Author Archives: Meinolf Schwefer

Unterschriftenaktion beim Soester Altstadtfrühling 09.04.2011

Der 1. Tag des Altstadtfrühlings mit unserer Unterschriftenaktion auf dem Rallyeauto von Werner und Özcan ist gut angelaufen. Wir hoffen auf den 2. Tag beim verkaufsoffenen Sonntag.

Allgäu Orient Rallye 05.04.2011

Am Wochenende findet in Soest der Altstadtfrühling statt. In diesem Rahmen stellen die Soester Autohäuser ihre neuen Fahrzeugmodelle aus. Unser Sponsor Autohaus Behrend hat für ein Rallyefahrzeug einen Stellplatz auf dem Markt reserviert. Wir werden von Seiten der Jürgen Wahn Stiftung dieses nutzen und für die geplante Nähschule in Salamiyah, Syrien, werben. Jeder Besucher kann im Rahmen dieser Aktion gegen eine kleine Spende unser Rallyefahrzeug mit seiner Unterschrift verschönern. Wir sind mal gespannt, wieviel Geld wir durch diese Aktion nach Syrien schicken können.

Allgäu Orient Rallye 02.04.2011

Das schöne Wetter am heutigen Samstag wurde genutzt, um auch des 2. Auto mit einer anständigen Grundbeklebung zu versehen.

 

Allgäu Orient Rallye 27.03.2011

Das 1. Auto des Teams 104.

Das 1. Auto des Teams 104.

Das 1. Auto hat sein Outfit erhalten. Nachdem die Aufkleber angekommen sind und die Rallyekarte auf Folie gedruckt war, haben wir das 1. Auto beklebt. Gestern hat unser auswärtiger Mitfahrer Dirk aus Löhne seine Aufkleber, T-Shirt und Polohemd abgeholt. Er wird zu Hause seinen 24 Jahre alten Mercedes entsprechend ausstatten.Trotz der angespannten Lage in Syrien sind wir alle noch guter Dinge. Das Organisationskomitee beobachtet die Situation vor Ort und hat ggf. einen Plan „B“ in der Hinterhand. Wir müssen zunächst einfach mal abwarten. Daher geht die Vorbereitung ganz normal weiter. Unsere Abreise ist in 32 Tagen am 29.04. mit dem „Vorstart“ von Soest nach Oberstaufen. Hierbei hat uns das Team „Gelbes Band“ aus Hamburg schon das „1. Hindernis“ in den Weg gelegt: Sie haben eine große Nähmaschine in Nürnberg aufgetrieben, die von ihnen nicht transportiert werden kann. Daher werden wir mit unserem Bulli einspringen und bei der Anreise den Umweg über Nürnberg gerne in Kauf nehmen und die Nähmaschine dort abholen. Als Entschädigung ist uns dann ein „Sponsorbier“ zugesagt worden. Das werden wir sicherlich dort, wo es schwer ist an Bier zu kommen, einfordern.

Teampräsentation in Steibis.

Allgäu Orient Rallye 14.03.2011

Teampräsentation in Steibis.

Teampräsentation in Steibis.

Die urgemütliche Festhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die urgemütliche Festhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Am Samstag war die offizielle Teampräsentation aller Teilnehmer in Oberstaufen. Mit meiner Frau Lisa war ich für unser Team vor Ort. Die nicht zu große, aber urgemütliche Festhalle in Steibis war bis auf den letzten Platz durch die Rallyefahrer teilweise mit Anhang gefüllt. Jedes Team durfte sich in einer bis zu 3-minütigen Vorstellung präsentieren. Da wir die letzte Startnummer 104 hatten, war ich als erster an der Reihe. Es wurde in absteigender Folge vorgestellt. Ich musste improvisieren, da meine Powerpoint-Präsentation auf dem elektronischen Wege verloren gegangen war. Da ich keine Teammitglieder an Bord hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Worte über die Jürgen Wahn Stiftung gesprochen. In der Kürze lag hier die Würze. Alle hörten noch zu. So konnte ich denn auch den Dank der Stiftung an all die Sammler für die geplante Nähwerkstatt in Syrien richten. Ebenso galt der Dank dem Organisationsteam um Wilfried Gehr, dass das Projekt der Jürgen Wahn Stiftung in die Rallye einbezogen hat. Das Team der „Oriental Proms“ startete bei ihrer Präsentation noch einmal durch und rief die anderen Teams auf, weiter Geld durch Aktionen zu sammeln, damit das Projekt auch ein Erfolg wird. Nach vier Stunden Teamvorstellung haben wir zum Abschluss mit dem Team „Desert Monkeys“ um Annette Boeddinghaus aus Ense (Soester West-Apotheke) zusammen gesessen und den Abend Revue passieren lassen. So hatten wir ein verlängertes Wochenende bei sehr gutem Wetter im Allgäu. Es war ein gelungener Auftakt für die kommenden Wochen.

Allgäu Orient Rallye 09.03.2011

Morgen geht’s auf nach Oberstaufen zur offiziellen Teampräsentation,

aber zuerst kam in dieser Woche der Schock: Kann ich mein vorgesehenes Fahrzeug überhaupt mitnehmen? Denn ein neuerer Bulli, der bisher einwandfrei seine Dienst tat hat mit einem kapitalen Motorschaden seinen Geist aufgegeben. Nun wurde mein Orient-Bulli wieder dienstverpflichtet. Zum Glück bekommen wir in 4 Wochen ein Ersatzfahrzeug und damit ist die Fahrzeufrage wieder geklärt.

Für Samstag habe ich eine kurze Powerpointpräsentation vorbereitet damit ich die Jürgen Wahn Stiftung und unser Team „ausführlich“ in 2-3 Minuten vorstellen kann. Dabei sein soll auch noch eine kurze Projektbeschreibung für die Nähschule, mal sehen wie lange das alles dauern wird.

Das Team von Annette Boeddinghaus, die DesertMonkey’s, werden auch vor Ort sein. Annette hat mit ihrer Tochter schon ein Fahrzeug gestylt. Sie kommen aus Ense und bilden damit, zumindest teilweise, das 2. heimische Team. In Oberstaufen wird dann ein Weißbier auf die Heimat getrunken.

Wenn alle 111 Teams sich präsentieren, dann wird das ein abendfüllendes Programm. Warten wir’s mal ab. Auf dem Rückweg haben wir hoffentlich die Türaufkleber und Rallyeschilder an Bord, denn dann folgt der nächste Schritt: Auto’s bekleben….

Mitglieder der Aktion "Nützliche Ferien 2010" bei einer Pflanzaktion.

Sie wissen, was „Hilfe zur Selbsthilfe“ bedeutet

In den Sommerferien des Jahres 2010 trafen sich 40 junge Männer und Frauen in Animadé im Norden Togos zur Aktion „Nützliche Ferien“. Es sind junge Menschen aus der Gegend, die sich als Studierende an den Universitäten von Lomé und Kara oder als Auszubildende im Berufsbildungszentrum der Kleinstadt Pya weiterbilden. Um den Kontakt untereinander nicht zu verlieren, schlossen sie sich zur „Vereinigung der Lehrlinge, Studenten und Gymnasiasten des Plateaus von Animadé“ zusammen.
Unter der Leitung ihres Vorsitzenden Nandji Tantar kamen sie zusammen, um sich in ihren Heimatorten nützlich zu machen und der älteren Generation Beispiele der Selbsthilfe zu geben. In fünf Gruppen befassten sie sich mit den Themen: Ferienunterricht, Aufforstung, Sensibilisierung, Kultur und Verpflegung.
Im Ferienunterricht lehrten sie Kinder der Grundschulen in Mathematik, Französisch und Englisch. Die Kurse wurden gut besucht, weil die Aktion von den Eltern unterstützt wurde.

Mitglieder der Aktion "Nützliche Ferien 2010" bei einer Pflanzaktion.

Mitglieder der Aktion „Nützliche Ferien 2010“ bei einer Pflanzaktion.

In der Aufforstungskampagne pflanzten sie unter der Leitung eines Gärtners viele hundert Obst- und Nichtobstbäume. Damit wirkten sie der Entwaldung entgegen und sorgten gleichzeitig für zukünftig frisches Obst. Sie legten Brandschneisen an, um den Erfolg ihrer Mühe zu sichern. Nandji Tantar schreibt: „Wer einen Baum vor seinem Tod gepflanzt hat, hat nicht umsonst gelebt.“
Die Gruppe Sensibilisierung wandte sich an die Dorfbevölkerung mit dem Thema: „Lasst uns unsere Gemeinde sauber halten, denn unser Überleben hängt davon ab“. Dabei ging es um die Hygiene in den Gehöften, an den Wasserstellen und auf den öffentlichen Plätzen. Schließlich machten sich die jungen Teilnehmer klar, dass sie die zukünftige Generation sind und lernen müssen, ehrlich zu sein nach dem Motto: „Was für den Anderen bestimmt ist, soll ihm auch zukommen“.
Die Gruppe Kultur unterhielt die Mitglieder und die Bevölkerung durch Schauspiele, Gesänge, Konzerte und lustige Geschichten aus ihren Sitten und Gebräuchen. Bei den Aufführungen war sogar die togolesische Presse anwesend, die später darüber berichtete.
Die Abteilung Verpflegung versorgte die Teilnehmer während drei Wochen mit Speisen. Nandji Tantar schreibt: „Ich konnte mit Freude sehen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Mahlzeiten gestärkt wurden.“ Er selbst und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des leitenden Komitees ernteten viel Lob und Anerkennung. „Macht so weiter, denn wir glauben, dass viele Jugendliche in eure Fußstapfen treten werden“, sagte man ihnen.
Der Vorstand der Jürgen Wahn Stiftung unterstützte das Unternehmen mit 1.000 Euro und ist überzeugt, dass dieses Geld gut angelegt ist, denn die Aktion erfüllt in besonderer Weise unser Motto: „Hilfe zur Selbsthilfe“

 

Jugendliche des „Devighat Child Club“ vor dem noch nicht ganz fertig gestellten Jugendzentrum.

Jugendzentrum in Devighat fast fertig gestellt

Jugendliche des „Devighat Child Club“ vor dem noch nicht ganz fertig gestellten Jugendzentrum.

Jugendliche des „Devighat Child Club“ vor dem noch nicht ganz fertig gestellten Jugendzentrum.

Ramesh und Nasala Chitrakar berichten: „Obwohl das Gebäude des Jugendzentrums in Devighat noch nicht ganz fertig gestellt war, trafen wir uns dort im Oktober mit elf Jugendleitern und 18 Jungen und Mädchen des Ortes zu einer ersten Gesprächsrunde.

Wir diskutierten mit ihnen darüber, wie erfolgreich die Arbeit im Club bisher gewesen ist und drückten unsere Freude darüber aus, dass wir nun ein eigenes Gebäude mit einem großen Grundstück haben. Es wurde beschlossen, die letzten Arbeiten am Gebäude so schnell wie möglich auszuführen.

Aber wir mussten auch feststellen, dass es noch an Möbeln, Spielen und Musikinstrumenten mangelt. Trotzdem wurde entschieden, das Programm des Devighat Child Club wie beschlossen durchzuführen.

Dazu gehört das monatliche Treffen der Clubmitglieder und die Teilnahme am hinduistischen Tihar-Fest, einem 5-tägigen Festival, das jeweils Anfang November stattfindet. An drei Festtagen, „Deusi“ genannt, nehmen nur Jungen teil. Für die
Mädchen ist ein einziger Festtag vorgesehen, der „Bhailo“ genannt wird. Diese Begriffe bezeichnen Lieder, die von Kindern und Teenies gesungen und getanzt werden, während sie von Haus zu Haus ziehen, Geld und Nahrungsmittel einsammeln und dafür Glück und Segen wünschen.

Die 16-jährige Babita Chitrakar leitete für längere Zeit die Geschäfte des Devighat Child Club als Sekretärin. Nachdem sie jetzt den Abschluss des 10. Schuljahrs erreicht hat, möchte sie sich als Krankenschwester ausbilden lassen. Sie sagt: „Meiner Tätigkeit im Club
habe ich viel zu verdanken, denn bevor ich dem Devighat Child Club beitrat, war ich völlig unerfahren. Aber durch die Arbeit im Club habe ich viel gelernt, was mir jetzt weiter hilft.“ Der Vorstand der Jürgen Wahn Stiftung plant, Babita bei der Ausbidung finanziell behilflich zu sein.