Hier können Sie den neuesten Bericht von unserem Partner Ramesh Chitrakar lesen. Er wurde von Daniela Snow übersetzt.
Category Archives: Projekte
Spendenaktion zugusten des „Devighat Child Club“-Projekts
Gerne weisen wir auf eine Spenden-Aktion der Firma PAPA LOBSTER hin:
PAPA LOBSTER spendet 1,00 Euro für jedes verkaufte PAPA LOBSTER-Produkt an das „Devighat Child Club“-Projekt in Nepal in Devighat.
Klicken Sie hier um zur Aktion von Papa LOBSTER zu gelangen.
„Allergo Update“ und Jürgen Wahn-Stiftung sind Partner
Bereits zum 4. Mal fand im März 2014 in Wuppertal mit „Allergo Update“ eine der größten Ärztefortbildungen in Deutschland auf dem Gebiet der Allergologie statt. 400 Teilnehmer hatten 2 Tage lang die Gelegenheit, in Grundsatzvorträgen von hochkarätigen Spezialisten das neueste über die Grundlagen, moderner Diagnoseverfahren und neue Therapieansätze zu lernen. Die wissenschaftliche Leitung lag bei Prof. Ulrich Wahn von der Charité in Berlin.
Die Organisatoren der in ganz Deutschland inzwischen populär gewordenen Veranstaltungsreihe Med-Update aus Wiesbaden haben seit einigen Jahren damit begonnen, jeder Veranstaltungsreihe ein ausgewähltes Charity-Partnerprojekt zuzuordnen. Für die allergologische Reihe wurde die Soester Jürgen Wahn-Stiftung ausgewählt, die ihrerseits einer Kinderklinik („Shining eyes“) in Indien für diese Kooperation vorschlug. Der Spendenerlös für das Projekt einer Kinderklinik in Indien betrug in diesem Jahr 3500 Euro.
1. Bericht 2014 aus dem Projekt „La Carolingia“
Gerne weisen wir an dieser Stelle auf den 1. Bericht 2014 aus unserem Projekt in Guatemala-City „La Carolingia“ hin. Der Bericht stammt von der Leiterin Carmen Barrios und wurde von unserer Freundin Carolin Sasse ins Deutsche übersetzt. Hierfür danken wir recht herzlich.
Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.
Aldegrevergymnasium Eine-Welt-Initiative spendet 1000 Euro
Eine Spende von 1000 Euro übergaben die Vertreter der Eine-Welt-Initiative des Aldegrever Gymnasiums an die Jürgen Wahn Stiftung für das Togo-Projekt. Dieses Geld erwirtschafteten Sie durch den Verkauf von fair gehandeltem Kaffee und Tee sowie von selbst gebackenem Kuchen an Elternsprechtagen und bei sonstigen Gelegenheiten.
Zum wiederholten Male lud die Eine-Welt-Initiative des Aldegrever Gymnasiums in Soest einen Vertreter der Jürgen Wahn Stiftung ein. Dieses Mal berichtete Klaus Dehnert aufmerksamen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1 von seinen Reisen nach Togo und stellte ihnen mit Videos und Fotos die ländliche Lebensweise der Menschen im Norden Togo dar.
Die jungen Zuhörer staunten über die einfache Lebensweise der Bewohner von Animadé, die in Lehmhütten wohnen und kein elektrisches Licht haben. Sie stellten fest, dass diese Menschen trotz ihres geringen Wohlstandes keineswegs unglücklich sind, man ihnen aber dennoch helfen sollte. Insbesondere das Schulleben der Mädchen und Jungen von Animadé beeindruckte die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer sehr.
Sie erkannten, dass ihre Spende sinnvoll eingesetzt wird, um Gleichaltrigen in Togo eine gute Schulbildung zu vermitteln, die Voraussetzung ist, um später im Leben besser zurechtzukommen und zu helfen, ihr Heimatland besser zu entwickeln.
Baufortschritt der Malika-Schule in Duipipal
Unsere lokale Ansprechpartnerin, Architektin Situ Chitrakar, hat uns weitere Informationen und Fotos vom Baufortschritt unseres neuen Projekts in Duipipal geschickt.
In die bestehende alte Schule gehen zur Zeit 406 Schülerinnen und Schüler: in eine Vorschulklasse, drei Klassen für die Schuljahre 1 bis 3 und sieben Klassen der Schuljahre 4 bis 10. Erst vor wenigen Tagen mussten 2 Klassenräume gesperrt werden, da in den mit losen Feldsteinen gebauten Räumen große Risse auftraten und Einsturzgefahr bestand. Mehrere Räume mussten daher gesperrt werden.
Die Schule ist in einem hügeligen Gelände errichtet worden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse wird die neue Schule in drei Bauabschnitten und Gebäudeteile gegliedert. Zur Einbindung der Schulverantwortlichen und Eltern in das Bauprojekt hat die Jürgen Wahn Stiftung mit der Schule vereinbart, dass der örtliche Bauträger 10% der Baukosten als Eigenanteil bzw. Eigenleistung übernimmt. In diesem Falle werden die baulichen Planierungs- und sonstigen Vorbereitungsarbeiten von der Schulverwaltung übernommen.
Dank einer großzügigen Spende des Schmallenberger Unternehmens Feldhaus anlässlich ihres 100jährigen Bestehens können drei Räume mit diesen Finanzmitteln gebaut werden. Die weiteren Räume werden durch die JWS finanziert.
Als Anlage der Bauplan sowie einige Fotos von der Zulieferung der Baumaterialien und der ersten Baufortschritte.
Als Detailkosten für die Errichtung bzw. Einrichtung wurden uns von Situ Chitrakar folgende Angaben gemacht, hierfür nehmen wir auch gerne gezielte Einzelspenden entgegen:
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260 Euro – kostet eine Tür eines Klassenraums
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250 Euro – kostet ein kleines Fenster
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300 Euro – kostet ein großes Fenster
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75 Euro – kostet eine Sitzbank mit Schreibpult (für 4 Schüler der Primarstufe)
- 65 Euro – kostet für ein Whiteboard ( weiße Schreibtafel)
Diese Bauteile werden von Schreinern vor Ort angefertigt und schaffen somit zusätzlich Arbeit und Beschäftigung in der Region und tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser überaus armen Region bei.
Mit der Zusammenarbeit und Kommunikation mit unseren nepalesischen Freunden sehr zufrieden und freuen uns schon, dass mit diesem Neubau ganz wichtige Impulse für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gesetzt werden können.
Bericht unseres Partners CAFNIMA Mai 2014: 3. Mikrokredite u. 4. Fortbildungsmaßnahmen für Frauen
Mit Unterstützung der Jürgen Wahn Stiftung werden in Guatemala durch die Organisation CAFNIMA 4 verschiedene Projekte gefördert:
- das Alphabetisierungsprogramm
- den Kindergarten ( Pre-School) für Kinder, die bisher in ihren Hütten eingesperrt waren, da ihre Mütter bzw. Väter tagsüber arbeiten
- das Mikrokredite-Programm
- Fortbildungsmaßnahmen für Frauen
3. Mikrokredite für Frauen: Übungstage
Bis zum 31. März dieses Jahres haben wir 153 Gruppen trainiert, verteilt auf 39 städtische Randgebiete, mit einer Gesamtzahl von 1.500 Mitgliedern und Programmpartnern im Mikrokredite-Programm. Im Laufe der Zeit haben wir durch Kleinkredite Verbesserungen im Leben von mehreren Familien erreicht, die es geschafft haben, ein Geschäft zu gründen oder zu erweitern.
Der Fall Mara Mejía Estrada Sie lebte in extremer Armut, war arbeitslos und Mutter von 3 Kindern. Durch einen von der CAFNIMA gewährten Kredit gründete sie ein Unternehmen und verkauft und Brot und Hot-Dogs. Außerdem vermietet sie ein Zimmer als Essraum. Ihre beiden Kinder gehen in die Schule und einer von ihnen hilft ihr. Eine Frau steht ihm bei, Kunden zu bedienen.
4. Fortbildungsmaßnahmen für Frauen
Wir begannen am 7. März 2014 in Erinnerung an den Internationalen Tag der Frau eine Reihe von Schulungen mit dem Thema „Selbstachtung der Frau“. 100 Frauen nahmen morgens und nachmittags an zwei Veranstaltungen teil. Es handelt sich um Mitglieder verschiedener Solidaritätsgruppen.
Bericht unseres Partners CAFNIMA Mai 2014: 2. Kindergarten (Pre-School)
Mit Unterstützung der Jürgen Wahn Stiftung werden in Guatemala durch die Organisation CAFNIMA 4 verschiedene Projekte gefördert:
- das Alphabetisierungsprogramm
- den Kindergarten ( Pre-School) für Kinder, die bisher in ihren Hütten eingesperrt waren, da ihre Mütter bzw. Väter tagsüber arbeiten
- das Mikrokredite-Programm
- Fortbildungsmaßnahmen für Frauen
2. Kindergarten/Pre-School für Kinder
Diese Kinder wurden bisher tagsüber in ihren Hütten eingesperrt oder sie lebten auf den Straßen der Slums, da ihre Mütter bzw. Väter tagsüber arbeiten.
Im Jahr 2014 begann am 13. Januar die Arbeit mit 70 Jungen und Mädchen, die in in zwei Stufen eingeteilt wurden. 28 Vorschulkinder und 42 ältere Kinder wurden mit Freizeitaktivitäten wie Singen und Ringspielen begrüßt.
Im März wurde der erste Test zur Verbesserung und Umsetzung neuer Lehr- und Lern-Strategien für den Kindergarten durchgeführt. Er dokumentiert auch den Fortschritt eines jeden Kindes.
Der Lehr-Lern-Prozess
Im Kindergarten müssen im Rahmen des Lehr-Lern-Prozesses einige wichtige Aspekte der psycho-sozialen und emotionalen Entwicklung von Kindern erkannt und berücksichtigt werden. Das sind hygienische Gewohnheiten wie Händewaschen vor und nach jedem Essen sowie nach dem Gang zur Toilette. Außerdem das Zähneputzen und Kämmen der Haare sowie das Wechseln der Kleidung, bevor sie am Ende des Tages nach Hause gehen.
Das Programm fördert auch wesentliche Werte im Zusammenleben der Lernenden und in ihren Wohngemeinschaften.
In den Monaten März und April finden Lerneinheiten statt, in denen mit Tieren zusammengearbeitet wird. Das hebt die Bedeutung des Themas hervor und wird mit Spielen durchgeführt, die sich als nützliches Werkzeug im Lernprozess für Kinder erweisen.
Alle Kinder kommen morgens zwischen 7 und 8 Uhr in den Kindergarten und kehren um 16:30 Uhr nach Hause zurück. Während des Tages erhalten sie zwei Mahlzeiten: Frühstück und Mittagessen sowie zwei Zwischenmahlzeiten. Das Essen wird von der Abteilung für Ernährung SOSEP entwickelt. Jedes Kind wird alle zwei Monate gewogen und gemessen, um den Erfolg der Ernährung zu kontrollieren und Fehlernährung zu vermeiden.
Erholung
Sport ist bei Kindern für die körperliche, emotionale und affektive Entwicklung sehr wichtig. Jede Stufe hat dafür eine bestimmte Zeit am Tag.
Besondere Aktivitäten
Im Februar wurde in jedem Klassenzimmer der „Freundschaftstag“ gefeiert. Man beschenkte sich mit Bonbons und Schokolade, um die Werte des Zusammenlebens, des Respekts und der Freundschaft zu erfahren. Diese Mahlzeit macht diesen Tag zu etwas Besonderem.
Im Monat März wurde Karneval gefeiert. Die Kinder stellten in der Klasse zur Entwicklung ihrer psychomotorischen Fähigkeiten eigene Masken her. Den Kleinen wurde das Gesicht verschiedener Tieren in ihr Gesicht gemalt. Dann waren sie alle eng beieinander, um sich näher zu kommen und ihre Masken und Gesichtsbemalungen herzustellen.
Am 28. März wurde das erste Training für Mütter und Köchinnen zum Thema „Kindesmissbrauch“ durchgeführt. Dieser Event wurde von Mitarbeitern der Einrichtung SOSEP vorbereitet (Ministerium für öffentliche Arbeiten der First Lady von Guatemala).
Daniel lebt zurzeit bei seiner Großmutter. Er und seine Schwester wurden von ihrer Mutter verlassen, als ihr die Kinder durch Gerichtsbeschluss weggenommen wurden, um ihnen die Möglichkeit einer positiven Entwicklung zu geben. Sie versucht nun mit ihrem Partner eine neue Existenz aufzubauen. Der Vater, der keiner Arbeit nachgeht und drogensüchtig ist, will sich nicht um die Kinder kümmern. Daniel zeigt aggressives Verhalten, ist als kleiner Junge schon traurig und leidet an dieser Situation.
Im Kindergarten werden drei Geschwister im Alter von 2, 4 und 6 Jahren betreut. Sie gehören zu einer Familie, die in extremer Armut lebt. Der Vater befindet sich derzeit wegen einer Strafe von 6 Jahren in Haft. Der Grund ist unbekannt. Lazarus, der kleinste der drei Geschwister, kam mit schwerer Unterernährung in den Kindergarten, wo er nicht spielen sonder nur schlafen wollte. Dank einer ausgewogenen Ernährung spielt er jetzt wieder mit Gleichaltrigen und verhält sich seinem Alter entsprechend. Er bekommt einen speziellen Brei, um das nötige Gewicht so schnell wie möglich wiederzuerlangen. Die Mutter der Kinder arbeitet in einer Tortilla, und bemüht sich, ihre Kinder zu erziehen.
Bericht unseres Partners CAFNIMA Mai 2014: 1. Alphabetisierungsprogramm
Mit Unterstützung der Jürgen Wahn Stiftung werden in Guatemala durch die Organisation CAFNIMA 4 verschiedene Projekte gefördert:
- das Alphabetisierungsprogramm
- den Kindergarten ( Pre-School) für Kinder, die bisher in ihren Hütten eingesperrt waren, da ihre Mütter bzw. Väter tagsüber arbeiten
- das Mikrokredite-Programm
- Fortbildungsmaßnahmen für Frauen
1. Das Alphabetisierungsprogramm
Personen, die älter als 12 Jahre sind, werden trotz Schulpflicht in keine öffentliche Schule übernommen. Daher bietet CAFNIMA eine Alphabetisierungsmaßnahme an.
Im Schuljahr 2014 nehmen 51 registrierte Personen am ersten Programm der Alphabatisierungsmaßnahme teil.
|
Schuljahr 2014 |
Eingeschriebene |
Abbrecher |
| Alphabetisierung |
28 |
0 |
| Erster Abschnitt: Klassen 3 und 4 |
9 |
0 |
| Zweiter Abschnitt: Klassen 5 und 6 |
14 |
0 |
|
gesamt |
51 |
0 |
Beginn der Alphabetisierungsmaßnahme
In der Anfangsphase bieten wir einer Gruppe von 28 Lernenden zwei tägliche Sitzungen sowohl in einem Abend- als auch und in einem Wochenendkurs an, damit alle den Kurs besuchen können, die lesen und schreiben lernen möchten, aber auch ihrer Arbeit nachgehen wollen.
Erster Abschnitt der Alphabetisierungsmaßnahme
Zweiter Abschnitt der Alphabetisierungsmaßnahme
Lernende, die in diesem Jahr die Primärstufe abschließen.
Mit der Unterstützung von Studenten der Universität von San Carlos in Guatemala haben wir eine Bibliothek für Lernende aufgemacht, in der sie forschen, lesen und anderes mehr tun können. So verbessern sie nachhaltig ihre Lesefähigkeit.
Erstes Treffen mit den Eltern
Zu diesem Zeitpunkt, besprachen wir mit den Eltern und Betreuern unseren Lehrplan für das Jahr 2014.
Katherine Celeste, Pérez Hidalgo
Schülerin der 6. Klasse oder 2. Stufe des Alphabetisierungsprogramms besitzt viele Fähigkeiten und möchte ihre großen Träume realisieren. Letztes Jahr hatte sie aus Mangel an finanziellen Mitteln keine Möglichkeit, zu einer Schule zu gehen. Bis sie von CAFNIMA hörte. Dann konnte sie Mitte des Jahres mit dem Lernen beginnen. Ohne vom Ministerium für Bildung registriert zu sein, kann sie durch die Aufnahme in unser Alphabetisierungsprogramm jeden Tag lernen. Sie ist 15, lebt und arbeitet mit ihrer Schwester, denn die Eltern haben sich getrennt und sie hat keine Unterstützung durch sie.
Fernando Osman Coz Pérez
Er ist 13 Jahre alt und kann seit seiner Geburt nicht gehen. Er hatte einige Lernprobleme und wurde wegen seiner Behinderung in keine Schule aufgenommen. Trotz seines fortgeschrittenen Alters kann er nun in der Lerngruppe von CAFNIMA – wie alle anderen – lesen und schreiben lernen.
Nepal Bericht April 2014
Nach dem erfolgreichen Neubau des Child Club in Devighat und anschließend der Shree Jagat Prakash Jung Shah Sanskrit Secondary School in Devighat hat der Vorstand der Jürgen Wahn Stiftung beschlossen, in Duipipal das Gebäude der Malika Secondary School neu zu bauen.
Bericht von Ramesh Chitrakar und Dharmary Raut im Projekt in Duipipal und Devighat im Bezirk Nuwakot im April 2014
Es fanden intensive Gespräche mit den Schülern und Lehrern in Devighat statt. Mit den Schülerinnen und Schülern, die ein Stipendium erhalten, fand ein Erfahrungsaustausch statt. Sie berichteten, dass ihre Leistungen im laufenden Schuljahr wesentlich besser geworden sind. Denn sie können sich jetzt mehr auf die Schule konzentrieren und werden nicht mehr so viel bei der Feldarbeit eingesetzt.
Darüber hinaus wurde der Devight Child Club besucht und über die Aktivitäten der Clubmitglieder gesprochen.

































































