Jürgen Wahn Stiftung lädt zu Vortrag mit der ukrainischen Sozialunternehmerin Maryna Bohun ein
Maryna Bohun aus Kiew berichtet am Donnerstag, 1. Oktober, um 19:00 Uhr im Petrushaus in Soest über ihren Alltag im Krieg und ihre Arbeit für Frauen und Familien, die durch den russischen Angriffskrieg ihre Heimat verloren haben. Zu der öffentlichen Veranstaltung lädt die Jürgen Wahn Stiftung e.V. herzlich ein.
Seit Beginn der russischen Großinvasion engagiert sich Maryna Bohun mit ihrer Organisation Grow Up für die Unterstützung von Binnenvertriebenen in der Ukraine. Gemeinsam mit der Jürgen Wahn Stiftung e.V. und weiteren internationalen Partnern versorgt die Organisation betroffene Familien mit Lebensmitteln, Kleidung, Medikamenten und Schulmaterialien. Parallel dazu gründete sie das Sozialunternehmen Love Rises, das vertriebenen Frauen durch handwerkliche Arbeit und den Verkauf ihrer Produkte eine wirtschaftliche Perspektive eröffnet. Heute arbeiten zahlreiche Kunsthandwerkerinnen in verschiedenen Regionen der Ukraine für das Projekt.
In ihrem Vortrag wird Maryna schildern, wie sich das tägliche Leben unter den Bedingungen des Krieges gestaltet, welche Herausforderungen die Menschen in der Ukraine bewältigen müssen und warum wirtschaftliche Eigenständigkeit gerade für Frauen eine wichtige Grundlage für Zuversicht und Zukunftsperspektiven ist. Dabei geht es nicht nur um humanitäre Hilfe, sondern auch um unternehmerisches Handeln, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Wiederaufbau einer freien Ukraine.
Musikalisch wird der Abend von der ukrainisch stämmigen Musikerin Olexandra Kondratieva mit ihrer Bandura (ukrainische Lautenzither) begleitet. Darüber hinaus wird auch Maryna Bohun selbst einige musikalische Beiträge präsentieren. Die Verbindung von persönlichen Berichten, Einblicken in die ukrainische Lebenswirklichkeit und Musik verspricht einen ebenso informativen wie bewegenden Abend.
Die Jürgen Wahn Stiftung e.V. unterstützt die Arbeit von Maryna Bohun und ihrer Organisation seit dem Jahr 2022. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie Hilfe vor Ort wirkt und welche Perspektiven die Menschen in der Ukraine trotz der anhaltenden Belastungen entwickeln. Vortrag und Diskussion sind in englischer Sprache und werden blockweise übersetzt.
Termin: Donnerstag, 1. Oktober, 19:00 Uhr
Ort: Petrushaus Soest
Eintritt: frei

















