Category Archives: Nepal

Sammelaktionen für die Nepalhilfe

Dankbar möchten wir auf verschiedene Aktionen zu Gunsten unserer Nepalhilfe hinweisen:

  • Die kfd Oeventrop spendet 1300 Euro sowie gestrickte Mützen, Schals und Strümpfe (die bereits mit einem Transport sofort via Hamburg nach Nepal verschickt wurden)
Die Mitstreiterinnen der Aktion

Die Mitstreiterinnen der Aktion

2015-05-05 KFD Oeventrop Vorstand

Mechthild Schulte, Lore Flaschel und Elisabeth Helleberg bei der Geldübergabe an Klaus Schubert

  • Kindermode Kunterbunt aus Bad Sassendorf (Frau Anja Gockel und Kinder) haben am Wochenende Waffeln gebacken und verkauft. Der Erlös dieser Aktion sind stolze 600 Euro.
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Einsatz der Kindern von Frau Gockel und deren Freunden

2015-05-05 Kindermoden Kunterbund Bad Sassendorf

Frau Gockel übergibt den Erlös an Klaus Schubert

  • Karla Ludwig und in Soest lebende Nepalesen bzw. nepalesische Studenten traten am Samstag in Soest als Straßenmusikanten auf und sammelten Geld für Nepal.

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Soforthilfe aus Soest erreicht Erdbebenopfer

Schulneubauten weitgehend unversehrt

Bericht 1 mit Fotos (englisch)   Bericht 2 mit Fotos (englisch)

Bericht 3 mit Fotos (englisch)

fotoIm Bezirk Nuwokat in Nepal sind die meisten Häuser der Bewohner durch das Erdbeben sehr stark beschädigt worden. „In Devighat sind mehr als 100 Häuser nicht mehr bewohnbar“, schreibt Situ Chitrakar. Ihr Verwandter Bimal hat zahlreiche Fotos aus Devighat geschickt, auf denen das ganze Ausmaß der Katastrophe vom 25. April deutlich wird. Die Lehrerin Dipti wurde von herabfallenden Steinen am Fuß verletzt. Jetzt lebt sie mir ihrer Familie in einem Zelt direkt hinter der Ruine ihres Hauses. Bahadur Dangol, Vorsitzender des Schulkomitees, geht es nicht besser. Er hat sich eine Notunterkunft aus Wellblech-Resten seines früheren Hausdaches gebaut. Viele andere Menschen, die Klaus Schubert und Meinolf Schwefer bei ihrem jüngsten Besuch im September 2013 getroffen hatten, sind ebenfalls obdachlos.

Umso wichtiger ist es, dass die von der Jürgen Wahn Stiftung bereitgestellte Soforthilfe von 5.000 € nun bei den Betroffenen ankommt. Die Studenten Hem Dangol und Sangita Chitrakar haben davon vor allem Grundnahrungsmittel, aber auch Bekleidung und eine kleine Solarstromanlage eingekauft. Situ: „Damit können die Handys aufgeladen und ein Mindestmaß an Kommunikation hergestellt werden“. Gemeinsam mit weiteren Kommilitonen haben die Studenten u.a.  in der Bezirks-Stadt Dalachowski an 50 Familien 15 kg Reis sowie Bohnen, Kartoffeln und Salz verteilt. In dem gesamten Ort mit 1.100 Einwohnern sind 195 von 214 Häusern beschädigt worden.

Die erst 2013 und 2014 neu errichteten Schulen in Devighat und Duipipal haben hingegen das starke Erdbeben ohne größere Schäden überstanden. „Jetzt zeigt sich, dass es richtig war, die Gebäude mit erdbebensicheren Fundamenten zu versehen“, berichten Bimal Chitrakar und Dipu Dangol. Die beiden sind – obwohl selbst vom Erdbeben betroffen – am 02. und 03. Mai mit dem Motorrad von Kathmandu aus nach Nuwakot gefahren. Ihre Fotos zeigen, dass die gerade erst eingeweihte Schule in Duipipal nur am Treppenaufgang einige Schäden mitbekommen hat.  Ebenso sind im Erdgeschoss einige Risse in den Außenwänden entstanden. Ähnlich ist die Situation der Sekundarschule in Devighat, die nach Meinung der beiden Besucher mit relativ geringem Aufwand wieder vollkommen Instand gesetzt werden kann.   Deutlich größer sind die Schäden an den alten Gebäuden. Dort sind zum Teil ganze Wände eingestürzt. Klassenräume haben sich dadurch mit Schutt und Dreck gefüllt. Auch das Toilettengebäude in Duipipal , für das die Jürgen Wahn Stiftung erst jüngst die Finanzierung eines Neubaus in Aussicht gestellt hat, ist nun endgültig nicht mehr nutzbar.

Neue Nachrichten aus Nepal

Die Familie Chitrakar, die für die Jürgen-Wahn Stiftung den Jugendclub und die Schulen in Devighat und Duipipal betreut, ist wohlauf. Vater Ramesh Chitrakar hat in den letzten Stunden herausgefunden, dass die Lebensmittelversorgung im Bezirk Nuwakot noch verhältnismäßig gut ist. Was vor allem gebraucht wird, sind Zelte und Decken. Dafür will er gemeinsam mit seiner Tochter Situ nun die erste Überweisung aus Soest verwenden, die bereits ausgezahlt wurde. Viele Erdbebenopfer in der Umgebung von Devighat und Duipipal haben kein Dach mehr über dem Kopf. Sie vor dem frühzeitig einsetzenden Dauerregen des Monsun zu schützen, ist dort nun die vordringliche Aufgabe. Größtes Problem dabei: Die betroffenen Orte überhaupt zu erreichen. Das ohnehin unwegsame Straßennetz ist weitgehend zerstört und auch Transportmittel sind nicht in ausreichender Zahl verfügbar. Unermüdlich sucht die Familie Chitrakar nun nach einer Lösung.

Wir werden weiter berichten, sobald uns neue Informationen vorliegen. Internet ist in Nepal aktuell kaum verfügbar und auch die Telefonleitungen sind sehr instabil, berichtet Situ Chitrakar.

Erdbeben in Nepal: Hilfsaufruf

Erdbeben 2015Liebe Freunde der Jürgen Wahn Stiftung,

sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, 25. April 2015, hat sich in Nepal besonders starkes Erdbeben mit 7,9 auf der Richter-Skala ereignet. Nach mehreren Nachbeben hat es am 26. April 2015 weitere heftige Erdstöße geben, mit einer Stärke von 6,5. Es ist sehr schwer, überhaupt Informationen aus der Hauptstadt und vor allem aus den Dörfern in den Bergen zu erhalten. Zumindest wissen wir, dass unsere Koordinatoren Ramesh und Situ Chitrakar keinen persönlichen Schaden genommen haben. Das Haus ist noch in Ordnung, aber aus Furcht vor weiteren Beben leben sie vorerst in einem Zelt in der Nähe ihres Hauses.

Mehr als 2.400 Tote sind bisher zu beklagen. Tausende Menschen sind verletzt und müssen dringend behandelt werden. Hilfe ist unbedingt erforderlich!

Viele Häuser und Tempel sind zerstört worden. Dies gilt vor allem für die Hauptstadt Kathmandu und das ganze Kathmandu-Tal. Die Altstadtbezirke der Weltkulturerbestädte Kathmandu, Bhaktapur und Patan sind weitestgehend zerstört.

In unseren Projekten in Devighat, wo wir eine neue Schule und ein Jugendzentrum gebaut haben, sowie in Duipipal mit dem Schulneubau sind offenbar nur kleinere Schäden aufgetreten, da die dortigen Gebäude (fast) erdbebensicher gebaut wurden. Zahlreiche Häuser in den beiden Orten sind jedoch zerstört. Einzelheiten wissen wir noch nicht, da der Telefon- und Emailverkehr im Land fast vollständig ausgefallen ist.

Wir möchten so bald wie möglich diesen Menschen helfen. Wir bitten Sie daher, der Jürgen Wahn Stiftung Ihre Spende anzuvertrauen. Sie dürfen sicher sein, dass wir alle Beträge in voller Höhe und auf Vorschläge und nach Absprache mit unseren nepalesischen Partnern unverzüglich weiterleiten werden.

Unser Spendenkonto: IBAN: DE06 4145 0075 0000 0222 02 BIC: WELADED1SOS Spendenkennwort: Erdbebenhilfe.

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung.

Mit bestem Dank für Ihre Spenden, auch im Namen unserer nepalesischen Freunde, und mit freundlichen Grüßen

Ihr

Klaus Schubert

1. Vorsitzender der Jürgen Wahn Stiftung

Friedenstaube: Glückwünsche aus unseren Projekten

Zum Erhalt der UN-Friedenstaube erreichen uns Glückwünsche aus aller Welt:

Albanien: -> Grüße aus Velipoje, Albanien

Argentinien: -> Grüße von Team aus der Kita „El Sembrador“ in Ezeiza, Buenos Aires

Guatemala: -> Grüße von Carmen Barrios aus La Carolingia, Guatemala City (spanisch) und -> Grüße von Ros-Mari Morales Vargas und Christian Gregory Aponte, CAFNIMA, Guatemala City (spanisch)

Nepal: -> Grüße von Ramesh Chitrakar, Devighat und Duipipal (englisch)

Syrien: -> Grüße von Ismail Khadour, Salamiyah und -> Mohsen Kareem, Tartus

Togo: -> Grüße von Erika und Jaques M´BATA aus Lomé

2 Kartons mit Sachspenden eingetroffen!

IMG_1720Nach gut 10 Tagen erreichten 2 Kartons mit Sachspenden unser Projekt in Devighat. Im Beisein der Praktikantin Chantal Medenbach  konnten die Dinge erfasst werden, damit sie in Kürze in Devighat und Duipipal verteilt werden können.

Es handelt sich um Sportschuhe und Bekleidung des Firma Sport Lobenstein, über 1000 Bleistifte und Kugelschreiber der Firma SoestMedia und um 88 Paar handgestrickte Wollsocken sowie 35 handgestrickte Mützen der Strickgruppe der kfd Oeventrop.

Wir danken den Spendern, deren Sachen vor Ort gut gebraucht werden können. Für die sachgerechte Verteilung sorgt unser Projektpartner Ramesh Chitrakar.

Baufortschritt der Malika-Schule in Duipipal

Unsere lokale Ansprechpartnerin, Architektin Situ Chitrakar, hat uns weitere Informationen und Fotos vom Baufortschritt unseres neuen Projekts in Duipipal geschickt.

In die bestehende alte Schule gehen zur Zeit 406 Schülerinnen und Schüler: in eine Vorschulklasse, drei Klassen für die Schuljahre 1 bis 3 und sieben Klassen der Schuljahre 4 bis 10.  Erst vor wenigen Tagen mussten 2 Klassenräume gesperrt werden, da  in den mit losen Feldsteinen gebauten Räumen große Risse auftraten und Einsturzgefahr bestand. Mehrere Räume mussten daher gesperrt werden.

Die Schule ist in einem hügeligen Gelände errichtet worden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse wird die neue Schule in drei Bauabschnitten und Gebäudeteile gegliedert.  Zur Einbindung der Schulverantwortlichen und Eltern in das Bauprojekt hat die Jürgen Wahn Stiftung mit der Schule vereinbart, dass der örtliche Bauträger 10% der Baukosten als Eigenanteil bzw. Eigenleistung übernimmt. In diesem Falle werden die baulichen Planierungs- und sonstigen Vorbereitungsarbeiten von der Schulverwaltung übernommen.

Dank einer großzügigen Spende des Schmallenberger Unternehmens Feldhaus anlässlich ihres 100jährigen Bestehens können drei Räume mit diesen Finanzmitteln gebaut werden. Die weiteren Räume werden durch die JWS finanziert.

Als Anlage der Bauplan sowie einige Fotos von der Zulieferung der Baumaterialien und der ersten Baufortschritte.

Lageplan

Lageplan

Excavation of the trench for the third block Block 1 and Feldhaus block upto tie-beam Block 1 and Feldhaus Block upto lintel level The first two blocks with the levelled site area

 

Als Detailkosten für die Errichtung bzw. Einrichtung wurden uns von Situ Chitrakar folgende Angaben gemacht, hierfür nehmen wir auch gerne gezielte Einzelspenden entgegen:

  • 260 Euro – kostet eine Tür eines Klassenraums
  • 250 Euro – kostet ein kleines Fenster
  • 300 Euro – kostet ein großes Fenster
  •  75 Euro – kostet eine Sitzbank mit Schreibpult (für 4 Schüler der Primarstufe)
  •  65 Euro – kostet für ein Whiteboard ( weiße Schreibtafel)

Diese Bauteile werden von Schreinern vor Ort angefertigt und schaffen somit zusätzlich Arbeit und Beschäftigung in der Region und tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser überaus armen Region bei.

Mit der Zusammenarbeit und Kommunikation mit unseren nepalesischen Freunden sehr zufrieden und freuen uns schon, dass mit diesem Neubau  ganz wichtige Impulse für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gesetzt werden können.