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Die ersten Eindrücke in der „Casita Amarilla“ von Alicia Guerrero und Katharina Düsel

Alicia und Katharina sind in der KiTa der Casita Amarilla eingesetzt, in die Kinder gehen, deren Mütter (und manchmal auch Väter) tagsüber arbeiten. Diese Kinder wurden bisher immer in ihrer Hütte eingesperrt, damit ihnen in dem Slumviertel nichts passiert. Dank der Initiative von Florian Srowig, Praktikat der Jürgen Wahn Stiftung, der von April bis September 2012 dort war, und unserer finanziellen Unterstützung werden diese Kinder jetzt in der Casita Amarilla betreut.

Hier der Bericht der aktuellen Praktikantinnen:

Unsere ersten Eindrücke in der „Casita Amarilla“

Alicia und Katharina im Maya-Gewand

Alicia und Katharina im Maya-Gewand

Schon seit einem Monat sind wir jetzt in dem Projekt „Casita Amarilla“ in Guatemala-City. Wir konnten schon erste Eindrücke von Land und Leuten sammeln und uns in die Arbeit mit den Kindern aus den Slums neben der Müllkippe einfinden. Die „Casita Amarilla“ bietet den Kindern eine Alternative zu ihrem Leben auf der Müllkippe und versucht sie zu Mitmenschlichkeit und Sauberkeit zu erziehen. Bis jetzt haben wir vor allem die Erzieherinnen der Jüngsten entlastet, indem wir alltägliche Aufgaben wie Essen Verteilen und den Kindern beim Zähneputzen Helfen übernommen haben. Zudem kommt natürlich auch das Spielen nicht zu kurz, jedoch fällt es den Kindern sehr schwer, sich alleine zu beschäftigen, und ein gemeinsames Spiel ist oft aufgrund der fehlenden Erziehung und des zwangsläufig im Slum angeeigneten Egoismus nicht möglich. Zudem kommt auch noch, dass das Spielzeug größtenteils „Schrott“ ist. Deshalb wollen wir gern neues Spielzeug kaufen, das die Gruppendynamik fördert und motorische Fähigkeiten vermittelt.

Die „Casita Amarilla“ ist primär für Kinder gedacht, die sonst tagsüber in ihren kleinen Wellblechhäusern eingesperrt wären oder allein auf den Straßen herumlaufen würden. So ist das Projekt für die Kinder aber auch für die Eltern sehr wichtig, die ihre Kinder in sicherer Obhut wissen und ihre Dankbarkeit dadurch ausdrücken, dass sie selbst uns freiwilligen Helfern großen Respekt entgegenbringen. Bei Besuchen in ihren Häusern wurde uns erst so richtig bewusst, unter welchen Bedingungen sie leben und mit wie wenig sie auskommen müssen. Erst wenn man diese Lebensumstände gesehen hat, kann man so manche Verhaltensweisen der Kinder besser verstehen. Auch dafür ist die „Casita Amarilla“ wichtig: die Verhaltensweisen zu durchbrechen und den Kindern andere Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Wir versuchen dabei zu helfen und sind jetzt schon gespannt auf die nächsten Wochen und Monate.

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2. Future Art Verkaufsausstellung

Gerne verweisen wir auf die 2. Ausstellung Future Art.

Bei dieser Verkaufsausstellung, die von Franca Brockmann initiiert und organisiert wurde, werden Arbeiten von Schülerinnen und Schülern unter Beteiligung des Soester Künstlers Fritz Risken im Rahmen einer Vernissage zum Verkauf angeboten. Der Erlös ist für den Schulneubau in Devighat (Nepal) bestimmt.

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Benefizkonzert zugunsten syrischer Flüchtlingskinder

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Plakat zum Konzert    Programmflyer mit weiteren Informationen

Liebe Mitglieder, Spenderinnen und Spender sowie Freundinnen und Freunde der Jürgen Wahn Stiftung,

zurzeit bereiten wir gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Neu St. Thomä und der Leitung der Musikschule Soest ein Benefizkonzert zugunsten syrischer Kinder vor, das am 2. März 2014 um 17 Uhr, in der Neu St. Thomä-Kirche stattfinden soll. Der beiliegende Flyer berichtet darüber und lädt Sie zu diesem besonderen Ereignis ein. Gleichzeitig bietet er Ihnen die Möglichkeit, Freunde und Bekannte aus Ihrem Umfeld einzuladen.

Das Benefizkonzert wird für Soest nicht nur ein besonderes musikalisches Erlebnis sein, sondern auch vielen die Möglichkeit bieten, durch Spenden die Not von Flüchtlingskindern in der syrischen Stadt Salamiyah zu lindern.

Wir würden uns freuen, Sie beim Konzert begrüßen zu dürfen.
Es grüßt Sie im Namen des Vorstands

Dr. Hassan Daoud
Syrienbeauftragter der Jürgen Wahn Stiftung e.V.

Allgäu Orient Rallye 2014 wieder auf Hilfskurs

In diesem Jahr startet erneut die Charity-Rallye aus Oberstaufen im Allgäu nach Jordanien (www.Allgaeu-Orient.de).

Im Rahmen der Allgäu Orient Rallye engagieren sich auch im Jahr 2014 wieder Teams für die Jürgen Wahn Stiftung.

Teamfoto Das Team Mission Camel (www.missioncamel.de) sammelt mit der Aktion „Wir fahren Sie nach Jordanien“  Spenden für Kinder in Syrien.

Gemeinsam mit der Murmeltiergruppe (www.murmeltiergruppe.de) werden zusätzlich Sachspenden ins Kloster Velipoje (Albanien) zu Schwester Juditha Heidel gebracht. Diese werden dort an bedürftige Kinder verteilt.

Wir wünschen allen Beteiligten einen guten Erfolg bei der Rallye und Ihren Bemühungen, Hilfsgüter für Bedürftige zu sammeln und direkt vor Ort zu übergeben.

1000 Euro für die Syrienhilfe

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Im Rahmen des monatlichen Treffens der kfd Oeventrop übergab Lore Flaschel den Vertretern der Jürgen Wahn Stiftung e.V., Klaus Schubert und Meinolf Schwefer, 1000 Euro. Dieser Betrag ist die Hälfte des Reinerlöses einer Cafeteria beim Weihnachtsmarkt. Mit diesem Geld werden jetzt in Syrien zwei Monate lang 350 Kinder mit Milchpulver und Nahrungsmitteln versorgt.

Erlös des Benefizkalender für direkte Syrienhilfe

April 2014

April 2014

 

Der Journalist Martin Lejeune hat mehrere Wochen im Kriegsgebiet verbracht und dabei auch Salamiyah besucht. Aus einigen seiner vielen Fotos hat er einen Wandkalender im Format 50 cm x 27 cm erstellt. Der Titel des Kalenders ist „Life & War“ und zeigt auf eindrucksvolle Weise das Leben der Menschen in diesen unruhigen Zeiten.

Der Kalender kann für 13 Euro zuzgl. eventuell anfallender Versandkosten per Email info@juergen-wahn-Stiftung.de bestellt werden. Je 6 Euro gehen an den Roten Halbmond und die Jürgen Wahn Stiftung für Projekte in Salamiyah.

        Hier der vollständige Benefizkalender 2014 „Life & War“ mit allen Blättern.

Einladung zum Patentreffen 2013

Das diesjährigen Patentreffen findet am Donnerstag, 28. November 2013,  um 18 Uhr im Gemeindehaus der St. Petri-Pauli-Kirchengemeinde statt.

Der Eingang befindet sich gegenüber dem Haupteingang der Petrikirche
(Petrikirchhof 10, Tel.: 02921 1 30 00, Di – Fr. 9-12 Uhr. Do 15-17 Uhr)

Bei diesem Treffen möchten wir Sie wieder über die Entwicklung unseres gemeinsamen Patenschaftsprojekts in Togo informieren.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier: Patenbrief-3/2013.

Aktionstag Soester Schulen: „Schüler helfen Schülern“

Wir suchen noch Stellen, an denen unsere Schüler Ihnen für eine kleine Spende helfen können.

Melden Sie sich unter Tel./AB/Fax: 02921 2222 oder per Email an Info@juergen-wahn-stiftung.de   s. auch Pressebericht vom 1.5.2013

Logo ShS

Am 17. Juli 2013 findet in diesem Jahr der Aktionstag Soester Schulen statt. Unter dem Titel „Schüler helfen Schülern“ kommen Schülerinnen und Schüler zu Ihnen und erledigen Aufgaben wie:

  • Rasen mähen
  • Einkaufen
  • Entrümpeln
  • Auto reinigen
  • Mithilfe im Geschäft…

Sie spenden und die Schüler verwenden das Geld für:

  • verbesserte Lernbedingungen
  • soziales Engagement Jugendlicher
  • finanzielle Hilfe für Schülerinnen und Schüler

Die Spenden fließen zu 100 % in Schülerprojekte der beteiligten Schulen und das Guatemala-Projekt der Jürgen Wahn Stiftung e.V.

Beteiligte Schulen:

Aldegrevergymnasium, Archigymnasium, Pauli-Hauptschule,Hauptschule im Schulzentrum, Hannah Arendt Gesamtschule, Ganztagshauptschule Welver

Nur 3,31 % Werbe- und Verwaltungskosten: Spendensiegel für das Jahr 2013 vom DZI

DZI SpendenSiegel

DZI Spenden-Siegel 2013

Wieder einmal verleiht das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) der Jürgen Wahn Stiftung das

DZI Spenden-Siegel: Zeichen für Vertrauen

für das Jahr 2013.

Aus dem Text des Spenden-Siegels:

„Die Organisation

Jürgen Wahn Stiftung e.V.

Weslarner Weg 1

59494 Soest

hat die Leitlinien für die Vergabe des DZI Spenden-Siegels als Grundlage ihrer Arbeit anerkannt. Sie hat bestätigt, dass sie alle dazu erforderlichen Angaben wahrheitsgemäß und vollständig nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und belegt hat. Nach intensiver und umfassender Prüfung hat das DZI festgestellt, dass die Organisation die Spenden-Siegel-Standards erfüllt und erkennt ihr das DZI Spenden-Siegel für den Zeitraum vom 1.1.2013 bis 31.12.2013 zu.

Die Organisation ist berechtigt, das abgebildete Siegel-Emblem zu führen. Berlin, den 30.04.2013

Ergänzend hierzu teilt das DZI in seinem Prüfbericht mit, dass der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben im Jahr 2011 3,31 % (Vorjahr: 5,89%) beträgt.

Ferner kommt das DZI zu dem Ergebnis:

Der Verein leistet satzungsgemäße Arbeit. Werbung und Information sind wahr, eindeutig und sachlich, Mittelbeschaffung und –verwendung sowie die Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig („niedrig“ = unter 10%). Eine Kontrolle des Vereins und seiner Organe ist gegeben.“

Die Jürgen Wahn Stiftung e.V. ist stolz, seinen Spendern diese erfreuliche Nachricht mitteilen zu können.

Benefizdinner für Schulbücherei

Im November 2012 veranstalteten Eranga Guerrero und Daniela Snow ein Benefizdinner für ein neues Projekt der Jürgen Wahn Stiftung. Hierzu wurden Freunde und Bekannte eingeladen. Es gab Köstlichkeiten aus Sri Lanka, der Heimat von Eranga. Am Ende der Veranstaltung war der stolze Betrag von rd. 650 Euro zusammengekommen. Auf Wunsch von Eranga sollte der Betrag für eine Schulbücherei auf Sri Lanka sein.

Im Januar reiste Eranga nach Sri Lanka um vor Ort mit dem Geldbetrag eine Schulbücherei in einer kleinen Dorfschule aufzubauen. Die Schule liegt in dem kleinen Dorf Kirikiththa, einem Vorort von Weliweriya, und ist ca. 15 km vom Elternhaus von Eranga gelegen.

Mr. Premasiri (Buchhändler) und der Vater von Eranga mit den 7 Bücherkartons

Mr. Premasiri (Buchhändler) und der Vater von Eranga mit den 7 Bücherkartons

Durch gute Verhandlungen konnten für den Betrag 280 Bücher angeschafft werden. Der Besitzer des Bücherladens hat teilweise 20 – 25 % Ermäßigung gewährt. Die angeschafften Bücher waren Fachbücher für die 1. Klasse bis zur 11. Klasse sowie einige Romane und Kinderbücher in singhalesischer, tamilischer sowie in englischer Sprache. Ausgesucht wurden sie durch den Schuldirektor und eine Lehrerin.

Da noch etwas Geld übrig geblieben war, wurden nach Rücksprache mit der Schulleitung und der Musiklehrerin noch zwei Musikinstrumente für den Unterricht angeschafft. Hierbei handelte es sich um ein im indischen Raum unentbehrliches Harmonium (Sarpina) sowie eine Trommel (Tabla). Die Tabla wird sowohl in der klassischen Hindustani Musik gespielt, als auch bei volkstümlicher und religiöser Musik eingesetzt.

Gruppenbild der dankbaren Schulkinder

Gruppenbild der dankbaren Schulkinder