänden festhalten um „Schritte zu tun“, oder andere, die sich auf selbstgezimmerten Rollenbrettern sitzend mit den Händen über den Boden schieben. Das ist für uns unvorstellbar“, berichtet sie.

Lis möchte an dieser Situation etwas ändern und hat mit der Staatskanzlei der Landes NRW einen Finanzier und der JWS einen Projektträger gefunden. Seit Beginn des Jahres sind nun in Deutschland ausgemusterte und reparaturbedürftige, jedoch grundsätzlich noch gebrauchsfähige Rollstühle und andere Hilfsmittel zur Fortbewegung in großer Zahl gesammelt worden. Ende Juni ging diese erste Ladung per Seefracht nach Marokko. In Marrakesch werden Rollstuhl und Co. nun unter Anleitung von arbeitslosen Jugendlichen instandgesetzt und später kostenlos an Bedürftige verteilt. „Die berufliche Qualifizierung von jungen Marokkanern/innen ist somit ein weiterer Projektschwerpunkt, der auch mit dazu beiträgt, den Menschen eine Perspektive in ihrem Heimatland zu geben“, unterstreicht Reinhard Neundorf, der für die Jürgen Wahn Stiftung dieses Projekt koordiniert.

Die LKW-Ladung reparaturbedürftiger Rollstühle ging Ende Juni auf die Reise nach Marokko. Dort sind ie jungen Männer für die Ausbildung bereit.