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1.700 Euro für „ADECI La Carolingia“

Die Geschwister Stephan und Caroline Sasse bei der Spendenübergabe an Klaus Schubert

Die Geschwister Stephan und Caroline Sasse bei der Spendenübergabe an Klaus Schubert

Statt Weihnachtsgeschenken stiftet Familie Sasse aus Soest 1.700 € für das Projekt „ADECI La Carolingia“ in Guatemala-City. In dem gefährlichsten Stadtviertel der Hauptstadt bestimmen  Gewalt und Verbrechen das tägliche Leben der Bewohner. Über 80 Kinder und Jugendliche kommen täglich in das Projekt. Die Kleinen gehen in einen Kindergarten, während ihre Mütter einer gering entlohnten Arbeit nachgehen. Sie erhalten eine medizinische Grundversorgung und bekommen zumindest 1 x am Tag eine warme Mahlzeit. Sonst ausgestoßene und vernachlässigte Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen werden phyisotherapeutisch betreut und gefördert.

Die Jugendlichen nehmen an Kursen zur Gewaltprävention und entwickeln gemeinsam Konzepte für ein Leben ohne Gewalt.

Seit ihrem mehrmonatigen Praktikum im Jahre 2003 engagiert sich Caroline Sasse in ganz besonderem Maße für dieses Projekt und hat bereits vielfältige Hilfe leisten können. Auch ihre Eltern und Brüder waren mehrmals in diesem Projekt und spenden zusammen mit Freunden und Nachbarn für ADECI. Dieser Spendenbetrag von 1.700 Euro wird für die therapeutische  Betreuung der behinderten Kinder eingesetzt.

Ausbildung von Gesundheitsberatern

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Die Teilnehmer tragen ein T-Shirt, das sie der Bevölkerung gegenüber als Gesundheitsberater ausweist.
Vorne rechts César Caal, der Koordinator dieses Projekts. Hinten, mit fliederfarbenem Hemd, Dr. Christian Aponte. Weiter rechts: die erfahrene Krankenschwester Phyllis Groff, die glücklicherweise die Sprache der Bevölkerung im Ulpán-Tal spricht: Q’eqchi.
Die Ausbildung findet in einem Holzhaus statt, das CAFNIMA vor Ort errichtet hat.

Ein Bericht von César Caal, Koordinator der Projekts (Übersetzung und Zusammenfassung durch Klaus Schubert)

Liebe Freunde der Jürgen Wahn Stiftung und des Marienkrankenhaus Soest,

wir senden Ihnen unsere Grüße aus Alta Verapaz/Guatemala. Wir informieren Sie über die  beiden letzten Praxis-Lehrgänge der angehenden  Gesundheitsberater.

I. Vorstellung des Projekts

Die Nicht-Regierungsorganisation CAFNIMA hat vor einiger Zeit ein regionales Entwicklungsprojekt im Ulpán-Tal mit der Teilnahme von 16 Q’eqchi –Dörfern entwickelt. Dieses Projekt besteht aus Programmen und Projekten im  Bereich Gesundheit.

Eine Aufgabe ist, die extrem hohe  Mütter- und Kindersterblichkeit, die in diesem Gebirgstal  auftritt, durch eine entsprechende Ausbildung der für die Gesundheitsversorgung zuständigen Personen in den einzelnen Dörfern zu verringern. Hierzu zählen Gesundheitsberater, Hilfskräfte und Verantwortliche in den Dorfgemeinschaften.

Die grundlegende Idee ist es, ein Umfeld zu schaffen,  in dem Familien und/oder im Tal wohnende Personen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheit oder Beratung über häufige Krankheiten bei Kindern und Erwachsenen sowie die Hilfe von  Hebammen erhalten, die diese ohne große Schwierigkeiten anwenden können. Denn in früheren Zeiten hat es an vielem in der Gesundheitsbetreuung gefehlt. Es gab eine sehr hohe Mütter- und Kindersterblichkeit und bestimmte Krankheiten haben zugenommen, ohne dass eine Prävention oder eine Kontrolle stattgefunden hätte.

II. Hintergrund

Gesundheitsberater waren lediglich Personen, die über Gesundheitsprobleme in den Dörfern gesprochen haben und sich in den Gesundheitszentren  nur um Kranke oder Schwangere kümmerten. Dies führte dazu, dass in den  Gesundheitszentren und/oder Krankenhäusern immer sehr viele Menschen waren. .
Die bisherige Versorgung der Nicht-Regierungsorganisationen wendet sich an Schwangere und Kinder unter 5 Jahren und dies nur alle zwei Wochen.

Eine Situation, die den Gesundheitszustand der weit verstreuten Dörfer betraf und erschwerte,  war, dass keine  Kommunikation per Handy möglich war. Lediglich die Leitung des CAFNIMA- Managements hat durch den Bau eines Sendemastes  eine telefonische Erreichbarkeit für Handys ermöglicht. Jetzt ist somit möglich, im Falle von Schwerkranken oder Schwangeren in Problemfällen in Verbindung zu treten.

III. Begründung

Die Entwicklung  und Förderung von Gesundheitsberatern  zur Verbesserung der Gesundheitssituation und der  Patientenbehandlung, damit diese über gute Kenntnisse bei verschiedenen Erkrankungen der Bevölkerung im Ulpán-Tal verfügen.
Die Gesundheitsberater können aufgrund ihrer Ausbildung innerhalb ihres Dorfes die gesundheitliche Versorgung der Dorfbewohner übernehmen und durchführen. Die Zusammenarbeit mit ihnen ist ein großer Erfolg für alle Beteiligten, vor allem für die Menschen im Ulpán-Tal.
Sie sind in der Lage, die grundlegenden Erkrankungen von Kindern und Frauen im Dorf  sowie von Personen anderer Altersgruppen aus der näheren Umgebung zu erkennen und zu behandeln.
Im Verlauf des Jahres 2012 sind an Wochenenden monatlich praktische Übungen durchgeführt worden, bei denen über 2 bis 3 Tage Unterrichtsmaterialien in ihrer Sprache Q’eqchi verwendet worden, so dass sie die Materialien gut verstehen konnten.

Es wurden  mit den Teilnehmern Vereinbarungen getroffen, dass sie an Ausbildungsterminen  teilzunehmen hatten, dass sie lernten, mit anderen in einem Team zu arbeiten, und dass die so ausgebildeten Geburtshelferinnen in ihren jeweiligen Dörfern in Notfällen durch weitere Personen Unterstützung finden.

IV. Ziele

  • – Die Fähigkeit vermitteln, das Wissen durch praktische Erfahrungen und Fortbildung zu erweitern.
  • – Die Inhalte des Buches in Q’eqchi „Kawilal Li“ (Die Gesundheit) verstehen, um Präventivmaßnahmen für die Gesundheit der Familien zu entwickeln.
  • – Die Kenntnisse und Fähigkeiten der Gesundheitsberater zur direkten medizinischen Behandlung in ihren Dörfern zu fördern.
  • – Die Qualifizierung, dass sie in der Lage sind, die Wirkung und Funktion eines jeden Medikaments zu kennen und die Heilwirkung zuzuordnen.
  • – Die medizinische Ausstattung richtig kennenlernen und einsetzen, um eine gute Beratung der Patienten gewährleisten zu können.

V. Zusammenfassung der Fortschritte mit den Gesundheitsberatern und –beraterinnen im  Ulpán-Tal

1. Am 18. und 19. Oktober 2012, wurden die 26 Gesundheitsberater in Haus von CAFNIMA Zentrale für jeweils 8 Stunden eingeladen, wo sie an Hand des Inhalts  des Lehr- und Übungsbuches „Kawilal Li“ theoretisch und praktisch  geschult wurden

Folgende Inhalte wurden behandelt:

  • – Die Funktionen eines Gesundheitsberaters
  • – Häufige Erkrankungen
  • – Der menschliche Körper
  • – Das Nervensystem
  • – Die Atemwege
  • – Das Verdauungssystem
  • – Die Fortpflanzung
  • – Das Kreislaufsystem
  • – Die Harnwege
  • – Das menschliche Skelett
  • – Das Muskelsystem
  • – Die Ernährung von Kindern und Schwangeren
Anschließend machten alle einen schriftlichen Test, bei dem sie zu bestimmten Erkrankungen Antworten geben sollten: um  welche Krankheit handelt es sich und was ist bei der Behandlung zu tun?  Die durchschnittlichen Ergebnisse der Evaluierung lagen bei 80 Punkten, da eine freiwillige  ausgebildete Krankenschwester sie ausgebildet hatte.

2. Am 13. und 14. November 2012 wurde  wieder eine Fortbildung durchgeführt, wieder mit jeweils acht Stunden  Theorie und Praxis.

Der Workshop wurde wieder von der freiwilligen Krankenschwester mit jahrelangen  klinischen Erfahrungen sowie von sechs bereits ausgebildeten Gesundheitsberatern aus anderen  Regionen in Guatemala geleitet und durchgeführt. Sie arbeiteten zusammen mit den Gesundheitsratern aus dem Ulpán-Tal, die kranke Bewohner des Dorfes Semeché zu behandeln hatten.

Vor der Behandlung der Patienten wurde die Verwendung des Stethoskops, des Blutdruckmessgeräts und des Thermometers ausführlich erläutert.

Der Workshop wurde wieder von der  freiwilligen Krankenschwester mit langjährigen klinischen Erfahrungen und von sechs bereits ausgebildeten  Gesundheitsberatern aus anderen Regionen in Guatemala geleitet und durchgeführt. Sie standen den angehenden Gesundheitsberatern aus unserem Projekt bei der Behandlung von kranken Dorfbewohnern aus Semeché , wenn nötig, hilfreich zur Seite.

Und es wurde wieder eine theoretische und praktische Prüfung durchgeführt, um die Kenntnisse zu überprüfen.

In der praktischen Behandlung der Kranken aus dem Dorf Semeché, die um 8:30 Uhr begann und um 16:00 Uhr endete, wurden  6 Bereiche eingerichtet, in denen jeweils 4 – 5 Gesundheitsberater tätig waren, um verschiedene Patienten zu behandeln: Schwangere, Kinder mit Parasiten, Kinder mit Infektionen der Haut, Infektionen der Atemwege, Fieber, Darm-Infektionen etc..

VI. Ergebnisse

26 Personen wurden zum  Gesundheitsberater ausgebildet und sind nunmehr beim Gesundheitsministerium des Landes anerkannt und sind berechtigt, Bewohner im ländlichen Bereich zu beraten und zu   behandeln.

Insgesamt wurden im Jahr 11 Ausbildungs- und Fortbildungsseminare durchgeführt.

Jeder der Teilnehmer/Teilnehmerinnen wurde von Dr. Christian Aponte und den medizinischen Ausbildern einem festen Team in seinem Dorf bzw. im Ulpán-Tal zugeteilt.

Bei dem Behandlungstag im Dorf Semeché Gemeinde wurden 90 Personen behandelt.

Die meisten Krankheiten der Bevölkerung sind Darminfektionen (Amoebiasis, akute Durchfallerkrankungen), Anämie, akute Infektionen der Atemwege, Mandelentzündung, Hauterkrankungen (Sarcopiosis) Arthritis, Harnwegserkrankungen und Fieber.

Vielen Dank für Ihre große Unterstützung.

Cesar Caal.       Im Dezember 2012
Koordinator der Ausbildung der Gesundheitsberater
im Ulpán-Tal/ Guatemala

Grüße zum Neuen Jahr

Der Präsident der Evangelischen Kirche am La Plata, Carlos A. Duarte, und der Projektbeauftragte, Nicolás Rosenthal, senden der Jürgen Wahn Stiftung „die besten Wünsche für ein gesegnetes Jahr 2013 voller Wahrheit, Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit, die eine neue Welt verheißen mögen. Zugleich danken sie für die jahrelange Unterstützung des Projekts „El Sembrador“ in Ezeiza/ Buenos Aires.

Im Jahre 1992 weihten die Vorstandsmitglieder Werner Hufnagel, Elke Keuter und Klaus Schubert die Kindertagesstätte „El Sembrador – Der Sämann“ ein. Sie liegt in einem der ärmsten Vororte von Buenos Aires, unmittelbar am internationalen Flughafen, und bietet vielen Kindern und Jugendlichen aus indigenen, nach Argentinien zugewanderten Familien eine offene Bleibe und eine Chance für ihre Zukunft.

Schulbau macht gute Fortschritte

Der Bau der Schule in Devighat macht gute Fortschritte. Bereits vor Weihnachten wurde das Fundament gegossen, jetzt werden die Wände für die Klassenräume hochgezogen und auch das Treppenhaus für die Schulräume in der 1. Etage ist in Arbeit. Entsprechend der Landessitte bestehen die Stützpfeiler für den Deckenbau aus elastischen, aber sehr stabilen Bambusstämmen.

Inspektion der Baustelle

Inspektion der Baustelle
Anfang Dezember war Ramesh Chitrakar in Devighat und machte sich ein Bild über den Baufortschritt

Mr. Ramesh Chitrakar (2. von rechts)

Mr. Ramesh Chitrakar (2. von rechts)

 

 

 

 

 

 

 

Denish Chitrakar, ein befreundeter Architekt mit viel Bauerfahrung  aus Kathmandu, sieht sich die Baustelle an.

Denish Chitrakar, ein befreundeter Architekt mit viel Bauerfahrung aus Kathmandu, sieht sich die Baustelle an.

Errichtung des Treppenhauses

Errichtung des Treppenhauses

 

 

 

 

 

 

Die Baustelle im ÜberblickDas neue Schulgebäude steht in einer Linie mit dem Gebäude des Jugendclubs ( ganz rechts), neben den alten und neuerrichteten Toiletten sowie ( nicht sichtbar links davon ) dem alten Schulgebäude. Der gesamte Bereich vor den Gebäuden gehört zum Sportgelände der Schule.

Die Baustelle im Überblick
Das neue Schulgebäude steht in einer Linie mit dem Gebäude des Jugendclubs ( ganz rechts), neben den alten und neuerrichteten Toiletten sowie ( nicht sichtbar links davon ) dem alten Schulgebäude. Der gesamte Bereich vor den Gebäuden gehört zum Sportgelände der Schule.

Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2011/ 2012

Devighat Child Club/ Nepal: Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2011/ 2012

(Übersetzung des Berichtes aus dem Englischen durch Daniela Snow)

Nachdem im Jahr 2007 das Devighat Child Projekt gestartet ist, war das Jahr 2011 /2012 ein ganz besonderes. Klaus Schubert, ein herzlicher Freund und Gönner Nepals und des Devighat Child Clubs, hat uns in Nepal besucht und dieser Besuch ist nach wie vor in bester Erinnerung und beglückend für unsere Familie und den Devighat Child Club.

Klaus Schubert mit den Stipendiaten und Ramesh Chitrakar

Die großen Erfolge des Devighat Child Clubs in diesem Jahr waren die Konstruktion der 1. Etage des Youth Club Gebäudes, in dem mehr Klassenräume für die Shree Shahid Jagat Prakash Jung Shah Sanskrit Secondary School (weiterführende Schule) untergebracht sind, sowie der Bau eines behindertengerechten Toilettenhauses.

Der Devighat Child Club schuldet der Jürgen Wahn Stiftung wahrlich großen Dank für die moralische und finanzielle Unterstützung in diesem Jahr und in Zukunft.

Die Unterstützung durch die Jürgen Wahn Stiftung hat die Qualität des Devighat Child Clubs gehoben und  darüber hinaus auch die persönliche und die gruppenbezogene Entwicklung der Kinder der Devighat Gemeinde gestärkt. Mit den Aktivitäten des Clubs haben die Kinder ihren Sinn für Verantwortung und Teamarbeit stark weiter entwickelt.

Wie in den vorangegangen Jahren sind die Stipendiaten regelmäßig zur Schule gegangen und sie haben hart gearbeitet. Die Lehrer haben der Jürgen Wahn Stiftung gedankt, dass sie eine Basis für die wirtschaftlich stark benachteiligten  Schüler zur Verfügung gestellt hat, so dass sie zur Schule gehen können, ohne sich Sorgen über Bücher, Schulkleidung oder Schulmaterial machen zu müssen. Dies wäre ansonsten eine große Hürde für die regelmäßige Teilnahme am Unterricht gewesen.

Stipendiat Hem Kumar Dangol (links)

Unser letzter Besuch in Devighat fand in der Zeit vom 31. August bis zum 1. September statt. Die Hauptaufgaben, denen wir uns gewidmet haben, waren folgende:

  1. Cricket Schläger, Schienbeinschoner und ein Dutzend Bälle sind dem Devighat Child Club übergeben worden.
  2. Die Aktivitäten des Devighat Child Clubs seit unserem letzten Besuch wurden besprochen.
  3. Die Wahl eines neuen Vorstandes des Devighat Child Clubs fand auch während unseres Besuches statt.
  4. Abends fand ein Hausbesuch bei zwei der Stipendiaten statt.

a) Stipendiat: Hem Kumar Dangol – 9. Klasse

Die Schwester von Hem Kumar Dangol – Kamala Dangol – hat mit 23 Jahren nach der 10. Klasse abgeschlossen

Der Bruder von Hem Kumar Dangol – Raj Kumar Dangol – lernt  mit 20 Jahren in der 12. Klasse

Ihre Mutter ist vor 13 Jahren und ihr Vater vor 3 Jahren gestorben. Ihr Vater arbeitete als Tagelöhner an der Chandra Jyoti Schule. Nachdem er ausgefallen war, wurde seine Position von Raj Kumar Dangol besetzt. Für die drei Waisen ist die Situation nach wie vor schwer, mit minimalem Einkommen ihre Existenz und das Schulstudium zu tragen.

Das Haus von Hem Kumar Dangol

b) Stipendiat: Junumaya Kumal – 10. Klasse

Ihr Vater ist erst vor 13 Tagen auf Grund von Gelbsucht im Alter von 50 Jahren gestorben.

8. Ein gemeinsames Treffen mit der Schulleitung und  Lehrern wurde abgehalten. Wir haben den Entwurf des achträumigen Schulgebäudes besprochen und wir beabsichtigen die Fertigstellung des Schulgebäudes bis Juli 2013.

Während der Zeit unseres Besuches haben wir Kinder gesehen, die in extrem ärmlichen Bedingungen leben. Daher wäre es zu begrüßen, wenn die Jürgen Wahn Stiftung weitere Schüler mit dem Stipendienprogramm für das Schuljahr 2012 / 2013 unterstützen könnte. Fürs Erste haben wir 35 Schüler ausgewählt und in obiger Tabelle sieht man einen Kostenvoranschlag für Stipendium und Materialkosten für 2012/2013. Bitte sagen Sie uns Bescheid, ob wir die Schülerzahl entsprechend erhöhen können.

2. Die wunderschönen T-shirts, handgearbeitet von Frau Ute Nölle (Soest) wurden den Jugendlichen und freiwilligen Mitarbeitern des Devighat Child Clubs übergeben.

3.  Die Stipendiaten wurden einzeln beurteilt. Die Fortschritte und weiteren Bedürfnisse der Stipendien wurden ebenfalls diskutiert.

Teamgeist fördern im Devighat Child Club

Geschenke aus Deutschland, die wir aus Kathmandu mitgebracht hatten

Übergabe in Devighat

Freiwillige Mitarbeiter und Mitglieder des Devighat Child Clubs mit den T-Shirts, die sie von Frau Nölle geschenkt bekommen haben

4 Stipendiaten besuchen den Devighat Child Club

Treffen des Devighat Child Clubs mit der Schulverwaltung und den Lehrern

Treffen des Devighat Child Clubs mit dem Führungsausschuss und den Lehrern

Ramesh Chitrakar nimmt Maß für die Schulkleidung einer Stipendiatin

Ein Blick auf das Devighat Child Club Haus

Die Außenansicht des Toilettenhauses

Grundriss des Gebäudes

Ausstattung des Devighat Child Clubs: Bücher und Sportsachen

Unterhaltungslektüre für die Kinder

Lesen Lernen

Fußballtraining der Spieler

Und noch mehr Fußball-Training.

Kricket-Training der Spieler

Kricket-Spieler in Aktion.

Das neue Toilettengebäude

Absprachen

Innenansicht der Toilettenräume nach der Fertigstellung

Das Projekt auf dem Lanfer-Fest

Linda Blienert und Natalie Stiller haben ihr Sambia-Projekt auf dem diesjährigen Lanfer-Fest in Wickede erfolgreich vorgestellt.

Hier finden Sie ein Video, das auf dem Lanferfest gedreht wurde und bei dem Linda und Natalie auch zu Wort kommen:

http://www.soester-anzeiger.de/nachrichten/kreis-soest/soest/hollandmarkt-besuchermagnet-lanferfest-2537891.html

Die Startgelder der Kinderolympiade und des Staffellaufs wurden für das Projekt gespendet. Linda und Natalie hoffen auf eine Gesamtsumme von etwa 1000 Euro.

Auch die Jürgen Wahn Stiftung unterstützt dieses Projekt und fördert das ausserordentlich tolle Engagement der ehemaligen Praktikantinnen der Stiftung.

Erfahren Sie mehr über das Sambia-Projekt auf www.kindernhoffnungschenken.de.

Einladung zum Patentreffen 2012

Das diesjährigen Patentreffen findet am Dienstag, 23. Oktober 2012,  um 19 Uhr im Gemeindehaus der St. Petri-Pauli-Kirchengemeinde statt.

Der Eingang befindet sich gegenüber dem Haupteingang der Petrikirche
(Petrikirchhof 10, Tel.: 02921 1 30 00, Di – Fr. 9-12 Uhr. Do 15-17 Uhr)

Bei diesem Treffen möchten wir Sie wieder über die Entwicklung unseres gemeinsamen Patenschaftsprojekts in Togo informieren. Dazu zeigen wir Ihnen u. a. ein Video von unserem Togobesuch im Oktober 2011 und Bilderfolgen, die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schule in Kpaha über ihr Schulleben hergestellt haben.

Anschließend wird Gelegenheit zur Aussprache gegeben.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier: Patenbrief-2/2012.

Mit Trikots von Werder Bremen zum Erfolg

Unter der Regie unseres Praktikanten Fabian Srowig und mit Unterstützung der Direktorin Eva Morales und ihres Teams wurde wieder ein großes Fußballturnier durchgeführt. Es war ein voller Erfolg. Großzügige Spenden von Trikots, Stutzen und Hosen von Werder Bremen (dank der Vermittlung unseres Mitglieds und Werder-Fans Bernd Hamann) sowie von Sport- und Fußballschuhen des Sporthauses Intersport Lobenstein aus Soest sorgten bei den Jugendlichen der Casita Amarilla für die größte Motivation zur Teilnahme an diesem Turnier.

Unser Praktikant und Turnierleiter Fabian Srowig berichtet:

Das Fußballturnier für den Frieden fand von Montag, 17. September, bis Freitag, 21. September 2012,statt. Es haben sich 5 Jungenmannschaften und 3 Mädchenmannschaften beworben. Aufgrund des kleinen Spielfelds im großen Saal unserer Casita Amarilla beschränkten wir die Mannschaften auf 6 Spieler insgesamt, 1 Torwart, 4 Feldspieler und 1 Auswechselspieler. Jeden Nachmittag von ca. Viertel vor 5 bis 6 Uhr fanden die Spiele in der Casita Amarilla statt. Durch die Erlaubnis von Señora Kory durften wir die letzten Unterrichtstunden dafür verwenden. Jede Jungenmannschaft musste 4 Spiele absolvieren, die beiden Mannschaften mit den meisten Punkten und dem besten Torverhältnis kamen ins Finale . Die Mädchenmannschaften trugen 2 Spiele aus und kamen unter den gleichen Konditionen ins Finale. Die Spiele dauerten jeweils 20 Minuten, 10 Minuten jede Halbzeit.

Angespornt von den tollen Preisen, die es zu gewinnen gab, boten sich die Mannschaften erbitterte, aber faire Partien auf dem Spielfeld, denn alle wollten gewinnen. Es waren sehr spannende Spiele mit einer tollen Stimmung. Denn die anderen Mannschaften und die Schüler,die nicht am Turnier teilnahmen, sorgten für Stadionatmosphäre hinter den Toren.

Für das Finale am Freitag fuhren wir mit dem Bus und der gesamten Schule zu Campo Marte. Ein schöner öffentlicher Sportpark, der mit mehreren Fußballplätzen ausgestattet ist. Das Finale der Jungen dauerte hier 40 Minuten, 20 Minuten jede Halbzeit. Das Finale der Mädchen dauerte 30 Minuten, 15 Minuten jede Halbzeit.

Die Jungenmannschaft „New Castle“ gewann das Turnier im Finale gegen „Urban Style“  5:1. Die beiden Mädchenmannschaften „Las chiquitas“ und „Las chicas Alemania“ machten das Finale für uns durchaus spannender. Die abwechslungsreiche Partie endete in einem 1:1 Unentschieden. Im Elfmeterschiessen gewann das Team „Las chiquitas“ mit dem letzten Elfmeter. Die Fans und anderen Teams bis zu den Lehrern waren am Feiern wie verrückt. Es war wirklich spannend.

Siegerehrung:

Die beiden ersten Plätze, die Teams New Caste und Las chiquitas,  erhielten jeweils: (6 Spieler pro Mannschaft)

jeder Spieler/jede Spielerin erhielt ein grünes, ein orangenes Werder-Trikot, eine Sporthose und ein paar Fußball-/Turnschuhe und das ganze Team einen Fussball.

Sieger bei den Jungen: Team New Castle

Sieger bei den Mädchen: Team Las chiquitas

Sieger bei den Mädchen: Team Las chiquitas

                                               Die weiteren Preise:

Zweiter Platz: Urban Style und Las chicas Alemania

 jeder bekam ein grünes oder orangenes Werder-Trikot und eine Sporthose

Dritter Platz(Mädchen): United Girls

jeder bekam ein  hellbaues Poloshirt

Die fairste Mannschaft: „F.C. Bayern“

jeder bekam ein grünes Werder-Trikot 

Bester Torwart bei den Mädchen und Jungen: Ana Lima und Keneth

jeweils ein Torwartoutfit

Ein spezieller Fan:  Pedrito (,ein Schüler, der im Rollstuhl sitzt)

2 Paar Schuhe

An die treue Fangemeinde und diejenigen, die keine Prämie erhalten haben, verteilten wir ein handbemaltes T-Shirt an jeden.

Die übrig gebliebenen Prämien verteilte Señora Kory an einige Schüler, die nur samstags Unterricht erhalten, durch besondere Leistungen auffallen und nicht am Turnier teilnehmen konnten.

Mynor, ein Schüler ca. Ende 30, der seinen Schulabschluss nachholt, erhielt von uns ein paar Schuhe und 2 handbemalte T-Shirts für sein besonderes Engagement. Zur Zeit wurde er damit beauftragt, den Lagerräume und Klassen einen neuen Anstrich zu verleihen. Zu seiner Jugendzeit gehörte er einer Straßengang an, jetzt widmet er sich der Kunst und dem Malen und hält sich mit Arbeiten wie eben jenen über Wasser. Immer wenn es irgendwelche besonderen Aktivitäten in der Schule gibt, hilft er mit vollem Einsatz und ist stets bemüht das seine jüngeren Mitschüler sich benehmen. Da er so eine gute Seele ist und einige Schuhe für die zum Teil noch sehr jungen Schüler zu groß sind, beschlossen wir, das er ein Paar von den sehr großen Schuhen erhalten soll.

Weitere Bilder:

Solarlicht für Worodé

Das westafrikanische Land Togo liegt am Äquator, wo alle Tage die Sonne pünktlich um 18 Uhr untergeht und es danach stockdunkel wird. Die Bewohner können dann lediglich mit Petroleumlampen etwas Licht bekommen, aber der Brennstoff ist so teuer, dass man in der Regel darauf verzichtet.

So haben die Schulkinder, die erst gegen 17 Uhr nach Hause kommen, kaum Gelegenheit, ihre Hausaufgaben zu machen. Die Eltern arbeiten am Tage auf den Feldern oder im Gehöft und können sich in den Abendstunden nicht versammeln, um wichtige Angelegenheiten zu besprechen oder einfach gemütlich beisammen zu sein. Um die Abendstunden zu erhellen, ließ die Jürgen Wahn Stiftung im Ort Worodé auf dem Dach der neu errichteten Kantine eine Solaranlage installieren. Über die Reaktion der Bevölkerung berichtet unsere Freundin Erika M’BATA.

Liebe Freunde in Soest!

Es ist soweit – die Kantine in Worodé hat Solarstrom!  Das ist wirklich eine tolle Sache. Alle Bewohner von Worodé – und vor allem die Schulkinder – freuen sich unwahrscheinlich über dieses Geschenk. Die Schulkantine ist nun das einzige Gebäude im Dorf, wo es elektrisches Licht gibt! Alle Bewohner des Ortes werden davon profitieren. Ich möchte der Jürgen Wahn Stiftung auf diesem Wege – auch im Namen aller Dorfbewohner von Worodé –  für diese Hilfe danken.

Herzlichst eure  Erika M’BATA