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Dank und Bitte um Erhöhung der Milchspende

s1Abir Mohamed schreibt:

Liebe Freunde, liebe Jürgen Wahn Spenderinnen und Spender

Wir Kinder aus Salamiyah wachsen und gedeihen durch Eure Milch-Spende. Wir bedanken uns herzlich für Eure Spende und wünschen Euch frohe Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr.

Die Kinder aus Salamiyah, die von Euch eine Milchspende erhalten.

Weiter schreibt Abir:

Die Milch-Spende ist für die kleinen Kinder aus Salamiyah und die Flüchtlingskinder in dieser prekären Zeit notwendig. Die Geburtsrate ist unvermindert und viele Familien aus den östlichen gelegenen, von der IS-Miliz überrannten, Dörfern fliehen nach Salamiyah. Die Lebensmittel ist sehr teurer und knapp geworden. Dadurch sind viele Kinder auf Milch angewiesen, auch Kinder bis zum Alter von 5 Jahren. Die 500 Euro pro Monat für Milchpulver, die bisher über die Albir-Stiftung an die Kinder verteilt wurde, reichen nicht mehr aus. Daher bitten wir, im neuen Jahr diesen Betrag um 200 Euro auf 700 Euro zu erhöhen.

Es werden etwa 1600 Kinder davon profitieren

563 Kinder aus Homs

212 Kinder aus der Umgebung von Damaskus

60 Kinder aus Aleppo

46 Kinder aus Idlep

67 Kinder aus Hama

135 Kinder aus Deir Alsour und Alhassakeh und Alraqah

133 Kinder aus Salamiyah Umgebung

382 Kinder sehr arme Familien aus Salamiyah (davon sind 120 hehindert)

2 Kartons mit Sachspenden eingetroffen!

IMG_1720Nach gut 10 Tagen erreichten 2 Kartons mit Sachspenden unser Projekt in Devighat. Im Beisein der Praktikantin Chantal Medenbach  konnten die Dinge erfasst werden, damit sie in Kürze in Devighat und Duipipal verteilt werden können.

Es handelt sich um Sportschuhe und Bekleidung des Firma Sport Lobenstein, über 1000 Bleistifte und Kugelschreiber der Firma SoestMedia und um 88 Paar handgestrickte Wollsocken sowie 35 handgestrickte Mützen der Strickgruppe der kfd Oeventrop.

Wir danken den Spendern, deren Sachen vor Ort gut gebraucht werden können. Für die sachgerechte Verteilung sorgt unser Projektpartner Ramesh Chitrakar.

Sternsinger sammeln mehr als 12.000 Euro für Albanien

DSC_0100Einen sehr guten Erfolg haben die Sternsinger der St. Albertus Magnus Pfarrgemeinde in Soest in diesem Jahr erzielt. Unter den Augen der aus Albanien angereisten Ordensschwestern Juditha und Joela sammelten sie an 2 Tagen über 12.000 Euro für unsere Projekte in Velipoje. Diese Summe wird sich erfahrungsgemäß in den nächsten Tagen noch erhöhen. Schwester Juditha und Schwester Joela waren am Freitag angereist, um einmal mit eigenen Augen zu sehen, welche Leistung der Kinder und Jugendlichen hinter der Sternsingeraktion der Gemeinde steckt. Seit Jahren unterstützen die Sternsinger von Albertus Magnus mit der Jürgen Wahn Stiftung den Kindergarten und das Tagesinternat der Schwestern in Velipoje. Initiiert wurde diese Aktion durch den im letzten Jahr verstorbenen Pfarrer Gerhard Breker. Der Gemeindereferent Andreas Krüger setzt zusammen mit den vielen Jugendlichen des Orga-Teams seine Arbeit fort.

Im Abschlussgottesdienst dankten die beiden Ordensschwestern allen beteiligten „Königen“, den Betreuern, den Müttern des Küchenteams und natürlich den vielen Spendern, die seit Jahren das Kloster in Velopoje und die erfolgreiche Arbeit unterstützen.

Die Jürgen Wahn Stiftung ist erfreut, dass mit diesen Partnern in einem der ärmsten Ländern Europas, wertvolle, vertrauensvolle und nachhaltige Arbeit geleistet werden kann.

Giyana Hassan, ein Beispiel für eine Patenschaft in Syrien

Giyana Hassan im Kreise ihrer Familie

Giyana Hassan im Kreise ihrer Familie

 

Die 18-jährige Giyana Hassan erhält seit fünf Jahren Patenschaftsgeld über die Jürgen Wahn Stiftung. Inzwischen hat sie in diesem Jahr die Abschlussprüfung der Oberschule mit 39 von 40 Punkten bestanden und kann nun ein Studium beginnen. Doch ihren Traum, Jura zu studieren und Richterin zu werden, kann sie leider nicht verwirklichen, denn sie ist behindert. Beim Gehen ist sie auf einen Rollator angewiesen. Weil in Syrien die Wege leider nicht barrierefrei und auch die Verkehrsmittel nicht für Behinderte geeignet sind, ist es für sie kaum möglich, ohne fremde Hilfe überall hinzugehen. In Tartus hat sie keine Möglichkeit, Jura zu studieren, darum möchte sie dort, wo sie auch zu Hause ist, ein Englisch-Studium durchführen. Ihr Vater oder ihre Mutter werden sie täglich mit dem Taxi zur Universität bringen und von dort wieder abholen. Da sie auch der arabischen Sprache mächtig ist, kann sie später Lehrerin und/oder Übersetzerin werden. Hin und wieder schreibt sie ein Gedicht.

 

Giyana bedankt sich bei allen Helfern und Spendern wie auch bei der Jürgen Wahn Stiftung, die es ihr ermöglicht haben, die Schule erfolgreich zu beenden und ein Studium aufzunehmen. Doch sie wird auch während des Studiums auf Unterstützung angewiesen sein und würde sich freuen, wenn sie diese auch bekäme.

 

 

Erfolgreiche Aktion „Schüler helfen Schülern“

Logo_Schüler_helfen_Schülern

Die Aktion von 6 Soester Schulen

 

  • Aldegrevergymnasium
  • Conrad-von-Soest-Gymnasium
  • Paulihauptschule
  • Hauptschule im Schulzentrum
  • Hannah Arendt Gesamtschule und der
  • Ganztagshauptschule Welver

erbrachte in diesem Jahr den stolzen Betrag von 3.577,65 Euro.

Die Schüler haben am Aktionstag, am 2. Juli 2014, gegen eine Spende Aufgaben erledigt:

z.B. Rasen mähen, Einkaufen, Entrümpeln, Auto reinigen, sonstige Hilfe etc. Die Geldspenden fließen zu 100 % in Schülerprojekte der beteiligten Schulen und das Guatemala-Projekt der Jürgen Wahn Stiftung e.V.. Es dient dort der Verbesserung von Lernbedingungen, dem sozialen Engagement der Jugendlichen und als finanzielle Unterstützung für Schülerinnen und Schüler.

Alle Spendern und den beteiligten Schülern sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Die ersten Eindrücke in der „Casita Amarilla“ von Alicia Guerrero und Katharina Düsel

Alicia und Katharina sind in der KiTa der Casita Amarilla eingesetzt, in die Kinder gehen, deren Mütter (und manchmal auch Väter) tagsüber arbeiten. Diese Kinder wurden bisher immer in ihrer Hütte eingesperrt, damit ihnen in dem Slumviertel nichts passiert. Dank der Initiative von Florian Srowig, Praktikat der Jürgen Wahn Stiftung, der von April bis September 2012 dort war, und unserer finanziellen Unterstützung werden diese Kinder jetzt in der Casita Amarilla betreut.

Hier der Bericht der aktuellen Praktikantinnen:

Unsere ersten Eindrücke in der „Casita Amarilla“

Alicia und Katharina im Maya-Gewand

Alicia und Katharina im Maya-Gewand

Schon seit einem Monat sind wir jetzt in dem Projekt „Casita Amarilla“ in Guatemala-City. Wir konnten schon erste Eindrücke von Land und Leuten sammeln und uns in die Arbeit mit den Kindern aus den Slums neben der Müllkippe einfinden. Die „Casita Amarilla“ bietet den Kindern eine Alternative zu ihrem Leben auf der Müllkippe und versucht sie zu Mitmenschlichkeit und Sauberkeit zu erziehen. Bis jetzt haben wir vor allem die Erzieherinnen der Jüngsten entlastet, indem wir alltägliche Aufgaben wie Essen Verteilen und den Kindern beim Zähneputzen Helfen übernommen haben. Zudem kommt natürlich auch das Spielen nicht zu kurz, jedoch fällt es den Kindern sehr schwer, sich alleine zu beschäftigen, und ein gemeinsames Spiel ist oft aufgrund der fehlenden Erziehung und des zwangsläufig im Slum angeeigneten Egoismus nicht möglich. Zudem kommt auch noch, dass das Spielzeug größtenteils „Schrott“ ist. Deshalb wollen wir gern neues Spielzeug kaufen, das die Gruppendynamik fördert und motorische Fähigkeiten vermittelt.

Die „Casita Amarilla“ ist primär für Kinder gedacht, die sonst tagsüber in ihren kleinen Wellblechhäusern eingesperrt wären oder allein auf den Straßen herumlaufen würden. So ist das Projekt für die Kinder aber auch für die Eltern sehr wichtig, die ihre Kinder in sicherer Obhut wissen und ihre Dankbarkeit dadurch ausdrücken, dass sie selbst uns freiwilligen Helfern großen Respekt entgegenbringen. Bei Besuchen in ihren Häusern wurde uns erst so richtig bewusst, unter welchen Bedingungen sie leben und mit wie wenig sie auskommen müssen. Erst wenn man diese Lebensumstände gesehen hat, kann man so manche Verhaltensweisen der Kinder besser verstehen. Auch dafür ist die „Casita Amarilla“ wichtig: die Verhaltensweisen zu durchbrechen und den Kindern andere Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Wir versuchen dabei zu helfen und sind jetzt schon gespannt auf die nächsten Wochen und Monate.

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„Allergo Update“ und Jürgen Wahn-Stiftung sind Partner

allergoUpdateBereits zum 4. Mal fand im März 2014 in Wuppertal mit „Allergo Update“ eine der größten Ärztefortbildungen in Deutschland auf dem Gebiet der Allergologie statt. 400 Teilnehmer hatten 2 Tage lang die Gelegenheit, in  Grundsatzvorträgen von hochkarätigen Spezialisten das neueste über die Grundlagen, moderner Diagnoseverfahren und neue Therapieansätze zu lernen. Die wissenschaftliche Leitung  lag bei Prof. Ulrich Wahn von der Charité in Berlin.

Die Organisatoren der in ganz Deutschland inzwischen populär gewordenen Veranstaltungsreihe Med-Update aus Wiesbaden haben seit einigen Jahren damit begonnen, jeder Veranstaltungsreihe ein ausgewähltes Charity-Partnerprojekt zuzuordnen. Für die allergologische Reihe wurde die Soester Jürgen Wahn-Stiftung ausgewählt, die ihrerseits einer Kinderklinik („Shining eyes“) in Indien für diese Kooperation vorschlug. Der Spendenerlös für das Projekt einer Kinderklinik in Indien betrug in diesem Jahr 3500 Euro.