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Jürgen Wahn Stiftung geht neue Wege

Es war schon fast eine gute Tradition, am 1. Advent zum Benefiz-Brunch der Jürgen Wahn Stiftung ins Bürgerzentrum „Alter Schlachthof“  zu gehen. Es gab neueste Informationen über das Engagement der Stiftung und ein Praktikant oder ein Mitglied des Vorstands berichteten über ihren Einsatz in Guatemala, Sambia oder Nepal.

Aufgrund der sehr intensiven vorweihnachtlichen Zeit hat nun der Vorstand – auch aufgrund von Anregungen aus Mitgliederkreisen – beschlossen, auf den Advents-Brunch zu verzichten. Stattdessen werden neue Wege beschritten, um Mitglieder und Freunde der Jürgen Wahn Stiftung direkt und mit Ton und Bild über Projekte zu berichten.

Am 23. März 2017 findet in der Kirche Neu-St. Thomä ein Benefiz-Konzert statt, in dessen Verlauf die beiden Praktikanten Josefine Eck und Nina van den Berg von ihrem Einsatz in der Casita Amarilla an der Mülldeponie in Guatemala-City berichten werden.

Mitarbeiter der Stadt Soest spenden Rest-Cent

Gerne weisen wir auf die Pressemitteilung der Stadt Soest vom 10.08.2016 hin. Der Mitteilung ist nichts, außer unser großer Dank, hinzuzufügen.

Pressemitteilung vom 10.08.2016:

Städtische Beschäftigte spenden seit 31 Jahren Cent-Beträge ihres Nettolohns

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Lothar Klute betreut die Aktion „Cent-Spende“ bei der Stadt Soest. © Stadt Soest

Beschäftigte der Stadtverwaltung und der Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) haben in den vergangenen drei Jahrzehnten rund 40.000 Euro an die Jürgen-Wahn-Stiftung gespendet – über die so genannte Cent-Spende. Bei dieser Aktion gehen die Centbeträge hinter dem Komma der Lohn- und Gehaltsabrechnungen an die Stiftung. Aktuell kommen bei rund 220 Mitstreitern pro Jahr 1274,70 Euro zusammen.

Gestartet ist die Idee im Jahr 1984 noch unter dem Namen „Restpfennig-Aktion“. Seinerzeit machte der Städte- und Gemeindebund NRW publik, dass die Stadtverwaltung Gummersbach auf diese Weise Geld für die Welthungerhilfe sammelte. In Soest griffen Stadtdirektor Helmut Holtgrewe und Personalratsvorsitzender Heinz Jungbluth die Idee auf. Sie wandten sich in einem gemeinsamen Brief an die Beschäftigten von Stadt und Stadtkrankenhaus. Empfänger der Spende sollte allerdings mit der Jürgen-Wahn-Stiftung eine Soester Organisation sein. Das Geld war mittelbar zur Unterstützung der SOS-Kinderdörfer gedacht. „Wenn alle mitmachen würden, könnte monatlich eine Summe von etwa 530 DM zusammen kommen“, rechneten Holtgrewe und Jungbluth in dem Schreiben vor. Im Gegenzug „verzichten Sie monatlich auf einen Betrag von 1 bis maximal 99 Pfennig.“  Das sei doch ein entbehrlicher Beitrag zur Linderung großer Not.

Die Bitte blieb nicht erfolglos. Im November 1984 ging der erste Spendenscheck über 367 DM an die Wahn-Stiftung. Mitte 1989 wies eine Zwischenbilanz bereits eine Spendensumme von insgesamt 10.296,40 DM seit Beginn der Aktion aus. Wer als Arbeiter, Angestellter oder Beamter neu zur Stadtverwaltung oder der KBS dazu stößt, erhält seitdem schriftlich die Bitte, sich an der Cent-Spendenaktion zu beteiligen.

Wenn die Aktion in Vergessenheit zu geraten droht, macht die Personalabteilung auch mal gezielt Werbung. Die Umstellung von DM auf Euro beflügelte die Aktion ebenfalls, verdoppelte sie doch quasi über Nacht den Wert der Spendenbeträge. Derzeit liegt die Verantwortung für die Aktion in den Händen von Lothar Klute. Berechnet wurde, dass seit 1984 mehr als 40.000 Euro zugunsten der Jürgen-Wahn-Stiftung gesammelt wurden. Pro Jahr sind das durchschnittlich 1.300 Euro.

Spendensiegel für 2016

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin hat der Jürgen Wahn Stiftung auch für 2016 das Spenden-Siegel wieder zuerkannt.

Das DZI prüft jährlich ausführlich und detailliert die Strukturen, Arbeitsweise, Spendeneinnahmen und insbesondere das Ausgabeverhalten der Stiftung. Für das Geschäftsjahr 2014 ergeben sich besonders positive Wirtschaftsindikatoren: Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben beläuft sich auf lediglich 3,98 %. Noch geringer ist der Anteil der Werbeausgaben an den Sammlungseinanhmen in Höhe von nur 2,20 %.

Die geringen Kosten sind insbesondere auch dadurch begründet, dass alle Vorstandsmitglieder vollständig unentgeltlich tätig sind und auch Fahrten zu den Projekten, wie im letzten Jahr nach Guatemala und Nepal, vollständig aus eigener Tasche bezahlt werden. Spendengelder werden hierzu nicht herangezogen.

In der Zusammenfassung des DZI heißt es: Die Jürgen Wahn Stiftung leistet satzungsgemäße Arbeit. Leitung und Aufsicht sind angemessen strukturiert, klar voneinander getrennt und werden wirksam wahrgenommen. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig ( „niedrig= unter 10 %). Die Jürgen Wahn Stiftung berichtet offen und hinreichend umfassend über ihre Arbeit, Strukturren und Finanzen.“

Spendenaktion: Bilder aus Nepal

Gerne machen wir auf die Ausstellung

Nepal – Fotografien von Aline Stephan

in der Galerie im Bioladen Lebensgarten vom 4. Juni bis 23. Juli 2016 aufmerksam.

Der Lebensgarten befindet sich gegenüber dem Soester Bahnhof in der Brüder-Walburger-Wallstraße 5.

Der Gewinn des Verkaufserlöses der Bilder spendet Aline Stephan für Mädchen an die Jürgen Wahn Stiftung. Hiervon werden dann Schulstipendien (50 Euro für ein Jahr) finanziert.

Klaus Schubert, 1. Vorsitzender der Jürgen Wahn Stiftung e.V.,  sprach bei der Ausstellungseröffnung zur aktuellen Situation in Nepal.

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Strampeln für Nepal

Der 34jährige Berliner Alex Kieser legt sich mächtig ins Zeug für den Devighat Child Club in Nepal. Am 26.05.2016 startet er zu einer 2-wöchigen Radtour von Frankfurt am Main nach Konstanz am Bodensee. Dabei sammelt er Spenden für den von der Jürgen Wahn Stiftung in Soest aufgebauten und unterstützen Club, in dem Kinder und Jugendliche nach der Schule lernen und sinnvoll gemeinsam ihre Freizeit verbringen.

Wir berichten demnächst regelmässig von seinen Reisestationen, die u.a. auch in der Schweiz liegen werden. S.a. unter Facebook: Jürgen Wahn Stiftung e.V.

Zum Tod von Hans-Joachim Hölscher

Hans-Joachim Hölscher 2008 beim Besuch des 1993 vonSoester Handwerkern renovierten Heims für behinderte Kinder in Durres

Hans-Joachim Hölscher 2008 beim Besuch des 1993 vonSoester Handwerkern renovierten Heims für behinderte Kinder in Durres

Liebe Freundinnen und Freunde der Jürgen Wahn Stiftung,  

tief betroffen haben wir vom Tod unseres Freundes und Förderers, Hans-Joachim Hölscher, erfahren. Diese Nachricht macht uns alle sehr traurig, denn wir haben einen sehr wertvollen Menschen verloren.  

Bereits im Jahre 1993 fuhr er zusammen mit Freunden und Kollegen mit einem Konvoi voller Hilfsmittel nach Albanien, um Menschen in diesem ärmsten Land auf unserem Kontinent medizinische Hilfsmittel und Baumaterialien zu bringen. Trotz großer Beschwernisse auf den Straßen und beim Zoll hat er sich wiederholt für derartige Fahrten zur Verfügung gestellt, sie organisiert und geleitet.  

Hans-Joachim Hölscher war über viele Jahre Mitglied und bis zum Jahre 2009 2. Vorsitzender der Jürgen Wahn Stiftung. In seiner engagierten Art hat er viele wichtige Impulse für die Vorstandsarbeit gegeben und unsere Arbeit persönlich und finanziell nachhaltig unterstützt und gefördert.  

Sein besonderer Einsatz galt den Projekten in Albanien, in Durres, Kavaja und in den letzten Jahren vor allem in Velipoje. Er war stets Ansprechpartner für die baulichen, finanziellen und personellen Notwendigkeiten vor Ort und ein hervorragender Mittler zwischen den albanischen Partnern und der Jürgen Wahn Stiftung. Zu Recht wurde er vom albanischen Präsidenten mit einem Orden ausgezeichnet.  

Nach dem Tsunami am 2. Weihnachtstag 2004 flog er in offizieller Mission der Jürgen Wahn Stiftung nach Sri Lanka und organisierte und koordinierte mit großer Umsicht erste Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Fischer und Landwirte. Beim Bau einer Kindertagesstätte und eines Waisenhauses in Orten an der besonderes betroffenen Ostküste der Insel stellte er sein breites berufliches Wissen gerne in den Dienst der Jürgen Wahn Stiftung.  

Seinen beiden Söhnen Tim und Philipp war er mit seinem großzügigen Verständnis humanitären Engagements Vorbild und Ansporn, so dass diese an mehreren offiziellen Fahrten nach Togo und Sri Lanka teilnahmen.  

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Wir trauern um einen hoch geschätzten Freund und Kollegen und bewundern seine Hoffnung „Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter ans Meer.“  

Im Namen des geschäftsführenden und erweiterten Vorstands

Klaus Schubert, Meinolf Schwefer, Friedrich-Wilhelm Kaiser

Jürgen Wahn Stiftung hilft in Nepal, Bericht WDR Lokalzeit Siegen 27.04.2015

Die Soester Jürgen Wahn Stiftung hat zu Spenden für die Erdbeben-Opfer in Nepal aufgerufen. Die Hilfsorganisation betreibt 80 Kilometer von Kathmandu entfernt eine Schule und ein Jugendzentrum. Nur ein Schulneubau sei beschädigt worden, die anderen Häuser der Stiftung seien erdbebensicher gebaut und hätten stand gehalten. Allerdings macht sich Geschäftsführer Klaus Schubert große Sorgen, weil die Menschen dort in einfachen Ziegelhütten leben. Möglicherweise gebe es viele Verletzte und große Schäden in den Dörfern. Deshalb überwies die Hilfsorganisation schon 5.000 Euro. Damit sollen Decken und Zelte gekauft werden.

Hier ist der Link zum Fernsehbericht des WDR.

Friedenstaube: Glückwünsche aus unseren Projekten

Zum Erhalt der UN-Friedenstaube erreichen uns Glückwünsche aus aller Welt:

Albanien: -> Grüße aus Velipoje, Albanien

Argentinien: -> Grüße von Team aus der Kita „El Sembrador“ in Ezeiza, Buenos Aires

Guatemala: -> Grüße von Carmen Barrios aus La Carolingia, Guatemala City (spanisch) und -> Grüße von Ros-Mari Morales Vargas und Christian Gregory Aponte, CAFNIMA, Guatemala City (spanisch)

Nepal: -> Grüße von Ramesh Chitrakar, Devighat und Duipipal (englisch)

Syrien: -> Grüße von Ismail Khadour, Salamiyah und -> Mohsen Kareem, Tartus

Togo: -> Grüße von Erika und Jaques M´BATA aus Lomé

Verleihung der UN-Friedenstaube an die Jürgen Wahn Stiftung

findet am 04. März 2015, 18:00 Uhr, im Petrushaus –  Petrikirchhof 10 -Soest statt.

(Anmeldungen bis 1. März 2015 unter Tel.: 02921 2222 oder email: info@juergen-wahn-stiftung.de)

Der Jugendmigrationsdienst  der AWO Hochsauerland/Soest wird der Jürgen Wahn Stiftung die UN-Friedenstaube verleihen. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.

Was ist die UN-Friedenstaube?

Zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen am 10. Dezember 2008 schuf der Künstler und Bildhauer Rudolf Hillinger insgesamt 30 goldfarbene Tauben in Lebensgröße. Jedes Exemplar steht für je einen der 30 Artikel der Menschenrechte. Die Aktion wurde von Richard Hillinger zusammen mit Bundespräsident a.D. Roman Herzog gestartet.

Die Tauben mit dem Ölzweig im Schnabel fliegen weltweit von Person zu Person und von Einrichtung zu Einrichtung. Die Auszeichnung wird jeweils vom vorherigen Preisträger überreicht, um Engagement zu würdigen und zu weiterem Einsatz für die Menschenrechte zu ermutigen. Bisherige Preisträger sind u.a. der Künstler Ai Weiwei, Politiker wie Roman Herzog, Angela Merkel und Michail S. Gorbatschow aber auch Organisationen bspw. Amnesty International, das Europäisches Parlament und der Club of Rome.

Die Tauben mit dem Ölzweig im Schnabel fliegen seitdem weltweit von Person zu Person und von Institution zu Institution. Die Empfänger verpflichten sich, weiterhin in ganz besonderer Weise für die Einhaltung der Menschenrechte einzustehen.