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Erntezeit

Die Garten-Kooperative versorgt 60 Schulkinder in Animadé mit frischem Gemüse

Bei unseren Besuchen in Animadé (Togo) stellten wir 2009 mit Erstaunen fest, dass die Bewohner des Dorfes auf ihren Feldern zwar Mais und Hirse anbauen und daneben auch Jamswurzeln heranziehen, doch Hausgärten konnten wir nirgends entdecken. Gemüse und Gewürze kauften sie auf dem 5 km entfernten Markt in der Ortschaft Défalé.

Es gab jedoch in Animadé einen 0,5 ha großen eingezäunten Garten, den man 2006 eingerichtet hatte, um das Heilkraut Artemisia annua animed anzubauen. Nachdem dieser Versuch misslungen war, lag der Garten brach. Das brachte uns auf die Idee, hier einen Gemüsegarten einzurichten und Obstbäume zu pflanzen. 2010 gründete sich unter der Leitung eines Gärtners die Kooperative „Les Serviteurs“, um dieses Ziel umzusetzen. Noch im selben Jahr sahen wir erste Ergebnisse, die zu berechtigten Hoffungen Anlass gaben. Leider fanden wir aber im Jahr darauf die Gartenanlage in völlig verwahrlosten Zustand vor. Offenbar hatte sich die Kooperative nicht dauerhaft organisieren können.

Nach ernsthaften Gesprächen wurde mit dem Gärtner und den Mitgliedern der Kooperative ein Neuanfang beschlossen. Noch während unseres dreiwöchigen Aufenthalts sahen wir, dass mit der Renovierung der Beete und mit ersten Bepflanzungen begonnen wurde, wahrscheinlich aufgrund des Hinweises, die Abnahme der Produkte für die Schulspeisung durch die Jürgen Wahn Stiftung zu finanzieren.

Nun zeigen Fotos dass die Kooperative weiterhin aktiv ist und reichlich nahrhafte Produkte erzeugt. Über 60 Schulkinder bekommen jetzt fünfmal in der Woche ein Mittagessen mit frischem Gemüse und wohlschmeckenden Gewürzen. Was dann noch übrig bleibt, wird auf dem Markt angeboten oder an Dorfbewohner verkauft. Eine kontrollierte Kassenführung sorgt für die Verwaltung der Einnahmen, von denen neue Samen, Pflänzlinge und Geräte angeschafft werden. Bei ihrem wöchentlichen Arbeitseinsatz führt der Gärtner die Schulkinder des Dorfes in die Grundlagen der Gartenarbeit ein. Wir erwarten, dass die Kinder später ihre Eltern dazu bringen, eigene Hausgärten anzulegen.

Das Patenschaftsprogramm der Jürgen Wahn Stiftung fördert sowohl das Gartenbauprojekt als auch die Schulspeisung in Animadé nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Schulkleidung für Patenkinder in Animadé und Umgebung

Die neue Schulkleidung wurde fertig gestellt
Die neue Schulkleidung wurde fertig gestellt

Durch das Patenschaftsprogramm der Jürgen Wahn Stiftung erhalten die Patenkinder der beiden Grundschulen von Animadé und Amaïdé-Worodé alle zwei Jahre eine neue Schulkleidung. Die Schülerinnen und Schüler der 4-jährigen weiterführenden Schule CEG Kpaha bekommen nur zu Beginn ihrer neuen Schulzeit neue Kleidung, denn man geht davon aus, dass sie als Jugendliche in der Lage sind, ihre Anzüge und Kleider zu schonen. Patenkinder, die in die 4-jährige gymnasiale Oberstufe in Défalé gehen, sind in der Regel so gewachsen, dass auch sie neue Schulkleidung benötigen.

Nandji Tantar, im blauen Hemd, verteilt die Schulkleidung

Nandji Tantar, im blauen Hemd, verteilt die Schulkleidung

Für die Jugendlichen ist der Empfang neuer Schulkleidung ein besonderes Ereignis. Vor allem die Erstklässler tragen ihr neues outfit stolz, denn nun sieht man schon von Weitem, dass sie Schulkinder sind. Ihre Eltern wären finanziell nicht in der Lage, sie in der Schulzeit mehrmals neu einzukleiden. Der Staat Togo erwartet allerdings, dass alle Schülerinnen und Schüler in der uniformierten Kleidung zur Schule gehen, die man wegen ihres Aussehens „kaki“ nennt.

Kinder der Klasse 1/2 in ihrer ersten Schulkleidung

Kinder der Klasse 1/2 in ihrer ersten Schulkleidung

Vier Schneiderinnen und ein Schneider waren Ende 2011 zwei Monate lang beschäftigt, um für 300 Kinder und Jugendliche neue Schulkleidung anzufertigen. Der Lohn für Herstellung eines Anzugs oder Kleides beträgt umgerechnet 2,75 Euro bei Grundschülern, bei den älteren Schülerinnen und Schülern 4,60 Euro. Trotz dieses nach unseren Verhältnissen geringen Lohns kommt eine Summe von rund 1.000 Euro zusammen. Weitere 1.500 Euro werden für den Einkauf der Stoffe ausgegeben.

In Diskussionen über die Verwendung von uniformierter Schulkleidung werden oft folgende Gesichtspunkte angeführt (s. http://www.pro-und-kontra.info/gesellschaft/schuluniformen)

Pro:

•    Stärkung des Gemeinschaftsgefühls unter den Schülerinnen und Schülern.
•    Den Schülerinnen und Schülern ist an der Kleidung nicht anzusehen, aus welchen sozialen Verhältnissen sie stammen.
•    Schülerinnen und Schüler identifizieren sich stärker mit der Schule.

Kontra:

•    Schuluniformen sind oft teuer und müssen zusätzlich angeschafft werden.
•    Für Mädchen und Jungen sind Uniformen verschieden. Das fördert bereits früh die spezifischen Geschlechterrollen.
•    Die Selbstbestimmung der Schülerinnen und Schüler wird eingeschränkt.

Unser Dank an die Jürgen Wahn Stiftung

NASSAMPERE Laré Kwami (Krankenpfleger in der Krankenstation von Animadé) und seine Familie schrieben folgenden Dankesbrief:

 

An den Vorsitzenden der Jürgen Wahn Stiftung in Deutschland

Meine Familie und ich sind sehr glücklich über das Hörgerät, das Sie uns und unserer Tochter Nibimoin geschenkt haben, damit sie hören und sprechen lernen kann. Wir danken Ihnen von Herzen für dieses großartige Geschenk, das ihr ein Leben lang von Nutzen sein wird. Wir Eltern sind tüchtig dabei, die Verwendung dieses nützlichen Geräts zu erlernen.

Bei dieser Gelegenheit wünschen wir Ihnen ein gutes und glückliches neues Jahr 2012. Möge Gott Sie Ihr Leben lang behüten und möge das Jahr 2012 für Ihre gesamte Familie förderlich sein.

Danke

Unterschrift

Für diese besondere Hilfe setzte die Jürgen Wahn Stiftung 1. 500 Euro ein. Nun wird Nibimoin sicherlich auch erfolgreich am Schulunterricht teilnehmen können.

Der Sponsorenlauf des Conrad-von-Soest-Gymnasiums erbrachte 2400 Euro für das Projekt in Devighat, Nepal

Seit 2007 unterstützet die Jürgen Wahn Stiftung in dem kleinen Bergdorf Devighat – ca. 70 km von der Hauptstadt Kathmandu entfernt – den Devighat Child Club. Über eine Ingenieurin aus Nepal, Anita Chitrakar, die zu der Zeit an der Fachhochschule Soest ihren Master-Abschluss gemacht hat, haben wir die Verbindung zu diesem Dorf bekommen.

Die Jürgen Wahn Stiftung hat ein kleines Jugendzentrum gebaut, in dem sich Kinder und Jugendliche nachmittags treffen. Unter der Anleitung von älteren Jugendlichen können sie über ihre Probleme und Wünsche sprechen. Sie machen Rollenspiele und lernen, friedlich und fair miteinander umzugehen. Sie haben sich Sport- und Musikgeräte gewünscht, die die JWS bereits zur Verfügung gestellt hat.

Nun haben sie einen großen Wunsch: das große freie Gelände an ihrer Schule wollen sie zu einem richtigen Sportplatz umbauen. Sie sollen über Fußballteams soziale Verantwortung übernehmen und das friedliche Miteinander einüben. Allerdings ist der Platz in einem desolaten Zustand; er muss planiert und vorbereitet werden. Es gibt keine Tore, keine Netze, nichts. Dies wollen wir mit der Spende aus dem Sponsorenlauf umsetzen und den Kindern und Jugendlichen in ihrer Freizeit und am Wochenende sportliche Aktivitäten ermöglichen. Jetzt wünschen sie sich dringlich eine Ausstattung zum Kricket spielen, dem Nationalsport Nr. 1 in Nepal. Hierzu wollen wir auch eine Spende der Handball-A-Jugend des Soester TV einsetzen, die kürzlich bei einem Turnier in Beckum mit ihrem 2. Platz auch einen Geldpreis erhielt. Diese Vernetzung vor Ort in Devighat wird viel bewegen und den Kindern und Jugendlichen dort schöne Freizeitaktivitäten ermöglichen. Dherai dhonnebad, das heißt auf Nepalesisch „herzlichen Dank“.

 

Das Foto zeigt die freie Fläche, die zu einem Sportplatz ausgebaut werden soll.

3 Pakete mit Sportsachen für Devighat Child Club in Devighat/ Nepal

In diesen Tagen gehen drei große Pakete mit Spenden von Sportsachen auf den langen Weg nach Nepal. Es handelt sich um die Ausstattung mit (gebrauchten ) Trikots, Hosen und Stutzen von Werder Bremen, die unser Mitglied Bernd Hamman als Werder-Fan gesponsert hat. Aus dem  Sporthaus Lobenstein werden Fußball- und Turnschuhe versandt. Und die Sparda-Bank West fügt 9 tolle Fußbälle hinzu.

Darüberhinaus hat die erfolgreichreiche Teilnahme der Soester TV-Handball- A Jugend am Cemex-Pokal in Beckum mit einer hohen Geldprämie als leider unterlegener Finalgegner die  Finanzierung eines Außengeländes als Sportplatz ermöglicht. Eine richtige Vernetzung vor Ort, damit die Kinder und Jugendlichen in dieser fast vergessenen Bergregion ca. 80 km von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu entfernt ihrem geliebten Fußballsport nachgehen können. Das macht ihnen Freude und ermöglicht zukunftsorientierte Sozialkontakte.

Noch vor Weihnachten werden die Geschenke in Devighat eintreffen. Allen Spendern im Namen der nepalesischen Kinder und Jugendlichen ganz herzlich „Dhonebad“ – Danke schön.

AIDA Night of the Proms 2011

1620 Euro aus dem Kartenverkauf von „Night of the Proms“ für Syrien erzielt

Durch den Verkauf der 30 Freikarten für die Veranstaltung von AIDA Night of the Proms konnte der stolze Betrag von 1620 Euro erzielt werden. Die Besitzer der Karten haben durch Ihre Spende für das Projekt in Salamiyah zweierlei erreicht: 1. Sie unterstützen ein gutes Projekt, gerade in dieser für Syrien schweren Zeit, und 2. sie können sich auf eine tolle Veranstalltung am 14.12. in der Dortmunder Westfalenhalle freuen. Auf besten Plätzen werden sie die Stars des Abends und ihre Musik genießen. Noch einmal recht herzlichen Dank an den Veranstalter und an Michael Kunert durch den diese Aktion erst ermöglich wurde.

AIDA Night of the Proms 2011

AIDA Night of the Proms unterstützt Kindertagesstätte in Salamiyah, Syrien, durch den Erlös von 30 Konzertkarten in Dortmund

Logo AIDA Night of the Proms 2011Der Veranstalter der Konzertreihe Night of the Proms, bei der klassische Musik mit Popmusik zusammentrifft, stellt der Jürgen Wahn Stiftung 30 Karten in der 1. Preiskategorie im Wert von € 62,- für das Konzert am 14.12.2011 in der Dortmunder Westfalenhalle zur Verfügung. Seit mehr 16 Jahren begeistert die Show eine stetig wachsende Fangemeinde. Die Jürgen Wahn Stiftung verpflichtet sich, den Erlös durch den Verkauf der Karten für die Tagesstätte für behinderte Kinder in Salamiyah, Syrien, zu verwenden. Hieraus wurde dann die Aktion: Für eine Spende von mind. 100 Euro werden je 2 Karten an die Spender abgegeben. Die Anmeldung hierzu erfolgt nur per Email an: mail@juergen-wahn-stiftung.de. Wer zuerst kommt, der …..

Die Jürgen Wahn Stiftung bedankt sich bei den Initiatoren dieser Aktion. Der Kontakt hierzu enstandt über die Partnerschaft mit der Allgäu Orient Rallye. Salamiyah sollte in 2011 ein Etappenziel sein. Wegen der politischen Situation in Syrien mußte die geplante Unterstützung durch die Rallyeteams leider entfallen. Nun haben wir, durch diese tolle Aktion der Aida Night of the Proms, die Möglichkeit, durch den Verkauf der Karten den Betrag von mind. 1500 Euro für die Kindertagesstätte in Salamiyah zusammen zu bekommen. Wir garantieren, dass das Geld vollständig dort verwandt wird. Noch einmal einen Dank an alle Beteiligten, Schukran.

Spendenerfolg durch Premiere in München

Die Buam von links nach rechts: Stefan Peters, Alexander Kodisch, Dominik Hafner, Christoph Bauer, Simon Huber, Franz von Flotow

Die Premierenvorstellung des Rallye-Films der Monaco Buam in München war ein voller Erfolg! 1010 Euro waren am Ende in den Spendendosen der Jürgen Wahn Stiftung zu Gunsten der Tagestätte für behinderte Kinder in Salamiyah, Syrien.

Von der diesjährigen Allgäu Orient Rallye haben die Monaco Buam einen schönen Film gedreht. Über ihre Erlebnisse bei diesem letzten automobilen Abenteuer konnten sie eindrucksvoll berichten. Die Zuschauer bei der Premiere im Rex-Kino, München, waren begeistert von dem Film und den kulinarischen Köstlichkeiten der druchreisten Länder.

Da der Kinobesuch ohne Eintrittsgebühr erfolgte, haben die 6 Buam für die Jürgen Wahn Stiftung und das Syrienprojekt gesammelt. Die Monaco Buam bedanken sich bei allen Spendern und besonders beim neuen REX Kino und bei Juzzy Energy.

Die nächste Vorstellung ist am 19.11. in Erlangen und am 7. Dezember in Bremen. Wir hoffen auf weitere großzügige Spenden.

Selbtsverständlich bedankt sich die Jürgen Wahn Stiftung im Namen der behinderten Kinder bei den Initiatoren dieser tollen Aktion.

Das gespannte Auditorium

Reisebericht zum Nepal-Projekt in Devighat

 

Der Besuch des Devighat Child Club (DCC) und seines Stipendienprogrammes durch den Vorsitzenden der Jürgen Wahn Stiftung im Jahr 2011 (Bericht: Situ Chitrakar, Übersetzung aus dem Englischen: Sebastian Felling)

Der diesjährige Besuch in Devighat war anders als in den vergangenen Jahren. Der Grund blieb derselbe, doch war der Enthusiasmus ein ganz besonderer. Der 1. Vorsitzende der JWS, Klaus Schubert,  besuchte Devighat am 9. September 2011. Es war eine großartige Gelegenheit für die Bewohner Devighats, sich herzlich für die durchgängige Unterstützung zu bedanken, die 29 Schülern im Devighat Child Club sowie im Pipaltar Child Club (die nun zusammen im Devighat Child Club aufgegangen sind) seit 2007 zu Gute kommt, und die außerdem die Errichtung eines Jugendzentrums ermöglichte.

Klaus Schubert besuchte Devighat, nachdem er bereits einige Zeit in Nepal herumgereist war. Am Morgen des 9. Septembers 2011 machten sich Ramesh Chitrakar aus Kathmandu und  Anita Chitrakar, die während ihrer Master-Studienzeit an der Fachhochschule Soest dieses   Projekt in ihrem Heimatland vermittelt hatte,  zusammen mit Klaus Schubert auf den Weg nach Devighat. Es sind zwar nur 70 km, aber die Fahrt in dieses Bergdorf dauerte über 5 Stunden. Sie brachten viele willkommene Geschenke für die Schüler, Lehrer und Ehrenamtlichen des Projekts mit. Die Schul- und Unterrichtsmaterialien des Stipendienprogrammes wurden ebenfalls nach Devighat überbracht.

Eine willkommene Abwechslung war es, dass in diesem Jahr die Stipendiaten  ihre Geschenke aus der Händen des Stiftungs-Vorsitzenden direkt erhielten. Die Willkommensveranstaltung fand  vor dem neu errichteten Jugendzentrum statt. Am Tor zum Schulbereich hießen Pancha-kanyas, fünf Mädchen, in Landestracht  Klaus Schubert mit traditioneller nepalesischer Geste willkommen, der es ihnen mit Schreibutensilien der Stiftung dankte.

Zusammen mit den Verantwortlichen besichtigten Gäste das Schulgelände: die kläglich ausgestatteten Klassenräume der Schule sowie die lediglich zwei Latrinen für mehr als 120 Kinder und Lehrer. Anschließend erfolgte die offizielle Eröffnung des Devighat Child Clubs, der auf alle einen hervorragenden Eindruck macht und wirklich den Wünschen der Jugendlichen  entspricht.

Darauf hin hießen auch der Schulleiter der Shree Shahid Jagat Prakash Jung Shah Sanskrit Schule (mit den Klassen 1 bis 10 ), Hem Nidhi Nepal, der Vorsitzende der Schule,. Man Bahadur Dongol, sowie der Vorsitzende des Jugendclubs ,  Suresh Chitrakar,  Klaus Schubert und seine Begleiter unter traditioneller Überreichung von Blumenketten, Seidentüchern und mit Glück bringendem Zinnoberpulver herzlich willkommen.

Die Schüler und Stipendiaten sowie ihre Eltern und Lehrer begannen daraufhin mit dem Programm. Die als Gastgeschenk mitgebrachte Verstärkeranlage mit Mikro  der JWS tat dabei wunderbare Dienste.

Mr. Dongol vom Schulverein  hieß die Anwesenden willkommen, worauf hin Tänze und Lieder von Mädchen und Jungen in bunten Trachten aus unterschiedlichen Regionen Nepals aufführten. Der Schulleiter, Mr. Nepal, und Klaus  Schubert hielten ihre Reden, wobei der Vorsitzende der JWS mit einigen Sätzen in Nepalesisch zu überraschen wusste. Die restliche Rede in Englisch wurde von einem  Lehrer ins Nepalesische übersetzt.

Wie auch im vorherigen Jahr erhielten lernbereite und bedürftige 29 Schülerinnen und Schüler  eine Förderung. Diese beinhaltet: Schulkleidung, Schulrucksack mit Logo der JWS,  Schulhefte und Schreibutensilien wie Stifte, Radiergummis, Anspitzer. Die Materialien wurden direkt von Klaus Schubert überreicht. Anschließend erhielten alle etwas zu essen: eine Banane, zwei Plätzchen und einen Becher Saft.

Am Ende der Veranstaltung wurden Ideen über die zukünftige Gestaltung des Projetks der JWS in Devighat ausgetauscht. Der Devighat Child Club ist überaus dankbar für die Unterstützung durch die JW-Stiftung, so der Clubvorsitzende Suresh Chitrakar. Klaus  Schubert rundete den feierlichen Anlass ab, indem er die Zusage zur Errichtung von zwei dringend benötigten Schultoiletten aussprach.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Jugendlichen und den Verantwortlichen  der Schule wurden für die Zukunft  drei wesentliche Projektschwerpunkte vereinbart:

1. Fertigstellung des Obergeschosses des Jugendzentrums, das freundlicherweise von der Stiftung gefördert wurde, obgleich es nicht Teil des ursprünglichen Projektes war.

2. Die Errichtung eines Computerraums für die Schüler und Jugendlichen des Jugendclubs

3. Erstellung von Plänen für die  mögliche Errichtung eines neuen Schulgebäudes.

Zusätzliche Anmerkung (Klaus Schubert):

Inzwischen hat der Vorstand zwei weitere Punkte beschlossen:

1. Es werden insgesamt vier neue Toiletten gebaut.

2. Auf besonderen Wunsch der nepalesischen Partner wird eine Trinkwasserleitung  zur Toilette und zum Jugendclub gelegt.

Bilder zum vorstehenden Reisebericht

 

 

Handball A-Jugend erspielt 1500 Euro für das Nepal-Projekt

von links: Hallensprecher, Klaus Schubert, Anita Chitrakar und Spielführer Christian Vahle

Ein tolles Ergebnis erzielten die A-Jugendlichen vom Soester Turnverein am Samstag, den 22.10.2010. Bei Cemex-Cup in Beckum wurde der Erfolg des zweiten Platzes mit einem Scheck über 1500 Euro versüsst. Lediglich den zuletzt siegreichen Handballern des ASV Hamm war man mit einem Tor im Finale unterlegen. Der Scheck wurde noch in der Sporthalle an den Vorstand der Jürgen Wahn Stiftung übergeben. Der Vorstand war in Begleitung von Anita Chitrakar nach Beckum gefahren um die Soester Handballer anzufeuern. Anita Chitrakar hat in Soest studiert, lebt in Iserlohn und ist die Initiatorin des Projektes in Devighat, einem kleinen Ort in ihrer Heimat Nepal. Mit Klaus Schubert, dem 1. Vorsitzenden der Jürgen Wahn Stiftung, stand sie dem Hallensprecher über die Projektinitiative Rede und Antwort.

hintere Reihe: Klaus Schubert, Friedhelm Kaiser, Anita Chitrakar, Karl Loer, Freddy Topf, Jakob Streuber vordere Reihe: Phillip Rickerts, Christian Vahle, Stefan Hinkelmann, Simon Peters und Tim Horstmann.

Von dieser Siegprämie wird in Devighat ein Sportplatz hergerichtet. Auf dem Schulgelände gibt es eine große Wiese, die nicht genutzt wird. Dieser Platz soll zu einem richtigen Sportplatz ausgebaut werden. Dazu werden Sportgeräte für draußen (Bälle, Eckfahnen, Tore, eigene Trikots für die Manschaften etc.) benötigt. Klaus Schubert brachte diese Idee von seinem Nepalbesuch im September mit. Über den Fortgang des Projektes werden wir auf unserer Internetseite berichten.

Nochmal ein großer Dank an die Handball A-Jugendmannschaft des Soester Turnvereins und seinen Trainern Max und Karl Loer.

Mannschaftsfoto: Christian Vahle (8), Anton Schönle (11),Simon Peters(41), Jakob Streuber (17), Tim van Beek (13), Phillip Rickerts (9), Trainer Karl Loer, Max Loer (fehlt), Tim Horstmann (15), Torwart Stefan Hinkelmann, Tim Jentsch (11), Freddy Topf (21)