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Bericht zur Corona-Situation in Togo

Erika M‘Bata berichtet zur Corona-Situation in u.a. aus unseren Projekten:

Mitte März 2020 wurde vielen Menschen in Togo klar, dass die Auswirkungen der Pandemie nicht abzusehen sind.

In Afrika hat man auch nach Lösungen für dieses unbekannte Drama gesucht und so entstanden die unwahrscheinlichsten Dinge und Handlungen. Aus Solla, einem Dorf im Norden Togos, schrieb ein deutscher Priester im Mai 2020: „Die Mittel im Kampf gegen Covid 19 sind verschieden und manchmal sehr einfallsreich. Im Nachbarort Boufalé wurde ein magischer Bogen am Dorfeingang aufgestellt, der Krankheiten abwehren soll…“  Manche Leute schwören auf Sodabi (ein hochprozentiger Wodka, oft selbst hergestellt), andere auf Ingwer oder sehr scharfe Nahrungsmittel, die das Virus „ausbrennen“ sollten.

In den Krankenhäusern hier in Togo wurden alle COVID 19 – Patienten (mit starken oder weniger starken Symptomen) mit Chloroquine, einem Malaria-Medikament und einem Antibiotikum behandelt. Im Landesinneren lässt die Versorgung sehr zu wünschen übrig, in Lomé dagegen ist die Unterbringung und Versorgung sehr gut. In den Krankenhäusern, die für die Pandemie gerüstet wurden, sind alle Behandlungen sowie Unterbringung und das Essen kostenlos, auch für Personen, die nicht versichert sind. Anders dagegen ist es nach den 10 Tagen und zwei negativen Tests. Die Behandlung der Spätfolgen von COVID 19 trifft Menschen, die keine Krankenversicherung haben, besonders hart.

Im öffentlichen Leben wurden im März 2020 die Maskenpflicht und die Abstandsregel eingeführt, die auch noch heute gelten. Auf den Märkten, in Gesundheitseinrichtungen, in den Geschäften, den Banken, und selbst in den Kirchen wird dies von Gesundheitshelfern kontrolliert. Für Fußgänger ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf den Straßen keine Pflicht mehr. Allerdings kontrolliert die Polizei die Anzahl der Insassen in Bussen und Autos sowie das Tragen der Masken in Autos vor allem in Taxis.

Inzidenzwerte wie in Deutschland gibt es in Togo nicht. Die Ausbreitung der Pandemie wird aber genauestens beobachtet. Gibt es in einer Region eine stark ansteigende Zahl an COVID-Kranken, so wird diese Region abgeriegelt und man kann sie nur mit einer Sondergenehmigung durchfahren.

Von Ende März 2020 bis Anfang Juni 2020 waren die Schulen im ganzen Land geschlossen. Einige Fächer wurden über Rundfunk und Fernsehen unterrichtet, aber man stellte bald fest, dass die Schüler auf den Dörfern benachteiligt waren, denn es gibt noch immer viele Dörfer ohne Strom, ohne Fernsehgerät und nicht alle Haushalte besitzen ein Radio.

Mit der Wiederaufnahme des Schulunterrichts Anfang Juni begann man zu überlegen, wie man den Unterricht in Zukunft gestalten sollte. Es gibt in Togo Schulklassen mit einer Klassenstärke von über 100 Schülern, vor allem in den Eingangsklassen. Oft sitzen die Schüler zu dritt auf einer Schulbank und Gänge zwischen den Bankreihen sind dann nicht mehr möglich. Wie kann man da Abstand von 1,50m zum Mitschüler halten?!

In den zwei Grundschulen EPP Animadè und EPC Worodé gab es bezüglich der Distanzierung keine Probleme und Veränderungen. Auch die Tatsache, dass immer zwei Klassen in einem Klassenraum untergebracht sind, stellt in den Grundschulen kein Problem dar.  Aber schon im CEG Kpaha sieht es anders aus. In der Eingangsklasse (6ème) waren es im Schuljahr 2019/2020 106 Schüler, aufgeteilt in zwei Klassenräume, in der 5ème zum Beispiel 71 Schüler in einem Klassenraum. Ebenso ist es im Lycée de Défalé. Es fehlt an Räumlichkeiten, an Bänken, an Lehrern, an didaktischem Material und an Büchern für das Lernen zuhause.

Das neue Schuljahr 2020/2021 begann etwas verspätet, man hatte organisatorische Schwierigkeiten. Die Klassen mussten geteilt werden, der Unterricht sollte in Schichten durchgeführt werden. Das heißt, ein Teil der Klasse hat frühmorgens 5 Stunden Unterricht und der zweite Teil am Nachmittag höchstens 3 Stunden, da man dann so langsam in die Dunkelheit kommt. In der darauffolgenden Woche wechseln dann die Schichten. Ob man bei verkürztem Unterricht das gesamte Programm des Schuljahrs lehren kann, wird sich zeigen. Außerdem erfordert es mehr Lehrer, die der Staat nicht bezahlen kann. Jeder Schulleiter sucht fleißig nach Freiwilligen, d.h. Junglehrern, die die Eltern der Schulkinder dann bezahlen müssen – wenn sie es können. Somit wird der Schulbesuch vor allem ab der weiterführenden Schule (die staatlichen Grundschulen sind seit einigen Jahren kostenlos), immer teurer und ist nicht mehr für alle Kinder möglich. Dank der Jürgen Wahn Stiftung ist für alle Kinder von Animadè, Worodé und Amaïdé der Schulbesuch nicht ans Geld gebunden, weder im CEG de Kpaha, noch im Lycée de Défalé.

Im April 2021 wurde der Kantinenbetrieb in den zwei Grundschulen Animadè und Worodé/Amaïdé wieder aufgenommen. Eltern und Kinder sind der Jürgen Wahn Stiftung sehr dankbar für die Wiederaufnahme dieses Programms. Eine warme Mahlzeit pro Tag bedeutet sehr viel für die Dorfkinder der Hochebene. Lehrer und Erzieher achten auch in den Kantinen auf die Einhaltung der COVID-Regeln: Händewaschen, Abstand halten, etc.

In den nützlichen Ferien 2021 ist wieder eine „von Haus-zu-Haus-Kampagne“ über besondere Schutzmaßnahmen gegen COVID 19 geplant, denn man möchte so besonders die älteren Leute erreichen.

Schneiderinnen aus dem Programm „Kinder der Welt“ werden Schutzmasken nähen, die bei dieser Kampagne verteilt werden sollen.

Lomé im Juni 2021

Mitgliederversammlung 2019

Bei der Mitgliederversammlung der Jürgen Wahn Stiftung am. 08.10.2019 im Petrushaus, Soest, gab es eine große Zustimmung für die Arbeit von Vorstand und Projektleitern! Nicht völlig überraschend wurde daher der komplette Vorstand einstimmig wiedergewählt. v.l. 2. Vors. Meinolf Schwefer, Schatzmeister Hans Pflüger, Dr. Hassan Daoud, Vors. Klaus Schubert, Thomas Frye, Helmut Schütz und Norbert Röttger. Es fehlt Prof. Dr. Volker Wahn.

Klaus Schubert mit Klaus Dehnert und seiner Ehefrau Ingeborg

Im Rahmen der Mitgliederversammlung ehrte Klaus Schubert den bisherigen Togo-Koordinator Klaus Dehnert für sein jehrelanges Engagement für Projekte der Jürgen Wahn Stiftung, insbesondere bezogen auf Togo. Er überreichte ihm eine Dankurkunde als PDF und seiner Frau einen Blumenstrauß.

 

WDR3 Lokalzeit Siegen berichtet über unsere Arbeit

Am 26.07.2019 berichte WDR3 in der Sendung Lokalzeit Südwestfalen über das 30-jährige Bestehen der Jürgen Wahn Stiftung aus Soest. Der Bericht lief in der Sendezeit von 19:30 Uhr – 20:00 Uhr.

Hier können Sie den Ausschnitt auf unserem YouTube-Kanal sehen.

 

Vorschulkinder erhalten eigene Betreuung

Das kennen wir auch aus der Heimat: Kinder stören den Unterricht, wenn sie überfordert sind. In Animadé und Worodé in Togo war das der Fall, weil viele Kinder im Vorschulalter aus Ernährungsgründen viel zu früh in die Schule geschickt wurden. Mit zwei eigenen Vorschulgruppen ist diese Zeit jetzt vorbei.

Jeweils 20 Kinder werden nun von einer eigenen Erzieherin betreut und erhalten ebenso wie die älteren Schulkinder eine warme Mahlzeit täglich. Das ist natürlich viel „cooler“, mit den Gleichaltrigen spielerisch zu lernen, als gelangweilt Lesen oder Rechnen zu pauken. „Es kommt also jüngeren und älteren Kindern gleichsam zugute, dass beide Altersklassen nun getrennt sind“, freut sich Togo-Koordinator Klaus Dehnert über diese gute Lösung.

Während die Gruppe in Worodé in der dortigen Schulkantine vorerst eine Bleibe gefunden hat, mussten die Kinder in Animadé in den ersten Monaten ohne eigene Räume auskommen und im Freien unter Schatten spendenden Bäumen lernen. Aber nun ist dort Abhilfe in Sicht, denn mit Beginn der in Togo 3monatigen Sommerferien haben die Arbeiten zum Umbau eines Raumes in einem alten Schulgebäude begonnen, in der zum neuen Schuljahr die Vorschule eingerichtet wird.

Der Umbau der Schule zur Vorschulklasse hat begonnen.

Glückwünsche aus Togo

Sehr geehrter Freund Klaus, sehr geehrte Mitglieder und Freunde der „Jürgen Wahn Stiftung“,

es ist dreißig (30) Jahre her, dass die „Jürgen Wahn Stiftung“ gegründet wurde! Sicherlich fragten sich die Gründer, wie viele Jahre diese Organisation noch haben wird?

Heute feiern wir mit Freude den dreißigsten Jahrestag des Bestehens dieser humanitären Organisation. Wenn wir all die guten Taten betrachten, müssen wir bewundern, was für die Kinder getan wurden. Es ist einfach bewundernswert und schön. Wir sagen Danke vom Kindergarten bis zur Berufsausbildung, die jedem Kind die Möglichkeit gibt, sich durch seinen Fleiß zu entwickeln und nützlich zu machen. Niemand wird ausgelassen! Denjenigen, die eine Hochschulausbildung anstreben können, wird geholfen und auch denen, die nach der 9. oder 10. Klasse denken, dass sie sich durch einen Beruf, der ihren Fähigkeiten entspricht, ins Leben integrieren können. Ist das nicht wunderbar! Das ist für mich das, was ich „den Kampf gegen die Armut“ nennen würde!

Ihr gebt den Kindern auf der ganzen Welt eine Ausbildung, ihr bringt ihnen bei, sich selbstständig zu entwickeln. Danke! Auch für die Gesundheit der Kinder seid ihr tätig! Ihr gebt ihnen Trinkwasser! Wir stellen fest, dass die Stiftung in Kinder investiert und damit in die Zukunft einer besseren Welt. Was könnte schöner sein als das!

Animadè und seine Umgebung, die sich auf den Monts Défalé befinden, genießen wirklich die Vorteile der „Jürgen Wahn Stiftung“ und verbinden sich mit ihr, um das wohltuende Handeln für die Menschheit nach ihrem dreißigjährigen Bestehen fortzusetzen. Wir haben beobachtet, dass Eltern ihre Mädchen nicht mehr fürs Wasserholen einsetzen, damit sie zur Schule gehen können.

Das neue Vorschulprojekt motiviert die Kinder zum Schulbesuch, wo sie bereits lernen, gemeinsam zu spielen. Außerdem ist es für sie sehr wichtig, dass sie eine warme Mahlzeit am Tag bekommen, die ihnen ihre Eltern nicht immer geben können! Der Boden in und um Animadè ist nicht gut für die Landwirtschaft geeignet und Familien haben Schwierigkeiten, sich ein ganzes Jahr lang mit einer einzigen Ernte zu ernähren.

Was die Kosten für die Berufs- und Hochschulausbildung betrifft, so halten wir das Stipendienprogramm für eine sehr lobenswerte Initiative. Es ermöglicht jungen Menschen aus armen Verhältnissen den Zugang zu einer beruflichen und akademischen Ausbildung und ermöglicht es ihnen, sich für sich selbst selbst und für die Gesellschaft einzusetzen. Vielen Dank an die Stiftung und an alle Spenderinnen und Spender.

Mit allen begünstigten Gemeinschaften, die sehr dankbar für die Aktionen zu ihren Gunsten sind, danken wir gemeinsam der Stiftung und wünschen ihnen allen einen schönen Feiertag!

Möge jede Initiative, die in ein Projekt umgesetzt wird, leben!
Möge die „Jürgen Wahn Stiftung von Soest leben!

Frau und Herr M’BATA (Projektkoordinatoren in Togo)

Bürgerradio International: 30 Jahre Jürgen Wahn Stiftung

Am 5. Mai 2019 hat Radio Lippeland e.V. mit dem Programm „Bürgerradio International“ eine Sendung über die Arbeit der Jürgen Wahn Stiftung gebracht. Hierüber berichten Klaus Schubert, Thomas Frye und Alicia Guerrero Palma. Den Wortbeiträgen der Sendung können Sie in den nachfolgenden beiden Teilen gerne nachhören.

Teil 1

 

Teil 2

Bericht aus einer Vorschulklasse in Worodé/Togo

In unserer Vorschulklasse sind zurzeit 25 Kinder darunter 10 Kinder, die im kommenden Schuljahr zur CP l (erste Grundschulklasse) gehen. 15 Kinder werden im Kindergarten bleiben, aber es kommen auch neue Kinder hinzu.

Täglich beginnen wir mit sportlichen Aktivitäten, die es den Kindern ermöglichen, sich körperlich und geistig zu entwickeln.

Bei jeder Sitzung trainiere ich das Zählen, das Erfassen und Darstellen von Objekten, das Schreiben von Zahlen, gefolgt vom französischen Alphabet, damit sich jedes Kind der Gruppe vorstellt, indem es seinen Namen angibt und einen einfachen Buchstaben des französischen Alphabets schreibt.

Nach diesen Aktivitäten haben die Kinder Spaß in den vier verschiedenen „Ecken“:

  • – In der Krankenhausecke imitiert ein Kind eine Krankenschwester, die aufgesucht wurde, und die anderen sehen geduldig zu.
  • – Die Ladenecke ermöglicht es den Kindern zu handeln, um einen Gegenstand zu kaufen, den man kaufen möchte,
  • – die Küchenecke ist der Ort, an dem Kinder kochen lernen, indem sie ihre Mutter zu Hause imitieren.
  • – In der Mutterschaftsecke imitieren die Kinder mit Hilfe von Puder und anderen Artikeln, vor allem die Mädchen, ihre Mütter, die Babies stillen und versorgen.

Ich danke der Jürgen-Wahn-Stiftung für die Hilfe, die sie mir und meinen Kindern leistet.

Ihre sehr ergebene

AKPARO TEKSME

Vorschulklassen in Animadé und Worodé – ein neues Projekt in Togo

Die Dörfer Animadé, Amaïdé und Worodé liegen im Norden Togos auf einer Hochebene. Dort lebt man auch heute noch weitgehend in Rundhütten und ernährt sich von dem, was die mageren Felder hergeben, hauptsächlich Mais, Hirse und Jams. Fleisch gibt es zu den Mahlzeiten nur gelegentlich. Die derzeitigen klimatischen Veränderungen stellen aber zunehmend ausreichende Ernten in Frage, sodass die Eltern ihre Kinder zumeist nicht hinreichend ernähren können.

Vorschulkinder aus Animadé mit ihrer Betreuerin

Für die Kinder stehen zwei Grundschulen zur Verfügung, die eine in Animadé und die zweite in Worodé. Der Unterricht beginnt morgens um 8 Uhr und wird nach einer Mittagspause bis 16 Uhr fortgeführt. Seit 2009 finanziert die Jürgen Wahn Stiftung für alle Grundschulkinder eine warme Mittagsmahlzeit, die von engagierten Müttern hergestellt wird. Als Speiseraum wurde von der Jürgen Wahn Stiftung der Bau je eines Kantinenhauses in Animadé und Worodé ermöglicht.

Seit einigen Jahren schickten die Mütter ihre Kleinen, die noch nicht schulpflichtig waren, mittags zu den Kantinen. Um sie unter Aufsicht zu haben, suchten die Vorschulkinder den Unterricht der ersten Klasse auf, aber die meisten konnten wohl kaum davon profitieren, langweilten sich und störten den Unterricht. Sicherlich nahmen sie für ihr zukünftiges Schulleben auch keine gute Erfahrung mit.

Um diesem Problem zu begegnen, entschlossen sich im Schuljahr 2017/2018 die beiden Schulleiter, an jeder der beiden Schulen einen Vorschulkindergarten einzurichten. Seitdem gehen in Animadé die Vorschulkinder in die Bibliothek der Alten Schule, in Worodé steht ihnen bis zum Mittagessen die Kantine zur Verfügung. In Animadé werden sie von einer Frau des Ortes und in Worodé von einer Volontärin betreut.

Um die Vorschulkinder zu beschäftigen, ist kindgemäßes Spiel- und Arbeitsmaterial erforderlich. Wir sind in der glücklichen Lage, auf dafür empfangen Spenden zurückgreifen zu können, wofür wir uns herzlich bedanken. Unsere Kontaktpersonen, Jacques und Erika M‘BATA sorgen dafür, das dieses Material angeschafft wird. Darüber hinaus werden sie zusehen, dass die Betreuerinnen – nach Möglichkeit – eine sachgerechte Ausbildung erfahren.

Soest, 24.11.2018
Klaus Dehnert
Togo-Projektkoordinator

Ein „Stilles Örtchen“ für die Schule in Kpaha

Die Schüler der Sekundarschule in Kpaha/Togo haben jetzt ein richtiges „Stilles Örtchen“. Die neue und für örtliche Verhältnisse moderne Toilettenanlage ist ein wichtiger Beitrag zur Hygiene und damit zur Gesundheitsvorsorge in Westafrika. JWS-Vertrauensmann Jacques M’Bata und der Schuldirektor inspizierten vor kurzem gemeinsam mit dem Bauunternehmer den von uns finanzierten Neubau. Jetzt geht es nicht mehr „Ab in die Büsche“ und vor allem steht nach dem Geschäft regelmäßig das Händewaschen an. Dafür muss allerdings Wasser aus der Zisterne per Eimer in den Behälter des Waschbeckens gefüllt werden, denn eine Wasserleitung gibt es dorthin nicht.
Herzlichen Dank allen treuen Togo-Spendern, die dieses Projekt ermöglicht haben.
Einen ausführlichen Bericht können Sie hier lesen: Bericht zum Neubau.