Durch Förderung der Jürgen Wahn Stiftung konnte in Animadé eine neue Außenküche errichtet werden. Weitere Informationen und Bilder können Sie hier einsehen.
Durch Förderung der Jürgen Wahn Stiftung konnte in Animadé eine neue Außenküche errichtet werden. Weitere Informationen und Bilder können Sie hier einsehen.
Die Schüler der Sekundarschule in Kpaha/Togo haben jetzt ein richtiges „Stilles Örtchen“. Die neue und für örtliche Verhältnisse moderne Toilettenanlage ist ein wichtiger Beitrag zur Hygiene und damit zur Gesundheitsvorsorge in Westafrika. JWS-Vertrauensmann Jacques M’Bata und der Schuldirektor inspizierten vor kurzem gemeinsam mit dem Bauunternehmer den von uns finanzierten Neubau. Jetzt geht es nicht mehr „Ab in die Büsche“ und vor allem steht nach dem Geschäft regelmäßig das Händewaschen an. Dafür muss allerdings Wasser aus der Zisterne per Eimer in den Behälter des Waschbeckens gefüllt werden, denn eine Wasserleitung gibt es dorthin nicht.
Herzlichen Dank allen treuen Togo-Spendern, die dieses Projekt ermöglicht haben.
Einen ausführlichen Bericht können Sie hier lesen: Bericht zum Neubau.
Shukran- Danke! Das sendet uns dieser kleine syrische Junge, der in Salamiyah Schutz gefunden hat. Mit 700€ monatlich finanziert die Jürgen Wahn Stiftung den Ankauf von Milchpulver, um die Ernährungslage für die vielen Kleinkinder unter den dortigen Kriegsflüchtlingen zu verbessern. Es ist leicht nachvollziehbar, dass sich im Bürgerkrieg in Syrien die Preise für Energie und Grundnahrungsmittel vervielfacht haben. Unsere Hilfe und die Unterstützung unserer Spender ist ein kleiner Betrag zur Linderung dieser Not!
Liebe Freunde,
eine erfreuliche Mitteilung aus Togo: Angba Tantar, die von uns mehrere Jahre in ihrer schulischen und anschließenden beruflichen Ausbildung zur Hebamme gefördert worden ist, hat erfolgreich an einem Wettbewerb auf nationaler Ebene in Togo teilgenommen. Leider hat sie dennoch bisher keine Anstellung erhalten. Daher haben wir ihr für ein vom Staat unbezahltes Praktikum einen monatlichen Betrag von 50 Euro bewilligt, damit sie in der Gesundheitsstation der Jürgen Wahn Stiftung (JWS) in Animadé tätig sein kann.
Nachfolgend der Text Ihres Dankschreibens:
Guten Tag Herr der Präsident der Stiftung,
ich nutze die Gelegenheit zum Anfang des Jahres 2017, Ihnen Gesundheit und ein langes Leben zu wünschen.
Ja, habe ich den Betrag von 98.390 FCFA (400 €) für den Kauf eines Computers von Frau Erika M‘ Bata erhalten: Es ist für mich eine große Freude, in meiner neuen Funktion als Hebamme einen so nützlichen Computer sowie auch die erste finanzielle Unterstützung von 50 €/Monat für meine Dienste in der Krankenstation von Animadé erhalten zu haben. Vielen Dank, dass ich diesen Betrag auch in den kommenden Monaten bekommen werde.
Ich bin über alles glücklich, dass mich die Stiftung Kinder der Welt (Soest) seit meiner Schulzeit im Gymnasium und dann auch in der Universität finanziell unterstütz hat. Nun ist die Gelegenheit für mich und meine Familie gekommen, Ihnen unseren aufrichtigen Dank auszusprechen. Ich danke Ihnen für alles, was Sie für mich und meine Familie schon getan haben und noch tun werden, und erneuere den Wunsch, dass der Herr Ihnen und Ihrer Familie im neuen Jahr 2017 Gesundheit, Frieden, Glück und Freude beschere.
Zurzeit warte ich auf die Ergebnisse eines Wettbewerbes, an dem ich teilgenommen habe, und hoffe im Gebet zu Gott, dass ich Erfolg haben werde, denn in meinem Land Togo garantiert allein der öffentliche Dienst ein Überleben nach der Pension.
Meine Familie und ich sind sehr dankbar für Ihre Aufmerksamkeit, die Sie mir entgegengebracht haben.
Dank Ihnen, teurer Vater, und allen Ihren Mitarbeitern.
Ihr ganz ergebenes Mädchen,
Angba TANTAR
Inhalt der Email zur Spende:
einen schönen guten Tag, oder wie man bei uns sagt „grüß Gott“
Ich schreibe Ihnen im Namen der Wüstenpinguine dem Team 38 bei der Allgäu-Orient-Rally 2010. 2010 war es zum letzten mal möglich das vorgegebene Rallyeziel Amman in Jordanien über den Landweg durch Syrien zu erreichen. Wir sind alle sehr erschüttert über die Entwicklung in Syrien in den letzten Jahren.
2010 haben wir das Kinderheim in Salamiyah besucht und dort einen Rollstuhl abgeliefert. Jetzt haben wir unsere Teamkasse endgültig aufgelöst und werden Ihnen den Rest von € 397,77 als Spende zukommen lassen.
Wir sind froh, dass es Menschen wie in Ihrer Organisation gibt, die versuchen zu helfen wo es geht.
Im Namen der Wüstenpinguine grüßt
Anton Miehle
Guten Abend Herr Schubert,
ich habe mich sehr an das Leben in Guatemala gewöhnt und bin auch immer noch sehr begeistert und neugierig auf meine noch vorliegende Zeit hier in Mittelamerika. Die Zeit vergeht so schnell, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass jetzt schon meine 7. Woche angefangen hat.
Die Arbeit mit den Kindern macht mir wie zuvor sehr viel Spaß und Nina, die zweite Praktikantin, und ich konnten auch schon einige Verbesserungen vornehmen. Zu Beginn arbeiteten wir separat, da uns jedoch ziemlich viele Ideen eingefallen sind und wir uns in den meisten Sachen einig waren, fragten wir ob wir unsere Ideen zu erst einmal zusammen in einer Klasse ausprobieren dürfen- natürlich mussten wir mit den Fortschritten sehr geduldig sein.
Wir arbeiten seit ein paar Wochen jeden Tag mit den Kindern im Alter von 2-4 Jahren zusammen. Da wir das lange Warten der Kinder kritisiert haben und für mehr Ordnung und Struktur sorgen wollten, haben wir eine Liste mit Gruppen zusammengestellt. Eine Erzieherin, die die meiste Zeit auch mit uns arbeitet, war von unserem Plan sehr überzeugt und half uns, diesen umzusetzen. Seitdem wir den Plan haben, ist es ruhiger in der Klasse geworden. Auch das Waschen, Zähne putzen und zur Toilette gehen, geht schneller, sodass die Kinder mehr Zeit zum Spielen haben.
Nach dem Frühstücken, gehen Nina und ich gemeinsam mit 6 Kindern in das Montessori Zimmer und vertiefen dort Themen, die die Kinder bereits ein wenig kennengelernt haben und wir nehmen uns individuell für die Stärken, aber auch Schwächen der einzelnen Kinder Zeit. Da in der Vergangenheit rund 20 Kinder im Montessori Zimmer arbeiteten, war es sehr schwierig, weil die Kinder schnell unruhig wurden. Mittlerweile klappt das alles sehr gut, auch wenn es sehr zeitaufwendig ist und man die Entwicklungsprozesse der Kinder mit der Zeit beurteilen muss. Die Kinder, die nicht im Montessori Zimmer sind, üben Vokale oder spielen mit Legos unter Aufsicht der anderen Erzieherin.
Nachdem alle Kinder im Montessori Zimmer fleißig gelernt haben lesen wir ihnen oftmals noch eine kleine Geschichte vor. Uns ist aufgefallen, dass sie immer wieder begeistert und aufmerksam beim Zuhören von Geschichten sind und oftmals auch selber gerne viel erzählen möchten. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie zu wenig Aufmerksamkeit von anderen Bezugspersonen bekommen.
Da die Kinder in unseren Augen viel mehr Platz zum Austoben brauchen, haben wir einen zeitlichen Plan eingeführt, in dem die Kinder dann ca. für eine Stunde Zeit haben im großen Salon zu spielen. Dort tanzen, singen und spielen wir in letzter Zeit sehr viel. Auffällig war, dass die Kinder total gerne Musik hören und dazu tanzen und auch niemanden ausschließen und zusammenhalten.
Natürlich gibt es manchmal Uneinigkeiten und Streitigkeiten, aber das haben Nina und ich auch immer gut regeln können, sodass die Kinder sich entschuldigt und wieder vertragen haben.
Vorletzte Woche Freitag waren Nina, eine Mitarbeiterin von CAFNIMA, und ich in den „Slums“, in denen die Kinder wohnen. Die Umstände, unter denen die Kinder dort leben, sind sehr erschreckend. Meistens gibt es einen kleinen Raum für das Bad und einen etwas größeren Raum mit Matratzen und einem Herd. Ich denke, dass man sich das imaginär vorstellen kann, wenn man jedoch vor Ort ist und die Kinder sehr gut kennt, die dort leben, ist es nochmal was anderes. Aus meiner Sicht, müsste noch viel mehr für die Familien dort gemacht werden und genau deshalb versuchten Nina und ich nochmal genau zu überlegen, wie wir diesen „Teufelskreis“ durchbrechen können und den Kindern eine Chance auf ein Leben außerhalb des Slums ermöglichen können.
Wenn man die schlechten Bedingungen, in denen die Kinder leben, sieht, schätzt man zum einen sein eigenes Leben sehr viel mehr, aber fragt sich auch, ob man den Konsum, den man jetzt hat, überhaupt braucht! Aber ich kann auch das Verhalten der Kinder, welches manchmal nicht richtig ist, besser verstehen.
Nachdem wir gegen 13:00 Uhr dann wieder zur Casita gegangen sind und auch ein intensives Gespräch mit Roberto und Claudia darüber hatten, konnten wir uns über die kleine Überraschung freuen, die sie für uns vorbereitet hatten.
Die „madres ciudadores“ haben für uns typisches Essen der guatemaltekischen Küche gekocht und sich für unser Engagement bedankt. Das hat uns echt gefreut und wir haben auch sehr viel positive Kritik zurückbekommen. Natürlich war es auch interessant, ein bisschen in die Kultur der Guatemalteken einzutauchen.
Letzte Woche Freitag waren Nina und ich dann für die Kindertagesstätte einkaufen. Da in der Casita im Moment sehr viel zu tun ist, beschlossen Nina und ich, unser Projekt alleine in die Hand zu nehmen.
Das hat auch sehr gut geklappt. Knapp 10 Stunden sind wir durch die Einkaufsläden geeilt und haben alles Wichtige für die Kinder eingekauft. Darunter waren Zahnbürsten für die Kinder, die keine hatten, Memories, Puzzles, Bücher, CD-Players, Musikspiele, Figuren und Bälle dabei. Das Geld hatten wir vor unserem Abflug durch Aktionen verdient oder von Verwandten und Freunden für unsere Arbeit erhalten. Nach dem anstrengenden Tag, hat sich dies alles gelohnt und nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieher und die Vertreter der Organisation waren sehr dankbar darüber.
In den nächsten Tagen werde ich mit den ältesten Kindern der Kindertagesstätte arbeiten, da eine Erzieherin krank ist. Das macht mir überhaupt nichts, denn ein bisschen Abwechslung ist auch sehr gut.
Nina und ich möchten in den nächsten Wochen dann weiter unseren Plan ausarbeiten, verbessern und natürlich die neuen Spiele ausprobieren.
Ganz liebe Grüße aus Guatemala,
Josefine Eck.
Bleibende Eindrücke und viele neue Freundschaften hat Merlin Korth aus Lippetal bei seinem 6 wöchigen Praktikum in Nepal gewonnen. Er besuchte den Jugendclub und die neue Schule In Devighat und überreichte Schul-Rucksäcke der Jürgen Wahn Stiftung.
An einer weiteren Schule, der (Achtung: Zungenbrecher) Ranabhuwaneswory-Schule, die in Teilen vom Erdbeben zerstört ist, hat er die Lehrer beim Englisch-Unterricht unterstützt. Sein Fazit nach der Rückkehr: Unbedingt weiter helfen beim Wiederaufbau!
Der Vorstand hat aus seiner Sitzung am Dienstag den 19.07.2016 beschlossen, für die teilweise zerstörte Schule ein neues Gebäude für 6 Klassen zu finanzieren.
Gerne machen wir auf die Ausstellung
in der Galerie im Bioladen Lebensgarten vom 4. Juni bis 23. Juli 2016 aufmerksam.
Der Lebensgarten befindet sich gegenüber dem Soester Bahnhof in der Brüder-Walburger-Wallstraße 5.
Der Gewinn des Verkaufserlöses der Bilder spendet Aline Stephan für Mädchen an die Jürgen Wahn Stiftung. Hiervon werden dann Schulstipendien (50 Euro für ein Jahr) finanziert.
Klaus Schubert, 1. Vorsitzender der Jürgen Wahn Stiftung e.V., sprach bei der Ausstellungseröffnung zur aktuellen Situation in Nepal.
Der 34jährige Berliner Alex Kieser legt sich mächtig ins Zeug für den Devighat Child Club in Nepal. Am 26.05.2016 startet er zu einer 2-wöchigen Radtour von Frankfurt am Main nach Konstanz am Bodensee. Dabei sammelt er Spenden für den von der Jürgen Wahn Stiftung in Soest aufgebauten und unterstützen Club, in dem Kinder und Jugendliche nach der Schule lernen und sinnvoll gemeinsam ihre Freizeit verbringen.
Wir berichten demnächst regelmässig von seinen Reisestationen, die u.a. auch in der Schweiz liegen werden. S.a. unter Facebook: Jürgen Wahn Stiftung e.V.
Bericht aus dem Sauerlandanzeiger vom 30.03.2016
Meschede/Hochsauerland. Nach jahrzehntelanger Isolation öffnet sich Myanmar, das auch als Burma bekannt ist, für Touristen aus aller Welt. So konnten auch Martina und Taisir Senge aus Meschede den Staat in Südostasien bereisen.
Sie verliebten sich dabei in das Land und wollten sich vor Ort engagieren. Insbesondere die Situation in den Kinderheimen veranlasste sie hier tätig zu werden. Die beiden haben inzwischen Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene, der Wasserversorgung, der Toilettenanlagen und der ärztlichen Versorgung der Kinder in einem kleinen Kinderheim in Myanmar mit Hilfe von Spenden aus unserer Region unterstützt. Ein weiteres Projekt des Ehepaars soll die Bildungschancen der Kinder verbessern.
Bei einem Gespräch mit dem südwestfälische CDUEuropaabgeordnete Dr. Peter Liese stellten sie nun ihr Engagement vor. „Aus eigener Erfahrung weiß ich wie wichtig solche Hilfe vor Ort ist, insbesondere wenn sie auf ehrenamtlichen Engagement basiert“, so Dr. Peter Liese, der selber einige Zeit als Arzt ehrenamtlich in Guatemala praktiziert hat und auch heute noch im Vorstand eines Vereins ist, der Projekte wie Schulbauten dort ermöglicht. In Südwestfalen übernimmt die Jürgen Wahn Stiftung aus Soest die formelle Abwicklung für das Projekt der Eheleute Senge.
Spenden sind daher möglich an die Stiftung mit dem Stichwort Myanmar: IBAN DE06 4145 0075 0000 0222 02, BIC WELADED1SOS